Autor Thema: Pflugloser Ackerbau  (Gelesen 1717 mal)

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Online Andros

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Pflugloser Ackerbau
« am: 16. Okt. 2012 - 21:15:36 »
Plfugloser Ackerbau ist erzeugt gesunden Boden und zerstört ihn nicht wie Konventioneller Landbau.

Zitat
Landwirtschaft

Biologischer Landbau

"Seit Adam u. Eva ist die Biolandwirtschaft wohl die intelligenteste u. energiesparendste Lebensmittelproduktion die es gibt. Sie braucht kein Gift und keinen Kunstdünger. (Zur Herstellung von 1 Tonne Kunstdünger braucht man 2 Tonnen Erdöl). Alles blüht, alles wächst, Mohnblumen und Kornblumen können wieder blühen, die Marienkäfer u. die Bienen summen zu tausenden u. sogar die Feldlerchen kann man wieder hören. Die Haustiere weiden u. sonnen sich auf grünen Wiesen. Die Biobauern machen aus der Landschaft ein kostenloses Sanatorium für alle. Die schönsten Körner werden als Saat für das nächste Jahr zurückbehalten. Die Ernten sind ausreichend, gesund u. wohlschmeckend."

Mina Hofstetter war Pionierin und Hans Müller (1891-1988)  Begründer des organisch biologischen Landbaus. Einige ihrer Kerngedanken und Ziele waren:

Gesunde Nahrungsmittel kommen aus gesundem Boden.

Weniger Quantität dafür mehr Qualität.

Der Boden ist ein lebendiger Organismus- Bodenbearbeitung nur oberflächlich.

Bodenbedeckung so oft wie möglich.

Kompost ist der ideale Dünger.

Steinmehl ist ein wertvoller Bodenverbesserer.

Gründüngung an Stelle von Brache.

www.bio-suisse.ch

www.bio-inspecta.ch

www.fibl.org

Rumänische Biozertifizierung: www.ecoinspect.ro

Unsere Fruchtfolge beginnt mit einem Reinbestand Klee von 2 Jahren. Diese beiden Jahre bilden die Grundlage unserer natürlichen Düngung sowie eines gesunden Bodenaufbaus.

1.+2.Jahr: Weissklee, 3.Jahr: Weizen, 4.Jahr: Hafer oder Senf, 5.Jahr: Dinkel, 6. Jahr: Soja/ ev. Lupinen/Ackerbohnen als N-auffrischende Kultur, 7.Jahr: Roggen oder Gerste, 8.Jahr: Sonnenblumen

Dies ist unsere Idealvorstellung  der Fruchtfolge. Es scheint uns jedoch auch wichtig, sie je nach Bodenzustand parzellenspezifisch abzuändern. Erträge von 4 Tonnen Weizen, 2.5 Tonnen Sonnenblumen, 2.5 Tonnen Soja pro ha sind dabei realistisch.

Unser Bestreben ist es in Zukunft, die Durchfahren immer wieder zu optimieren und minimieren, z.B. durch Mulchsaat von Getreide in den Klee. Dadurch kann schon im 2. Jahr ein Ernte erzielt werden, mit gleichem positivem Effekt wie eine Klee-Gras Mischung.

 

Pflugloser Landbau

Wir bearbeiten unseren Boden mit dem Wenz Eco-Dyn System. Das System von Manfred und Friedrich Wenz produziert seine Fruchtbarkeit ohne Zufuhr von Düngern auf dem Feld. Die pfluglose Anbautechnik versucht durch die Erhaltung der natürlichen Schichtung des Bodens den Lebensraum des Regenwurms und anderen Bodenorganismen möglichst wenig zu zerstören. Der Boden wird mit dem eigens entwickelten Gerät maximal auf eine Tiefe von 5 cm gelockert. Damit können hohe Regenwurmpopulationen erreicht werden, welche den Boden fruchtbar machen und natürlich und effizient bearbeiten. Eine gute Regenwurmpopulation kann Pflugsohlen und andere Bodenverdichtungen langfristig auflösen. Ein gesunder Boden speichert und filtriert Wasser, baut Schadstoffe ab, recycliert ohne Verluste und liefert uns Nahrung. Er ist krümelig, humos und lebendig.

