Autor Thema: Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"  (Gelesen 725 mal)

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Online Hans

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Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"
« am: 21. Jan. 2009 - 17:18:56 »
Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"

Aus der Feder von Henry Kissinger stammt ein brandaktueller Artikel zu einer neuen Weltordnung. Dieser Henry Kissinger ist ehemaliger Außenminister der USA und weiterhin die graue Eminenz in den USA. Er arbeitete mit Zbigniew Brzezinski (ranghoher Berater von Obama und ehemaliger Sicherheitsberater unter Carter) zusammen, ist ein Mann der Rockefellers, bereitete die Politik der sogenannten "Weisen Männer der Nation" ("Council on Foreign Relations") vor und hat maßgeblichen Anteil an der Ausrichtung der US-Politik auf die Interessen der Wall Street sowie der internationalen Banken.

Unter der Überschrift "Die Chance für eine neue Weltordnung" wurde von ihm am 13. Januar 2009 ein sehr interessanter Artikel veröffentlicht. Er spricht darin davon, "dass das so unbeständige und wechselhafte internationale System eine einzigartige Gelegenheit für eine kreative Diplomatie bietet". Weiter: "Selbst die wohlbegüterten Staaten werden mit sinkenden Ressourcen konfrontiert werden. Jeder wird seine nationalen Prioritäten neu definieren müssen. Eine internationale Ordnung wird entstehen, wenn ein System miteinander kompatibler Interessen ins Leben gerufen wird."

Einer der wichtigsten Botschaften: "Der Tiefpunkt des aktuellen internationalen Finanzsystems fällt zusammen mit politischen Krisen auf dem gesamten Erdball. Noch nie sind so viele Veränderungen in so vielen verschiedenen Erdteilen aufeinander gefallen wie jetzt und sind in solchem Maße durch globale Kommunikationsmedien für jeden nachvollziehbar gewesen. Die Alternative zu einer neuen internationalen Ordnung ist Chaos".

Lassen Sie bitte auch folgende Aussage auf sich wirken: "Am Ende des Tages kann das politische und wirtschaftliche System nur auf 2 Wegen harmonisiert werden: Durch die Schaffung eines internationalen politischen Regelsystems, das die gleiche Reichweite hat wie das wirtschaftliche System; oder das Schrumpfen der Wirtschaftseinheiten..., welches mit aller Wahrscheinlichkeit zu einem neuen Merkantilismus führen würde, vielleicht beschränkt auf lokale Wirtschaftseinheiten." Er folgert: "Eine Art neues globales Bretton Woods Abkommen wäre bei weitem die beste Lösung". Amerika und seine potentiellen Partner haben seiner Ansicht zufolge die einzigartige Gelegenheit, einen "Moment der Krise" zu transformieren in eine "Vision der Hoffnung".

Nehmen Sie die Aussagen von Henry Kissinger sehr ernst. Unseres Erachtens kündigt er zwischen den Zeilen eine neue Weltfinanzordnung an, die nichts anderes bedeutet als eine Währungsreform. Physische Gold- und Silberbestände sind unseres Erachtens der ultimative Schutz dagegen. Wir werden im Februar ein umfassendes "Silberschlaglicht" zur kommenden Währungsreform vorlegen.

Halten Sie sich bitte vor Augen, dass mit dem gezielt herbeigeführten Deflationsschock an den Märkten Länder wie China und Russland mit der Gefahr großer Wirtschaftskrisen und gefährlicher Unruhen konfrontiert sind. Damit wird von der Wall Street enormer Druck ausgeübt, an einer "Chaos" verhindernden neuen Weltfinanzordnung mitzuwirken, deren größter Nutznießer aber das Finanzestablishment in New York wäre.

Bereits in der Ausgabe 39 vom 18.10.2008 schrieben wird: "Derzeit werden Rufe nach einem Bretton Woods II laut... Gordon Brown: "Es gibt Aussicht, sich auf ein Treffen zu verständigen, um sehr radikale und weitreichende Veränderungen herbeizuführen". Wir können Brown nur allzu gut verstehen. Die britische Finanzindustrie trägt ein Viertel zur Wirtschaftskraft der Insel bei. Großbritannien ist praktisch Pleite angesichts der Bankenkrise und der Deindustrialisierung der letzten drei Jahrzehnte. Alle Politiker haben jetzt Angst, dass die Währungen ihrer Länder bei einem Anwerfen der Notenbankpressen abgestraft werden und kollabieren. Daher werden jetzt plötzlich feste Wechselkursregime ins Gespräch gebracht. Es ist schon interessant wie die Beliebigkeit in der Politik Einzug hält. Aber: "Was schert mich mein Geschwätz von gestern" (Adenauer)"."

