Autor Thema: Krieg auf dem Mond?  (Gelesen 1022 mal)

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Online Hans

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Krieg auf dem Mond?
« am: 8. Okt. 2009 - 11:01:37 »
Spannung vor dem doppelten Mondcrash
von Stefan Deiters
astronews.com
7. Oktober 2009

Am Freitag gegen 13.30 Uhr MESZ soll es soweit sein: Zunächst wird die Oberstufe einer Centaur-Rakete in einen Krater in der Nähe des Mondsüdpols stürzen und vier Minuten später eine kleine Begleitsonde, die den ersten Einschlag zuvor noch aus der Nähe verfolgt. Die NASA, die die Ereignisse live auf ihrer Webseite übertragen will, erhofft sich den Nachweis von Wasser auf dem Erdtrabanten.
LCROSS

Einschlag Freitag gegen 13.30 Uhr MESZ: die Mission LCROSS. Bild: NASA

Die Spannung bei der NASA steigt: Nur noch rund 48 Stunden sind es, bis die Lunar Crater Observation and Sensing Spacecraft (LCROSS) ihr Ziel erreichen wird: den Krater Cabeus in der Nähe des Südpols des Mondes. In der Südpolarregion des Erdtrabanten gibt es Krater, die ständig im Dunklen liegen und in denen sich - so die Hoffnung der Wissenschaftler - Eis befinden könnte. Erst unlängst hatten entsprechende Messungen aus dem Orbit neue Hoffnungen genährt, dass die Chancen für ein Aufspüren von Wasser nicht so schlecht sind (astronews.com berichtete).

Den Einschlag erwartet die NASA am 9. Oktober um 13.31 Uhr MESZ und 19 Sekunden. Dann wird die Oberstufe einer Centaur-Rakete in den Mondkrater Cabeus stürzen und dabei eine Staubwolke aufwirbeln, in der sich - so die Hoffnung - Spuren von Wassereis befinden. 30 bis 100 Sekunden nach dem Einschlag sollte die Wolke am deutlichsten zu sehen sein. Die Centaur-Oberstufe wird verfolgt und beobachtet von einer kleinen Sonde, die zunächst aus nächster Nähe Messungen durchführen soll und dann um 13.35 Uhr MESZ und 45 Sekunden selbst auf dem Mond einschlagen wird.

Die aufgewirbelte Staubwolke sollte so hell sein, dass sie auch von der Erde aus zu beobachten sein wird. Zahlreiche große Teleskope werden zur fraglichen Zeit auf den Mond gerichtet sein (astronews.com berichtete), zugleich sind auch Amateurastronomen aufgerufen, sich an der Beobachtungskampagne zu beteiligen. Man benötigt allerdings ein Teleskop mit einem Durchmesser von mindestens 25 Zentimetern um auch nur die Spur einer Chance zu haben, etwas zu sehen. Von Europa aus wird das Ereignis nicht zu beobachten sein.

Doch auch an diejenigen, die den Mond selbst nicht beobachten können oder kein ausreichend großes Teleskop haben, hat die NASA gedacht: Auf ihrer Webseite wird die amerikanische Weltraumbehörde aktuelle Informationen von der Mission übertragen. Geplant sind Live-Bilder von der Kamera an Bord der Sonde, die Visualisierung von aktuellen Telemetrie-Daten der Sonden sowie eventuell erste Bilder von Beobachtungen eines Teleskops auf dem Mauna Kea auf Hawaii.

Schon in der Vergangenheit hatte man Sonden in die Südpolarregion des Mondes stürzen lassen und dann in der aufgewirbelten Staubwolke nach Wasser gefahndet. Die Suche blieb bislang erfolglos. LCROSS ist allerdings die erste Mission, die ausschließlich zu diesem Zweck konstruiert wurde. Die Centaur-Oberstufe als Impaktor sollte für eine deutlich sichtbare Staubwolke sorgen und auch der Zielkrater wurde auf Grundlage neuster Daten ausgewählt. Erst vor einigen Tagen gab es - wie berichtet - noch eine letzte Änderung. Die LCROSS-Mission war am 18. Juni 2009 zusammen mit dem Lunar Reconnaissance Orbiter gestartet.
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/10/0910-009.shtml
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Re: Krieg auf dem Mond?
« Antwort #1 am: 10. Okt. 2009 - 11:22:54 »
Nach dem Volltreffer auf dem Mond gab’s bei der NASA lange Gesichter
Bild vergrößern Nach dem Volltreffer auf dem Mond gab’s bei der NASA lange Gesichter

So hätte sich die NASA den Schuss auf den Mond eigentlich vorgestellt.   Bild: Reuters
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WASHINGTON. Das angekündigte Spektakel blieb aus: Eine NASA-Sonde schlug zwar gestern planmäßig in zwei Teilen am Mond ein. Von der erhofften riesigen Staubwolke war aber nichts zu merken.