Mehr über das System von Manfred und Friedrich Wenz können sie unter  www.eco-dyn.de oder im Film: „Pflugloser Ackerbau, biodynamisch, bei Wenz“ erfahren. Erhältlich bei: Frumenta AG, Bereich Verlag, Stollenrain 10, Postfach 344, CH-4144 Arlesheim, Fax: +41 706 96 44

Vorteile des Systems:

+         Hohe Flächenleistungen durch minimale Bodenbearbeitung

+         Geringer Zugkraftbedarf

+         Geringer Maschinenbedarf

+         Tragfähige Böden

+         Erhaltung der natürlichen Bodenschichtung, gute Bodenstruktur

+         Produktion der Fruchtbarkeit auf dem eigenen Feld

+         Kein Hofdüngerbedarf (Stickstofffixierung durch hohen Leguminosanteil in der Fruchtfolge)

+         Geringe Betriebsmittelkosten

+         In der Praxis bewährtes System ( Manfred und Friedrich Wenz)

+         Geringer Krankheitsdruck der Fruchtfolge durch hohe biologische Aktivität im Boden

+         Hohe Endproduktqualität ( Weizenproteingehalt von > 14 % möglich!)

+         Geringe Investitionskosten

+         Hoher Grad an Unabhängigkeit des Betriebes von Dritten

+         Geringere Spitzenfinanzierung ohne Hilfsmitteleinsatz und dadurch geringeres finanzielles Risiko

+         Konstantere Erträge

 
 
1. Die Düngerlüge
 
Der Liebe Gott hat sich einmal vorgestellt, eine lebendige Erde zu schaffen mit ganz vielen Regenwürmern drinnen, und zwar so, wie es auf dem Bild unten abgebildet ist.
 
Ein Topf entspricht einem Quadratmeter Erde
 

 
Von einem Hektar (10.000 Quadratmeter) kann man 2 Kühe ernähren.
Die fressen das Gras oder auch das Heu, welches auf dieser Fläche wächst.
 
Unter der Erde lebt die Lebendmasse im Gewicht von 5 Kühen.
In Form von Regenwürmer.
 

 
Ökologisch bewirtschaftete Flächen haben immer noch einen guten Bestand von Regenwürmern.
 
2.500 - 3.000 Kg Regenwürmer leben pro Hektar in einer gesunden Erde und sie produzieren pro Jahr
 
- 600 Tonnen hochwertigsten Humus.
- sie durchziehen das Erdreich mit Kanälen,
- wo sich die Feuchtigkeit sammelt,
- wo aber auch die Pflanzen ihre Wurzeln ganz leicht tiefer ins Erdreich wachsen lassen können, dorthin, wo auch bei einer Hitze- oder Trockenperiode immer noch Feuchtigkeit für die Pflanze vorhanden ist.
 
Die „moderne“ Landwirtschaft, welche nur mit Giften und extremen Pflügen zu arbeiten weiß, bringt das Leben unter der Erde um.
 
Dieses Verbrechen an der Erde, aber auch an der Menschheit, schaut dann so aus:
 

 
Es entsteht kein natürlicher Humus mehr, es muß künstlich gedüngt werden, die Pflanzen bekommen nicht mehr das, was sie brauchen, sie werden krank, andere Pflanzen, welche das Fehlende ergänzen wollen, beginnen dort zu wachsen. Man nennt sie “Unkraut“. Dieses „Unkraut“ wird nun mit chemischen Keulen niedergespritzt, welche dann ins Grundwasser gehen und von dort wieder ins Trinkwasser.
Es machen sich Insekten über die geschwächten Kulturpflanzen her, gegen welche dann wiederum hochgiftige Chemikalien in Form von Insektiziden gespritzt werden.
Auch diese Insektizide gelangen ins Grundwasser.
 
Warum man das macht?
 