Durch den Deflationsschock können die USA nun auf Einkaufstour mit ihrem wieder erstarkten Dollar gehen. Aber: Die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes fällt stark in den USA:



Geldmengenausweitungen wirken daher derzeit nicht! Wir gehen darauf noch ein in den kommenden Ausgaben. Zur Abwendung einer Deflation wie 1929 werden die USA in 2009 die Notenbankpressen anwerfen. Wichtig ist, dass das Ausland mitspielt. Wehe nicht! Denn Dollarkollaps und Chaos (Kissinger) wären die Folge!

Wir halten unsere Abonnenten weiter auf dem Laufenden. Unsere Mitte 2008 immer wieder vorgetragene Warnung vor einer Deflation in Deutschland erweist sich zunehmend als berechtigt. Im Dezember lag das Konsumentenpreisniveau bereits 0,6 Prozent unter dem im Juli 2008. Wenn Sie erfahren wollen, was nun folgt, abonnieren Sie das Premium-Abonnement des Silberjungen. Dazu zählt auch das im Februar erscheinende "Silberschlaglicht zur kommenden Währungsreform".


© Thorsten Schulte
Chefredakteur des Silberjungen







Der Silberjunge ist der bekannte Finanzexperte Thorsten Schulte aus Deutschland, der über langjährige Erfahrung im Bankwesen verfügt. Thorsten Schulte war von 1999 bis Mitte 2008 im Investmentbanking tätig, wobei er sich eine besondere Kompetenz im Bereich der Edelmetalle erworben hat. U.a. wirkte er als Vice President im Frankfurter Handel der Deutschen Bank sowie als stellvertretender Abteilungsdirektor der Deutschen-Zentral Genossenschaftsbank. Bei der DZ Bank hat er die allerersten Rohstoffinvestments deutscher Volksbanken initiiert und das Gold- und Silberthema seit 2003 besetzt. Seit Jahren rät er mit Entschiedenheit zu Gold- und Silberinvestments. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass immer mehr Bankvorstände die Systemfrage stellen und sich mit Edelmetallen absichern wollen gegen die kommenden Unbilden unseres US-zentrischen Weltfinanzsystems. Kontakte bestehen zu Rohstoffspezialisten, Edelmetallhändlern, Mitarbeitern in Ministerien, EZB, Volkswirten, Investmentbankern und natürlich zu einer Vielzahl von Journalisten. Er hat ein dichtes Informationsnetz gespannt, welches er zum Vorteil seiner Leser nutzt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.silberjunge.de
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=9503
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Re: Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"
« Antwort #1 am: 22. Jan. 2009 - 11:13:34 »
Peinliche Fragen an Kissinger und Haass       PDF      Drucken      E-Mail
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UninformativInformativ
Dienstag, 09. September 2008 um 10:28

Globalisten Henry Kissinger & Richard Haass konfrontiert über Terrorismus und globale Depopulationsagenda.

Mitglieder der Aktivistengruppe We Are Change Colorado konfrontierten die hochrangigen Globalisten Henry Kissinger und Richard N. Haass (Präsident des Rats für auswärtige Beziehungen) während dem Parteitag der Republikaner in Minnesota. Beide taten ihr Bestes, um den harten Fragen auszuweichen die sich auf die Politik im Bereich Terrorismus und Bevölkerungsreduktion bezogen.

Dr. Kissinger grinste bei der Erwähnung der neuen Weltordnung bevor er jegliche Kenntnis über das National Security Memo #200 abstritt, in welchem der "Einsatz von Nahrung als Waffe" gefordert und Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion in "weniger entwickelten Ländern" befürwortet werden, deren Bevölkerungswachstum angeblich die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden würde. Kissinger verfasste das Memorandum im Jahr 1974 als er in der Ford-Administration gedient hatte. Kissinger sagte vor den Kameras von We Are Change, dass seiner Ansicht nach Terrorismus und die Bevölkerungsexplosion in der dritten Welt direkt zusammenhingen. Aktivist Joby Weeks fragte den ehemaligen National Security Adviser, ob er glaube dass AIDS eine künstlich geschaffene Bedrohung sei, die mit der Agenda der Bevölkerungsreduktion zusammenhängt. Kissinger antwortete darauf, dass er keine Ahnung hätte und behauptete dann, er hätte "nie von NSSM 200 gehört". Als er daran erinnert wurde, dass er das Memeo verfasst hatte, platzte er mit den Worten "Ach kommen sie schon!" heraus. Er war die ganze Zeit in Begleitung von Polizisten und wurde umschwärmt von unterwürfigen Bewunderern, die ihn entweder nie richtig recherchiert hatten oder bisher seine brutale Außenpolitik nicht verstanden haben; von der dritten Welt über Vietnam & Laos bis zum Irak. Nach der Konfrontation mit We Are Change verließ er schnell den Ort des Geschehens. Richard Haass, der eine Diskussionsrunde des Rates für auswärtige Beziehungen leitete, sagte vor den Kameras von We Are Change dass es überhaupt nicht nötig wäre, dem CFR auf den Zahn zu fühlen:

"Wir haben keine Macht. Wenn Leute uns zuhören wollen, großartig. Wen nicht, ist das in Ordnung."