Umgerechnet 53 Millionen Euro hatte sich die US-Raumfahrtbehörde das Projekt LCROSS (Lunar Crater Observation and Sensing Satellite) kosten lassen, das gestern kurz nach 13.30 Uhr MESZ mit einem Bombardement zu Ende ging: Im Abstand von vier Minuten schlugen zwei Flugkörper mit 9000 km/h in den Mondkrater „Cabeus A“ nahe des Südpols ein.

Von der angekündigten, bis zu zehn Kilometer hohen und bis zu 100 Kilometer breiten Staubwolke aus 350 Tonnen aufgewirbeltem Mondmaterial, die auch von der Erde aus zu sehen sein sollte, war aber nichts zu erblicken. Auch die NASA konnte keine aussagekräftigen Bilder der Einschläge liefern.

Von der gezielten Bruchlandung der beiden Objekte erhofften sich die Wissenschafter einen Beweis für Wasservorkommen auf dem Mond. Die Instrumente bestätigten auch, dass die Raketenstufe wie geplant in dem Krater einschlug. Vier Minuten später folgte die Raumsonde LCROSS, die den Einschlag filmte und mit ihren Instrumenten die erwartete Staubwolke analysieren sollte.

Auch von der Erde aus wollten besonders in den westlichen Teilen der USA zahllose Schaulustige das Schauspiel mit Teleskopen beobachten. An verschiedenen Orten waren „Moon-Partys“ organisiert worden. Dort gab es dann lange Gesichter.

Zum Beispiel am Griffith Observatorium in Los Angeles. Mitarbeiter Jim Mahon nannte die Himmelsshow schlichtweg „enttäuschend“. Man habe gehofft, einen Blitz oder ein Aufleuchten zu sehen. „Aber nichts dergleichen!“

Die Partylaune verflog

Zu sehen war auch in der Live-Übertragung der NASA im Internet nichts. Die Sonde LCROSS, die der zwei Tonnen schweren ausgebrannten Centaur-Raketenstufe folgte, lieferte mit fünf Kameras und vier anderen Instrumenten zwar ständig neue Daten und Bilder, wie sie immer näher auf den Krater zusteuerte – nur von einer Staubwolke gab es keine Spur. Und die zahlreichen „LCROSS-Partys“ in den US-Städten lösten sich nach kurzer Zeit auch wieder auf.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,273994
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Antw:Krieg auf dem Mond?
« Antwort #2 am: 8. Mär. 2012 - 13:00:22 »
Angebliche Gebäude auf dem Mond: Hochauflösende Bilder von chinesischer Sonde
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uebernahme-sensor.de
[Bild: Angebliche Gebäude auf dem Mond: Hochauflösende Bilder von chinesischer Sonde]
Im Internet kursieren zur Zeit angebliche hochauflösende Aufnahmen der chinesischen Sonde "Chang´e-2", die Gebäude auf dem Mond zeigen sollen. Zudem wird behauptet, dass die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde die "uralten Artefakte und Anlagen" auf dem Mond bombardiert haben soll.

Die Aufnahmen wurden aber eindeutig manipuliert. Dies konnte anhand von NASA-Archiven bewiesen werden. Nun mutmaßt die "Alien Disclosure Group", dass die NASA manipulierte Bilder in das Archiv gestellt habe, um die Existenz von Aliens zu vertuschen.

Eine weitere bemerkenswerte Komponente hat diese Verschwörungstheorie, denn im Jahre 2001 machte ein Ex-Mitarbeiter des US-Militärgeheimdienstes die Aussage, geheimes Bildmaterial über Gebäudestrukturen auf der Rückseite des Mondes gesehen zu haben. Diese Behauptung könne er auch unter Eid aussagen.
http://www.shortnews.de/id/947329/Angebliche-Gebaeude-auf-dem-Mond-Hochaufloesende-Bilder-von-chinesischer-Sonde
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Antw:Krieg auf dem Mond?
« Antwort #3 am: 28. Sep. 2017 - 16:33:15 »
Russland und USA bauen Raumstation in Mond-Orbit

16:29 27.09.2017(aktualisiert 11:12 28.09.2017)

Die Leiter der Raumfahrtagenturen Russlands und der USA haben sich auf den Bau einer Raumstation unter dem Namen Deep Space Gateway geeinigt, die sich in einer Mond-Umlaufbahn befinden soll. Das teilte „Roskosmos“-Generaldirektor Igor Komarow in einem Internationalen Astronautik-Kongress in Australien mit.