- damit die Chemischen Industrie weiter Profite macht
- damit die Bauern abhängig bleiben
- damit wir schwache, leere landwirtschaftliche Produkte erhalten,
- und somit die Pharmazeutische Industrie auch genug Kranke erhält, welche sie dann wiederum abhängig von ihren Tabletten und Spritzen macht
- damit die Lüge vom „Fortschritt“ und dem „Kampf gegen den Hunger in der Welt“ aufrecht erhalten bleibt
 
Die Chemie alleine schafft schon recht viel an Vernichtung, den Rest schafft dann der Irrsinn des immer tiefer Pflügens.
Der Lebensraum der Regenwürmer wird jedes Jahr von Grund auf zerstört.
Wir führen regelrecht Krieg gegen alle Lebewesen.
 
Es ist so, wie wenn jedes Jahr im Herbst oder im Frühjahr unsere gesamte Nation, unsere gesamten Häuser, unsere gesamten Straßen, unsere Gärten, Felder, Wasser-, Telephon- und Stromleitungen mit Bomben zerstört werden würden.
 
Es gibt eine sanfte, biologische, pfluglose Landwirtschaft.
 
Blödsinn, schreien ab nun die ersten. Sie wissen es nicht anders.
 
Und doch, es gibt sie.
Landwirtschaftliche Betriebe, welche pfluglos arbeiten, um dieses Leben unter der Erde zu schonen, ja zu fördern.
Die Regenwürmer arbeiten für den Bauern – und der arbeitet dann nicht mehr für die Chemische Industrie.
Klar, dass die Vertreter der Industrie und die, welche von der Industrie ausgebildet wurden, nun aufschreien.
 
Ihr Slogan „Gegen den Hunger in der Welt“ wird zur perfiden Ironie.
 
Eine Frau meinte bei einer Veranstaltung skeptisch, ob man mit pfluglos und biologisch wohl die ganze Erde mit Nahrungsmittel versorgen könnte?
 
Ich habe ihr gesagt, daß sie gerade vorhin einen Film darüber gesehen hat, nämlich:
 
- Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung,
sagt im Film www.we-feed-the-world.at :
 
- 100.000 Menschen sterben jeden Tag an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen
- Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren.
- Alle 4 Minuten erblindet ein Mensch wegen Vitamin A Mangel.
 
- Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung,
sagt im Film www.we-feed-the-world.at :
 
Auf dem größten Landwirtschaftsmarkt für Westafrika kostet europäisches Gemüse, europäische Früchte ein Drittel des einheimischen Preises.
Das europäische Gemüse wird von der EU subventioniert.
EU und USA geben  t ä g l i c h  1.000.000.000 Dollar (in Worten: Eine Milliarde USD) für Agrarsubventionen aus.
Effekt: der komplette Zusammenbruch der afrikanischen Bauern – selbst wenn sie unter brennender Hitze 18 Stunden am Tag auf dem eigenen Grund und Boden arbeiten, haben sie nie eine Chance.
Sie müssen, wenn sie können, emigrieren.
Sie emigrieren unter Todesgefahr z.B. in die Glashäuser nach Südspanien und schuften dort wieder unter unmenschlichen Bedingungen für das Glashaushybridgemüse, welche wir in Europa rund ums Jahr in den Supermärkten kaufen.
 
- Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung,
sagt im Film www.we-feed-the-world.at :
 
Laut Report der Welternährungsorganisation der UNO ist die moderne Landwirtschaft heute in der Lage, 12 Milliarden Menschen ohne Probleme zu ernähren.
 
Er sagt: Ein Kind, welches heute an Hunger stirbt, wird ermordet.
 
80 % (in Worten: achtzig Prozent) der EU-Agrarförderung für Rumänien wird dafür ausgegeben, fruchtbare Erde so zu vergewaltigen, dass sie keine Lebewesen mehr enthält.
Ziel ist, so leere Gläser wie in der oberen Reihe auf dem Bild unten zu bekommen.
 
 
 
Links zum Thema:
 
www.biofarmland.com    -   Die andere Art der Landwirtschaft
Über die Leistung der Regenwürmer
Der Teufelskreis unserer Ignoranz
www.regenwurm.ch
 
 
2. Saatgut
 
Fast alles, was wir an Früchten, Gemüse, Getreide im Supermarkt oder Lebensmittelgeschäft kaufen ist Hybridware.
 