Dies ist eine groteske Verharmlosung eines Think Tanks, welcher dermaßen mächtig ist dass dessen Mitglieder seit den frühen 1950er Jahren im nationalen Sicherheitsrat so gut wie jeder Administration sowie in anderen Kabinettsposten zuhauf anzutreffen waren; darunter das Amt des Vizepräsidenten, Verteidigungsministers und Außenministers. Die Empfehlungen des CFR sind technisch gesehen nicht für die Regierung bindend, der Einfluss ist jedoch mehr als dominierend. Haass und die anderen Mitglieder des CFR lachten bei der besorgten Äußerung über Philip Zelikow, der Autor eines CFR-Dokuments im Magazin Foreign Affairs vom Dezember 1998 über das Potential für "katastrophalen Terrorismus" der "unsere Vergangenheit und Zukunft in ein Vorher und Nachher teilen wird".

Quelle: infokrieg.tv
http://www.freiemeinung.net/index.php?option=com_content&view=article&id=218:peinliche-fragen-an-kissinger-und-haass&catid=51:terror--911-a-co&Itemid=62
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Re: Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"
« Antwort #2 am: 7. Feb. 2009 - 12:58:33 »
DIE NEUE WELTORDNUNG
http://blacksnacks13.spaces.live.com/blog/cns!BD779161601D08D0!5632.entry
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Antw:Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"
« Antwort #3 am: 28. Okt. 2014 - 10:46:59 »


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Er spielte so gern den Bismarck
USA: Ex-Außenminister Henry Kissinger meditiert über eine "aufgeklärte Ordnungsmacht", die in der Welt von heute mehr denn je zu fehlen scheint

Von Konrad Ege

Henry Kissinger, der Star vom internationalen Parkett, hat wieder einmal ein Buch geschrieben. Der Friedensnobelpreisträger, Fan der Spielvereinigung Greuther Fürth, Sicherheitsberater und Außenminister unter den republikanischen Präsidenten Richard Nixon sowie Gerald Ford und nach Ansicht mancher Kritiker mit seiner Politik auch verantwortlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, macht sich im Alter von 91 Jahren Gedanken, wie die USA die Welt besser ordnen könnten. Das Thema passt gut zu den derzeitigen Schlagzeilen über den Islamischen Staat, einen in partielle Staatenlosigkeit abgleitenden Nahen Osten, Putins angebliche Weltmachtansprüche und Chinas globale Ebenbürtigkeit.

Kissinger nennt in seinem Werk World Order mehrere "Baustellen", die ihm Sorge bereiten. Darunter sind das viel zu sehr mit sich selbst beschäftigte Europa, isolationistische Trends in den USA wie die "komplexe Tapisserie" des asiatischen Kontinents. Und natürlich der arabische Raum und der Iran. In der "Ära von Selbstmord-Terrorismus und der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen" bedrohe eine "panregionale sektiererische Konfrontation" die globale Stabilität. Verantwortungsvolle Mächte müssten kooperieren und so für eine "neue regionale Ordnung" arbeiten. Kissinger rügt, wohl wissend, dass die US-Elite das gern hört: Die USA müssten an ihrer "außergewöhnlichen" Rolle in der Welt festhalten. Beim Kissinger von 2014 ist Letzteres jedoch kein platter globaler Machtanspruch. Er füllt seine Mahnung mit bremsenden Inhalten, die manchem westlichen Politiker nicht unbedingt passen dürften, bei der Ukraine etwa und der Militärstrategie im Nahen Osten.

World Order wird vermarktet als "Meditation über die Wurzeln internationaler Harmonie und globaler Unordnung". Kissinger greift zurück auf den seiner Ansicht nach modellhaften Westfälischen Frieden von 1648. Dieser Vertrag, der den Dreißigjährigen Krieg beendet hat, sei eine "praktische Anpassung an die Realität" gewesen. Europäische Mächte hätten beschlossen, sich nicht in die inneren Angelegenheiten der anderen einzumischen. Man habe ein Gleichgewicht der Macht angestrebt.
Zweitrangige Nationen

World Order findet Lob über politische Grenzen hinweg. Im britischen Guardian hieß es, die 420 Seiten seien ein "Memorandum für eine zukünftige Generation politischer Entscheidungsträger". Tatsächlich wirkt das Buch wie eine Handlungsanweisung auf der Suche nach der aufgeklärten Ordnungsmacht. Nur, kann es die geben?

Hillary Clinton behauptet, Kissingers Denken korrespondiere mit Barack Obamas Versuch, "eine globale Architektur für Sicherheit und Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert zu schaffen". Clinton zieht den Vergleich in der Washington Post, der Tageszeitung im Besitz von Amazon-Milliardär Jeff Bezos, der kürzlich mit Frederick Ryan einen langjährigen Mitarbeiter des 2004 verstorbenen Ex-US-Präsidenten Ronald Reagan zum neuen Verleger berief. 1995 hatte Ryan das Buch Ronald Reagan. Die Weisheit und der Humor des großen Kommunikators herausgegeben.