An diesem Projekt könnten sich auch China, Indien und die anderen BRICS-Staaten beteiligen.

Ungestümes Gestirn: Die Sonne stößt weitere heftige Eruption aus
„Wir haben vereinbart, gemeinsam am Projekt zum Bau der neuen internationalen mondumkreisenden Station Deep Space Gateway teilzunehmen“, sagte Komarow. „In der ersten Phase werden wir den Orbitalteil bauen, wobei künftig auch Orbitaltechnologien auf der Mondoberfläche  — und später auch auf dem Mars – eingesetzt werden könnten.“ Die ersten Module könnten nach seinen Worten in den Jahren 2024 bis 2026 in den Weltraum transportiert werden.
Russlands Beitrag

Dem „Roskosmos“-Chef zufolge wurde bereits der mögliche Beitrag der beteiligten Seiten zu dem Projekt besprochen. So könnte Russland ein bis drei Module eines vereinheitlichten Kopplungsmechanismus für alle Raumschiffe entwickeln bzw. bauen, die an die neue Station gekoppelt würden. Auch könnte es eine Trägerrakete mittelschwerer Klasse für die Beförderung von Konstruktionen in den Weltraum zur Verfügung stellen, die gerade entwickelt wird.

Der für bemannte Raumflugprogramme zuständige „Roskosmos“-Direktor, Sergej Krikaljow, ergänzte seinerseits, dass Russland auch die Entwicklung des Wohnmoduls übernehmen könnte.

Die konkreten technologischen und finanziellen Beiträge der Teilnehmer des Projekts „Deep Space Gateway“ würden in der nächsten Verhandlungsrunde besprochen, sagte Komarow weiter. Vorerst sei eine gemeinsame Absichtserklärung vereinbart worden, aber der Vertrag selbst werde auf höchster Ebene besprochen. In diesem Zusammenhang müsse das Föderale Raumforschungsprogramm für die Jahre 2016 bis 2025 vervollkommnet werden, ergänzte er.

„Wir hoffen ein interessantes und wichtiges Programm zu präsentieren, werden beweisen, dass es nützlich wäre, und seine Finanzierung gewährleisten. Wir hoffen, auch äußere Finanzquellen zu finden“, so der „Roskosmos“-Generaldirektor.
Unifizierung ist notwendig

Komarow führte an, dass mindestens fünf Raumfahrtagenturen der Welt an eigenen Raumschiffen und Raumsystemen arbeiten würden, und deshalb sollten manche Standards unifiziert werden, damit es künftig keine technischen Probleme beim Zusammenwirken gebe, betonte er.

Einige Schlüsselstandards, unter anderem der Kopplungsknoten, werden nach seinen Worten auf Basis von russischen Technologien entwickelt.

„Wenn man bedenkt, wie viele Kopplungen wir durchgeführt haben, wie groß unsere Erfahrungen sind, ist klar, dass Russland auf diesem Gebiet seinesgleichen sucht. Deshalb wird dieser Standard dem russischen maximal ähnlich sein“, so der „Roskosmos“-Chef weiter. „Ebenfalls auf Basis der russischen Entwicklungen wird der Standard der Lebensversorgungssysteme entwickelt.“

Roskosmos: Expedition zum Mars – Vorbereitungsstart 2019
Krikaljow erläuterte seinerseits, dass die Kopplungsstandards einheitliche Anforderungen an die Größen der Details des Kopplungsknotens enthalten werden. „Am meisten wurde das Schleusenmodul entwickelt. Außerdem könnten die Größen der Elemente des Wohnmoduls unifiziert werden. Was die Trägermittel angeht, so werden neue Elemente sowohl mit US-amerikanischen SLS-Raketen als auch mit russischen ‚Proton‘- oder ‚Angara‘-Raketen ins All gebracht.“

Mit der Entwicklung der Raumstation Deep Space Gateway werden sich neue Möglichkeiten für die Nutzung der Kapazitäten der russischen Industrie eröffnen, und eine Schlüsselrolle könnten dabei die Entwicklungen der Korporation „Energija“ spielen, fügte Komarow an.
https://de.sputniknews.com/wissen/20170927317620588-russland-und-usa-bauen-raumstation-in-mond-orbit/
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