Das Brot, welches wir täglich essen, ist fast immer aus Hybridgetreide hergestellt.
Die Nudeln, die Kuchen –  sie sind mit Mehl aus Hybridgetreide gemacht.
Die Eier  - die sind von Hühnern, welche Hynbridnahrung bekommen und auch das Fleisch ist meistes von Tieren, welche Zeit ihres kurzen (Mast-)Lebens nur Hybridnahrung bekommen haben.
 
Was Hybrid ist?
 
Eine perfide Idee der Saatgut- und Chemieindustrie.
 
Wenn sich Menschen innerhalb einer Familie vermehren, spricht man von Inzucht.
Die Nachkommen degenerieren und werden auch geistig debil.
Wenn Tiere innerhalb der Herde untereinander vermehrt werden, so nennt man das Inzucht. Auch die Tiere degenerieren dabei.
 
Hybridpflanzen sind Pflanzen, welche innerhalb einer „Familie“ vermehrt werden.
Nimmt man dann die Nachkommen einer anderen „Inzucht-Pflanzenfamilie“ und kreuzt sie mit der ersten „Inzucht-Pflanzenfamilie“, so ergibt das dann jene Hybridpflanze, die wir dann als schöne, makellose und geschmacklose Lebensmittel im Supermarkt kaufen können.
 
Hybridpflanzen produzieren einmal eine einzige Frucht, es fehlt ihnen aber an der Kraft, sich weiter zu vermehren.
Das Saatgut muß jedes Jahr neu bei der Saatgutfirma gekauft werden. Der Bauer ist nun von diesen Firmen abhängig.
 
Auch der Nährwert dieser Nahrungsmittel ist schwächer, als der gesunder und natürlicher Pflanzen.
Bloß – die gibt es eigentlich schon gar nimmer. Außer auf Biohöfen oder bei sonstigen verantwortungsbewussten Bauern.
 
Ich möchte kurz was zitieren aus einem Bericht von eco-world.de ,  den link zu diesem Artikel kopiere ich am Schluß dazu.
 
Zitat:
 
Das Motto von Kultursaat lautet: "Wir züchten nicht für uns selbst, sondern für zukünftige Generationen."

Damit kann sich die Saatgut-Industrie, die schon seit einigen Jahren zunehmend von Chemie- und Agrarkonzernen bestimmt wird, freilich nicht identifizieren. Gewinnmaximierung lautet ihr simples wie für das Überleben der Menschheit gefährliches Credo. Deshalb vor allem setzen Konzerne wie Monsanto, Bayer und Syngenta weiterhin auf Gen-Manipulation - obwohl die Mehrheit der Weltbevölkerung Gen-Food ablehnt - und verkaufen ihren Kunden ansonsten in erster Linie Hybrid-Saatgut.

Die Saatgut-Industrie profitiert nämlich "doppelt" an ihren Hybridzüchtungen, weil sie faktisch einen eingebauten Patentschutz haben. Hybridpflanzen bringen den Bauern und Gärtnern nämlich nur einmal ausreichend Ertrag. Die nächste Generation dieser Hybridsorten ist aus genetischen Gründen praktisch unbrauchbar. "Hybridzüchtung und neuerdings die genetisch fixierte Unfruchtbarkeit in der folgenden Generation verhindern den Nachbau von einigen Pflanzen, wie er noch vor wenigen Jahrzehnten üblich war", kritisieren die Experten von Kultursaat. Hybridsorten müssen deshalb jedes Jahr neu von den Saatgutkonzernen gekauft werden. Die Bauern werden abhängig von den Konzernen, die sich immer stärker den Saatgut-Markt und die gesamte Nahrungsmittelindustrie bestimmen. "Die großen Chemiekonzerne haben inzwischen fast alle Saatgutfirmen aufgekauft", warnte 1999 der Biologe und Genforscher, Michel Haring, von der Universität Amsterdam.
 