Kissingers Ansatz wirkt entschärfend im heutigen Kontext. Beim Thema Ukraine hatte er bereits im März vor Konfrontation gewarnt. Die Europäische Gemeinschaft trage eine Mitschuld, dass "Verhandlungen zu einer Krise geworden" seien. Der Westen müsse respektieren, dass die ukrainische und russische Geschichte eng verbunden seien. Und Moskau sollte im eigenen Interesse darauf verzichten, die Ukraine zu einem Satelliten machen zu wollen. Schon im Juni 2012, als das Rote Kreuz wegen des Bürgerkriegs in Syrien Handlungsbedarf signalisierte, war Kissinger skeptisch, ob eine humanitäre Intervention helfe. Es genüge nicht, einen Herrscher zu stürzen: Man müsse sich schon vorher auf das "Danach" geeinigt haben.

Es ist freilich so eine Sache mit dem von Kissinger analysierten Konflikt zwischen Ordnung und Chaos. Er doziert akademisch und abgehoben in einer Sprache, die streckenweise rätseln lässt, was nun konkret gemeint ist: Politiker und Intellektuelle können die Thesen sortieren wie Theologen päpstliche Verlautbarungen. Handeln ist etwas Anderes. Kissinger mag sich relativ wohlgefühlt haben in der "geordneten" Welt der siebziger und achtziger Jahre, in der große Staatsmänner - darunter er selbst - die Geschicke der Welt bestimmt haben. Sie taten es in der Überzeugung, dazu prädestiniert zu sein. Zweitrangige Nationen, Bürger und Bewegungen konnten dabei höchstens stören, denn - wie Kissinger in einem untypisch drolligen Satz formuliert -: "Revolutionen verunsichern am meisten, wenn man sie am wenigsten erwartet hat."
Amerikas Last

Lebte man zum Beispiel Anfang der siebziger Jahre in Laos, Kambodscha oder Vietnam und musste die US-Flächenbombardements während des damaligen Krieges um Indochina überstehen, dürfte sich die Sehnsucht nach Kissingers Weltordnungswillen in Grenzen halten. In der Praxis bedeutet sein Modell - es gibt stets Ordnende und zur Ordnung Gerufene. Das Image vom Staatenlenker Henry Kissinger werden Gegenspieler und Opfer schwer verkraften, die sich an den Kissinger der Macht erinnern. Der hat nicht nur die Annäherung an das maoistische China orchestriert oder Vereinbarungen zur Rüstungskontrolle mit der Sowjetunion ausgehandelt, sondern auch Millionen Tote in Vietnam, Laos und Kambodscha Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre zu verantworten.

Henry Kissinger hatte es sich im Weißen Haus offenbar seinerzeit nicht nehmen lassen, Bombenziele selbst auszuwählen. Richard Nixons Stabschef Bob Haldeman notierte in seinem Tagebuch - veröffentlicht nach Haldemans Tod 1993 - für den 22. April 1970: "Als (Nixon) hinter K zur Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ging, drehte er sich zu mir um und sagte mit einem breiten Lächeln, K hat heute richtig Spaß, er spielt Bismarck. Sie … machen Ernst mit einem Bombenangriff am Samstag." Im gleichen Tagebuch heißt es am 17. März 1969: "Historischer Tag. K’s ‚Operation Frühstück’ hat endlich begonnen, um 14 Uhr Ortszeit. K hat sich richtig gefreut (was really excited), P auch." - Der "K" im Tagebuch ist Henry Kissinger, "Operation Frühstück" meint einen Bombenangriff auf Kambodscha und "P" den Präsidenten.

Der junge Amerikaner Fred Branfman war in Laos als Bildungsberater tätig, als "K" sich über die "Operation Breakfast" freute. Branfman hat Anfang der siebziger Jahre als erster US-Entwicklungshelfer Augenzeugenberichte aus Laos nach Washington gebracht. Darin hieß es, dass dort die B-52-Bomber bei der Jagd nach der kommunistischen Guerilla tagein, tagaus Massaker an der Zivilbevölkerung verübten. Branfman verstarb im September im Alter von 72 Jahren. New York Times und Washington Post druckten Nachrufe. Es habe sich herausgestellt, dass die "Vereinigten Staaten in den sechziger und siebziger Jahren mehr Bomben auf Laos und Vietnam abwarfen als auf Deutschland und Japan im Zweiten Weltkrieg". Der Luftkrieg gegen Indochina unter Nixon und Kissinger sei "die massivste Bombenkampagne in der Weltgeschichte gewesen", hatte Branfman geschrieben.

Seit der Demokrat Jimmy Carter 1977 im Weißen Haus einzog, ist der Machtmensch Kissinger - der erfahrene Nahkämpfer in Bürokratie und Politik - ohne hohes politisches Amt. Er verdient gutes Geld in seiner Beraterfirma Kissinger Associates, besonders republikanische Politiker machen ihre Aufwartungen in der Park Avenue von Manhattan. Aber keiner will ihn mehr im Kabinett sehen.

Beim Vermarkten von World Order wird der Autor so gut wie gar nicht auf Vietnam und weitere blutig-realpolitische Episoden aus seiner Vergangenheit angesprochen. Gefragt ist der Staatsmann, der über die Lasten auf Amerikas Schultern nachdenkt. Ein Journalist von Public Radio International wollte eine Frage nach dem Anteil der USA am Militärputsch gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende am 11. September 1973 in Chile einschieben. Kissinger wurde sauer. Sollte der Reporter auf dieser Frage bestehen, dann breche er das Interview ab.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008808.html
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Antw:Henry Kissinger: "Chance für eine neue Weltordnung!"
« Antwort #4 am: 13. Mär. 2015 - 17:06:38 »
 Systemfrage: Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert – Teil 2
von Konjunktion • 12. März 2015 • 2 Kommentare •  1.723 Aufrufe •  Artikel als PDF •  Artikel versenden

Der erste Teil der Artikelserie ist hier (englisches Original) bzw. hier (deutsche Übersetzung) zu finden.

Die privaten Konsumausgaben machen in den USA einen Anteil von rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, aber es ist wichtig zu wissen, dass die Berechnungsart des “offiziellen” BIPs sehr ungenau ist. Zum Beispiel wird das ganze Geld, das seitens der Regierung in das Medicare-System fliesst, um die Kosten für die Gesundheitsleistungen zu zahlen, wie auch das jetzt im Scheitern befindliche Obamacare als sozialisiertes Wohlfahrtsprogramm, dem BIP zugerechnet, trotz der Tatsache, dass dieses Kapital durch die US-Notenbank aus der Luft erschaffen wird und zudem mehr Schulden für den durchschnittlichen Steuerzahler bedeutet. Die Schaffung öffentlicher Schulden erzeugt nicht zwingend eine erfolgreiche inländische Produktion. Wenn das der Fall wäre, dann wären alle sozialistischen und kommunistischen Länder (was letztlich das Gleiche ist) heute schwer reich. Dies ist einfach nicht der Fall.

Das heißt, dass der schnelle Rückgang der Arbeitsplätze in der Produktion in den USA in den letzten zwei Jahrzehnten, darunter ein beträchtlicher 33%-iger Rückgang der Arbeitsplätze in der Produktion von 2001 bis 2010, nur den Konsum- und Dienstleistungssektor als den primären Beschäftigungs- und “Produktions”bereich übrig lässt. Der Dienstleistungssektor schafft etwa drei von vier Arbeitsplätzen in Amerika, laut dem Bureau of Labor Statistics (BLS).

Die Realität ist, dass Amerika tatsächlich sehr wenig produziert – neben Big Macs, Pharmaprodukten und den meist überteuerten Kampfjets, die nicht richtig funktioniert und aus chinesischen Teilen bestehen. Alle drei werden Sie unterschiedlich schnell töten…

Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich den wahren Zustand der globalen Nachfrage diskutiert, zusammen mit den instabilen Indikatoren für die Exporte bis hin zum Einzelhandel. Eine schnell fallende globale Nachfrage nach Rohstoffen, sowie für Konsumgüter, ist eine unbestreitbare Realität. Dies stellt ein besonderes Problem im Hinblick auf die USA dar, die bis vor kurzem die Konsumlokomotive für einen großen Teil der Welt war. Wie ich im Folgenden aufzeigen möchte, ist die US-Nachfrage gerade dabei noch weiter zu fallen, da die echte Arbeitslosigkeit und die privaten Schulden ihren Tribut fordern werden.
Bureau of Labor Statistics - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.bls.gov

Bureau of Labor Statistics – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.bls.gov

Es ist wichtig auf die in den Mainstreammedian und vom Bureau of Labor Statistics – in Bezug auf die  Arbeitslosenstatistik – vorgestellten Lügen einzugehen, da wir auch nach Jahren, in denen alternative Analysten die öffentlichen Statistiken und deren Berechnungsgrundlagen widerlegten, immer noch die gleichen Argumente der Desinformationsagenten und ahnungslosen nützlichen Idioten hören.

Solche Menschen prahlen weiterhin mit den neuesten BLS-Berichten zur Schaffung von Arbeitsplätzen und behaupten, dass “alles gut” sei, weil die Arbeitslosenquote auf 5,5% gesunken ist und alle anderen, die vom Gegenteil sprechen, nur “Untergangsstimmung” verbreiten. Also, noch einmal: Ich muss die Tatsache, dass die aktuellen BLS-Zahlen vollständig flasch sind, ansprechen.

Die offiziellen Arbeitslosenstatistiken werden dadurch erzielt, dass man unaufrichtige Berechnungsmethoden einsetzt, die in den 1990er Jahren eingeführt wurden, kurz vor dem Platzen der Dot-Com-Blase, der Einführung von künstlich niedrigen Zinsen, die die Derivate-Krise geschaffen haben und des sich fortsetzenden Außer-Kontrolle-Geratens des US-Finanzsystems, das bisher jemals stattgefunden hat.