Weiters:
 
Pointiert ausgedrückt ist die Erstellung von (fast allen) F1-Hybriden der noch unentdeckte BSE-Skandal im Pflanzenbereich"
 
"Im Zuge der Hybridzüchtung wird der Schwerpunkt fast ausschließlich auf Ertrag, Uniformität und Resistenzen gelegt.
Die Inhaltsstoffe unserer Nahrungspflanzen sowie der Geschmack jedoch werden vernachlässigt. Wichtig Spurenelemente nehmen drastisch ab."
 
Nahrung aus Hybridpflanzen  e n t z i e h t  dem Körper und der Seele Kraft, anstatt sie mit Lebenskraft zu versorgen.
 
Abhilfe schafft man, indem man versucht, natürlich belassene Nahrungsmittel zu besorgen.
Entweder in Bioläden.
Wem dies zu teuer ist, kann sich einen Bauern suchen, in welchen er Vertrauen hat.
Auch können sich mehrere Leute zu einer Art Einkaufsgenossenschaft zusammenschließen und so größere Mengen einkaufen zu akzeptableren Preisen..
 
Überall, wo die Saatgutfirmen ihre Hände im Spiel haben, wurde und wird das ursprüngliche, über Jahrhunderte weitergegebene Saatgut der Bauern mutwilllig vernichtet, um diese abhängig zu machen vom Diktat der Agrarindustrie.
 
Weltweit
 
Bereitwillige Handlanger finden sie in einer korrupten Politik.
 
In Rumänien und Bulgarien zum Beispiel bekamen die Bauern in einem Jahr eine Subvention vom Staat, wenn sie eine bestimmte Art von Saatgut kauften.
Ein Jahr später bekamen sie keine Subvention mehr. Da war´s aber schon zu spät.
Es hat ihnen niemand gesagt, dass sich dieses subventionierte Saatgut nicht mehr weitervermehrt. Man hat diesen unerfahrenen Leuten absichtlich Hybridsaatgut untergejubelt.
Die Bauern wurden innerhalb eines Jahres abhängig gemacht für immer.
Das war 2004 oder 2005
 
Die Spieler in diesem abgekarteten Spiel:
 
Korrupte Vertreter der Regierungen und westliche Saatgutfirmen wie Pioneer, Monsanto, Bayer und Syngenta
 
Bevor da aber nun jemand sagt, ……. ah, eh klar, die im Osten  …… möchte ich kurz erwähnen, dass die Phase der Abhängigmachung der Bauern im Westen schon vor langer Zeit über die Bühne lief, ohne dass es irgendwer bemerkt hätte.
 
Übrigens:
Die Samen, die es jetzt in allen Bau- und Supermärkten gibt für die Gartenbesitzer, sind fast durchwegs Hybridware.
 
Links zum Thema
 
Verein Arche Noah, Samenbank und Sortenerhalter
www.bio-saatgut.de
www.oekoseeds.de
Dreschflegel-Saatgut
eco-world
 
 3. Pflanzenöl statt Diesel
 
Um einen Hektar Land konventionell, also mit Pflug und Egge etc. zu bearbeiten, sowie auch den Kunstdünger und die Spritzmittel gegen Unkraut und Insekten auszubringen braucht man ca.
 
- 100 Liter Diesel pro Hektar für die Traktoren.
 
Überläßt man die Arbeit sozusagen den Regenwürmern und verzichtet auf den Pflug und auch auf das Ausbringen der chemischen Gifte, dann reduziert sich der Treibstoffeinsatz auf die Hälfte.
 
- 50 Liter Diesel auf 1 Hektar.
 
Betreibt man die Traktoren zur Hälfte mit Pflanzenöl, zur Hälfte mit Diesel, so kommt man auf ein Viertel des ursprünglichen Dieseleinsatzes, nämlich auf
 
- 25 Liter Diesel auf 1 Hektar.
 
Ohne Umbau, ohne eine einzige Schraube gewechselt zu haben.
 
Will man ganz ohne Diesel auskommen und nur mit Pflanzenöl seine Traktore betreiben, dann muß man eine kleine Modifikation vornehmen, indem man das Pflanzenöl vor dem Dieselfilter erwärmt, damit es dünnflüssiger wird und somit leichter durch den Filter geht.
 