Also, wer wird tatsächlich als Beschäftigter gezählt und wer wird als Unbeschäftigter vom BLS gezählt?

Von den 102 Millionen Amerikanern im erwerbsfähigen Alter ohne Arbeit werden heute nur 8,7 Millionen durch die BLS als arbeitslos gezählt. Von allen erwerbsfähigen Amerikanern jeden Alters haben über 92 Millionen keine Arbeit und werden vom BLS nicht als arbeitslos gezählt. Warum?

Nun, wenn Sie jemals Mainstream-Propaganda-Websites wie Factcheck oder Poltifact gelesen haben, dann finden Sie dort das wesentliche Argument, dass diese 92 Millionen Amerikaner nicht gezählt werden, weil sie “sich weigern sich [an der Arbeitsplatzsuche] zu beteiligen”. Nicht weil sie keine angemessene Beschäftigung finden können, und nicht, weil die Regierung die Zahlen ignoriert. Ja, das ist richtig, 92 Millionen Amerikaner zählen nicht, weil sie ganz eindeutig keine Arbeit wollen.

Also, als Erstes möchte ich die Frage stellen, wie das BLS zu dem Ergebnis kommt, dass fast ein Drittel der US-Bevölkerung nicht arbeiten will? Kommen diese Zahlen durch die sogenannten “Haushaltsbefragungen” des BLS zustande? Befragungen, genauso wie Meinungsumfragen, können leicht manipuliert werden, um damit eine bestimmte Aussage zu transportieren, indem man eine einfache Änderung der Fragenformulierung vornimmt. Ich würde gerne einmal die Rohdaten aus solchen Umfragen sehen, bevor das BLS ihren eigenen Spin hinzufügt.

Zweitens: Selbst wenn solche Behauptungen wahr wären und zig Millionen Amerikaner nicht arbeiten wollen, warum sollten diejenigen nicht gezählt werden? Sollten sie nicht immer noch als arbeitslos gezählt werden, um ein möglichst genaues Bild der wirtschaftlichen Situation zu erhalten? Hätten 92 Millionen Amerikaner, die in einem langfristigen Arbeits- und Produktivitätsstreik liegen, wohl keine schweren negativen Auswirkungen auf das reale BIP? Und natürlich müssen sie zudem irgendwie überleben. Würden 92 Millionen Menschen wohl keine staatliche Unterstützung mit Lebensmittelmarken und Sozialhilfe benötigen? Haben all die diesbezüglichen Angaben des BLS keinen Einfluss im Hinblick auf das gesamtwirtschaftliche Bild?

Drittens: Wenn die Behauptung lautet, dass 92 Millionen Menschen keinen Arbeitsplatz wollen, dann sollte doch das BLS aufzeigen müssen, dass diese Millionen von Menschen in der Tat einen Job finden könnten, wenn sie es einfach ausprobieren würden. Wo sind diese Millionen von Arbeitsplätzen, denen sich die Amerikaner verweigern und was würde man ihnen bezahlen?

Viertens: Eine häufige Falschdarstellung bzgl. der Behauptung der “Verweigerung der Teilnahme an der Jobsuche” ist, dass viele dieser Amerikaner schulpflichtige Jugendliche (16 bis 18 Jahre) und mögliche “Rentner” (55 oder älter) sind. Das BLS und die Mainstreammedien nehmen einfach an, dass diese Menschen keinen Job haben wollen und sie daher nicht als arbeitslos gezählt werden sollten. Selbstverständlich berücksichtigt das BLS solche Leute in ihrer Statistik, wenn sie Arbeit haben. Nochmals, wenn Sie 16 oder 55 oder 65 Jahre alt sind und einen Job haben, dann zählen Sie für das BLS. Wenn Sie 16 oder 55 oder 65 jahre alt sind und keinen Job haben, dann werden Sie nicht gezählt. Sehen Sie, wie das Ganze funktioniert?

Fünftens: Millionen an Amerikanern verlieren pro Quartal ihren Anspruch auf langfristiges Arbeitslosengeld und werden aus den BLS-Statistiken entfernt. Viele von ihnen sind keine Jugendliche oder Rentner. Es handelt sich um durchschnittliche Erwachsene im Erwerbstätigenalter, die heute keine wirkliche Startrampe mehr finden, um auf ihrer persönlichen Karriereleiter oder im Leben voran zu kommen, und wer wäre nicht voll motiviert Arbeit zu bekommen, wenn die Arbeitsplätze so leicht verfügbar wären. Noch einmal, wo sind diese Jobs für die Menschen im Haupterwerbstätigenalter, die sich weigern diese zu anzunehmen?

Das BLS setzt ausnahmslos auch die Zahl der Amerikaner im erwerbsfähigen Alter herunter, die in den Arbeitsmarkt eintreten, genauso wie sie die Zahl neuer Arbeitsplätze für die Öffentlichkeit zu positiv darstellt. Die Wachstumszahlen neuer Jobs passen nicht mit der Anzahl neuer angeblicher Arbeitsplätze, die verfügbar wären, zusammen, so dass ein Missverständnis darüber entsteht, wie viele neue Arbeitsplätze tatsächlich benötigt werden, um die Wirtschaft funktionsfähig zu halten.

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Arbeitslosenstatistik der Regierung, den man beobachten kann, ist das Thema der Teilzeitarbeit. Wenn das BLS seine monatlichen Statistiken zur Arbeitslosigkeit heraus gibt, legt es kein besonderes Augenmerk darauf oder diskutiert gar, dass 18 bis 20 Prozent der “beschäftigt” Geltenden, tatsächlich nur als “Teilzeitkraft beschäftigt” sind. Das BLS definiert Arbeitnehmer als “teilzeitbeschäftigt”, wenn er 1 bis 34 Stunden pro Woche arbeitet. Genau, wenn Sie 1 Stunde pro Woche arbeiten, helfen Sie dabei die Gesamtarbeitslosenquote der USA auf eine phantatstische Quote von 5,5 Prozent zu senken, obwohl Sie wahrscheinlich keinerlei Fähigkeit besitzen sich selbst finanziell über Wasser zu halten – geschweige denn eine Familie.

Was bedeutet die 5,5%-ige Arbeitslosenzahl aber tatsächlich als grundlegende Basis für die echte Welt und nicht für eine Welt der hypothetischen Berechnungen? Nichts, rein gar nichts. Die Zahl ist absolut und eindeutig sinnlos.

Wenn man die Arbeitslosigkeit unter Verwendung der Methode, die vor den 1990er benutzt wurde, wie sie auf Websites wie Shadowstats.com eingesetzt wird, wo die U-6-Messungen verwendet und die Minderbeschäftigten berücksichtigt werden, berechnen würde, würden wir eine US-Arbeitslosenrate von annähernd 23 Prozent haben.

Viele dieser Arbeitnehmer im Dienstleistungsbereich am oberen Ende des Teilzeit- und Vollzeit-Spektrums können sich nicht mehr ausreichend selbst versorgen – aufgrund sinkender Löhne, steigender Preise und wachsender Kreditverpflichtungen. Was mich zum nächste auf der Hand liegenden Problem bringt.

Jenseits der Arbeitslosigkeit als Zerstörer der Nachfrage der Verbraucher, gibt es auch private Schulden. Ein Großteil des Fokus auf den sich der Mainstream und sogar alternative Ökonomen konzentrieren, dreht sich um die Staatsverschuldung (Ich werde die vielen Lügen rund um die Staatsverschuldung in meinem nächsten Artikel ansprechen.). Dabei sind die Auswirkungen auf die Grundnachfrage weit deutlicher und tiefgreifender, wenn man die Schulden der Haushalte untersucht. Nach den verfügbaren durchschnittlichen staatlichen Zahlen, die wir durch die Statistiken geliefert bekommen (was bedeutet, dass die echten Zahlen wahrscheinlich noch viel schlimmer sind), hat der durchschnittliche amerikanische Haushalt zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar Kreditkarten-Schulden, 155.000 US-Dollar Hypothekenschulden und 32.000 US-Dollar an Studenten-Darlehensschulden.

Amerikaner waren im Jahr 2014 mit fast 12 Billionen US-Dollar verschuldet, was einem Anstieg von 3,3 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Rückgänge bei einigen Schuldformen, darunter ein Rückgang der Kreditkartenschulden seit 2011, sind auf Abschreibungen, nicht auf Tilgungen, zurückzuführen.

Was wir hier haben ist eine tödliche fiskalische Kombination. Nämlich die Kombination aus echter Arbeitslosigkeit auf dauerhaft hohem Niveau und aus echten privaten Schulden untragbaren Ausmasses. Dies ist der Hauptgrund für den Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage, die in der ersten Folge dieser Serie diskutiert wurde. Mit US-Verbrauchern, die nicht mehr in der Lage sind ihre historischen Verbrauchsgewohnheiten auszuüben und mit dem starren Gerüst einer US-Wirtschaft, die immer noch von der Verbraucherdynamik vergangener Tage abhängig ist, verfügt das System über wenig finanziellen Spielraum, der noch übrig geblieben ist.

Dies ist nicht unbedingt ein neuer Trend; aber vor 10 Jahren waren die Amerikaner in der Lage ihre schwindende Kaufkraft auszugleichen, indem sie massive Schulden aufnahmen, die durch Bankverbindlichkeiten aufgrund des allseits verfügbaren Fed-Fiat Geldes möglich waren. Sie besitzen diese Option nicht mehr länger; so wird sich der Konsum weiter verschlechtern. Bis zu dem Punkt an dem die derzeitige Finanzstruktur, die in ihrer starren und zerbrechlichen Strukur gefangen ist, zusammenbrechen wird. Es gibt keine Möglichkeit daraus zu entkommen.