Dann sinkt der Dieseleinsatz auf bis zu
 
- 0 (in Worten: Null) Liter Diesel auf einen Hektar.
 
Ein kurzes Rechenbeispiel zum Kopfrechnen:
 
Ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 600 ha braucht normal bei herkömmllicher Bewirtschaftung ca.
 
- 60.000 Liter Diesel pro Saison.
 
Biologische und pfluglose Landwirtschaft braucht ca.
 
- 30.000 Liter Diesel pro Saison.
 
Die Hälfte davon Pflanzenöl, ergibt
 
- 15.000 Liter Diesel pro Saison.
 
Ein einziger landwirtschaftlicher Betrieb spart
 
- 45.000 Liter Diesel pro Saison.
 
Gibt´s nicht, was?
 
Doch. Solche Sachen gibt´s inzwischen.
 
Man muß sie nur sehen wollen und man darf nicht alles glauben, was die „Experten“ der einzelnen Industrien so im Fernsehen und in den Zeitungen dem Volk vorlügen.
 
Die Industrie hat kein Interesse daran, dass sich der Bauer seinen Treibstoff selbst presst.
Die Industrie hat auch kein Interesse daran, dass der normale Autofahrer zum Bauern tanken fährt, denn bei den Autos geht das auch. Auch diese kann man mit Pflanzenöl betreiben. Wohlgemerkt: Wir reden hier von ganz normalem Pflanzenöl, nicht von Biodiesel.
 
Warum´s keiner tut? Oder nur sehr wenige?
 
Weil den Leuten Angst gemacht wird, dass der Traktor oder das Auto kaputtgeht.
Diese Angst ist notwendig, damit das System der Erdölkonzerne aufrechterhalten bleibt, welche übrigens gerade jetzt soviel Profite einfahren wie noch nie in ihrer Firmengeschichte.
 
Bauern, welche auf ihren Feldern Raps, Sonnenblumen oder andere Ölsaaten anbauen, diese dann ernten und selbst zu Treibstoff verpressen oder dafür zu einer Lohnpresse fahren, sind unabhängig vom Diktat der Konzerne und dem Auf und Ab der Spekulanten.
 
Die Ölpflanze nimmt CO2 auf und produziert während ihres Wachstums Sauerstoff – denselben Sauerstoff, den der Motor später wieder braucht, um das Pflanzenöl sauber zu verbrennen.
Die CO2-Bilanz ist also ausglichen.
 
Es werden nun in regelmäßigen Abständen Zahlen und Gutachten von der Erdölindustrie über die Medien verbreitet, wie umweltschädlich Pflanzenöl für die Umwelt ist und wie schädlich auch für die Motoren.
 
Sie lügen.
 
Dass Pflanzenöl statt Diesel nicht die Lösung aller Probleme dieser Erde für die nächsten 1.000 Jahre ist, ist klar.
Aber es ist eine wirkliche Alternative für diese jetzige Zeit, solange, bis eine andere Antriebstechnik kommen wird.
Dass diese Technik kommen wird, ist auch klar. Allerdings wird dies abseits der Industrie und der Konzerne geschehen.
 
Es gibt tausende Fahrzeuge, welche diesen natürlichen Treibstoff bereits verwenden.
So wie unser Bus, ein VW  Transporter 2,5 TDI, nun schon 115.000 km damit runtergespult hat, so gibt es tausende andere Fahrzeuge, welche ebenfalls problemlos damit fahren und zum Teil schon um vieles mehr an Kilometer damit runtergespult haben als wir.
 
Für die Landwirtschaft oder sonstige Großverbraucher ist es eine reale Möglichkeit, sofort und kostenlos anwendbar.
 
Und, ein angenehmer weiterer Nebeneffekt:
 
Bis jetzt hat man noch nicht gehört, dass ein Volk ein anderes Volk mit Bombern angegriffen hätte wegen der Sonnenblumenkerne.
 
http://www.biofarmland.com/
http://www.eco-dyn.de/
« Letzte Änderung: 16. Okt. 2012 - 21:17:33 von Andros »