Wie in meinem letzten Artikel erwähnt, sind die Zahlen, die hier aufgeführt sind, in den meisten Fällen staatlicherseits erstellte Statistiken. Ein gemeinsames Argument unter Staatsapologeten und Propagandisten ist, dass wir als alternative wirtschaftliche Betrachter als “heuchlerisch” gekennzeichnet werden sollten, wenn wir einige Mainstreamstatistiken verwenden, während wir anderen Zahlen oder Indices die Glaubwürdigkeit absprechen. Ich möchte noch einmal deutlich machen, dass es Widersprüche innerhalb der Regierungzahlen gibt und behaupte, dass die alternativen Analysten am meisten darüber besorgt sind. Meine Ansicht ist, dass, wenn Mainstreamzahlen tatsächlich einer negativen konjunkturellen Entwicklung Rechnung tragen, man sie mit anderen bekannten Faktoren multiplizieren sollte. Das heißt, wenn die Regierungsbürokraten und Fantasy-Meister schließlich doch zugeben, dass die Dinge schlecht laufen, sind sie tatsächlich viel schlimmer als zugegeben.

Einige Mainstreamstatistiken sind geradezu betrügerisch; einige sind die halbe Wahrheit; andere bleiben der Öffentlichkeit faktisch aufgrund fehlender Bekanntmachung verborgen. Zwischen all diesen Zeilen voller Informationen, guten und schlechten, versuchen alternative Wirtschaftswissenschaftler so viel wie möglich an grundlegender Wahrheit zu erkennen. Mit Fortlauf dieser Artikelserie, glaube ich, werden die neuen Leser in der Freiheitsbewegung, sowie langjährige Aktivisten, zu einem breiteren und umfassenderen Bild der Haushaltslage gelangen und zu dem gleichen Schluss kommen wie ich: Dass die Art und Weise, wie wir heute leben, im Begriff ist, sich drastisch zu verändern, und dass uns diese kommenden Veränderungen bewusst von jenen nicht mitgeteilt werden, da sie eine Taktik des “finanziellen Schocks und der Ehrfurcht” zu ihrem endgültigen Vorteil nutzen wollen.

(Teil-/Übersetzung des Artikels One Last Look At The Real Economy Before It Implodes – Part 2 von Brandon Smith/Alt-Market.com)

Quellen:
One Last Look At The Real Economy Before It Implodes – Part 2
Why is America’s Manufacturing Job Loss Greater than Other Industrialized Countries?
Employment by major industry sector
One Last Look At The Real Economy Before It Implodes – Part 1
Systemfrage: Ein letzter Blick auf die reale Wirtschaft, bevor sie implodiert – Teil 1
Website – www.shadowstats.com
Ratio of Part-Time Employed Still Remains Higher Than the Pre-Recession Level
American Household Credit Card Debt Statistics: 2014

http://www.konjunktion.info/2015/03/systemfrage-ein-letzter-blick-auf-die-reale-wirtschaft-bevor-sie-implodiert-teil-2/
"Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und mißtrauen Sie
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(André Gide)

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« Antwort #5 am: 12. Jan. 2018 - 17:25:43 »
 Henry Kissinger: "Es herrscht Krieg zwischen Juden und Nichtjuden"
Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Die Daily Mail kommentierte: "Es scheint als sei die Äußerung ein Versuch gewesen den Streit zwischen Trumps ehemaligen Chefsicherheitsberater, Steve Bannon, auf der einen Seite und Trumps jüdischen Familienmitgliedern, Jared Kushner und Ivanka Trump, auf der anderen Seite zu charakterisieren.
. Januar 2018, Veterans Today
Henry Kissinger ist für die Benutzung politischer Flammenwerfer bekannt. Auch ist er dafür bekannt in Geheimoperationen in Ländern wie Deutschland, Chile, Kambodscha, Vietnam, Pakistan etc. verwickelt zu sein. Er ist unzweifelhaft ein Kriegsverbrecher.

"Als die Roten Khmer im Jahr 1975 in Kambodscha mit der Tötung von Millionen Menschen einen Genozid begangen haben, hat Kissinger erklärt: "Sie sollten den Kambodschanern sagen, daß wir ihre Freunde sein wollen". "Wir sind bereit die Beziehungen zu ihnen zu verbessern", sagte er und fügte hinzu, "Sie sind mörderische Halunken, aber das soll uns nicht daran hindern."

Kissinger hat sich auch mit Vertretern von ultra-rechten lateinamerikanischen Diktaturen getroffen und ihnen erzählt, daß die Vereinigten Staaten (VS) ihnen bei ihrem "erfolgreichen" Kampf gegen linke Bewegungen durch systematischen Staatsterrorismus helfen würden, was als Operation Condor bekannt geworden ist.

Als der populäre marxistische Führer, Salvador Allende, im Jahr 1970 demokratisch zum chilenischen Präsidenten gewählt wurde, haben Kissinger und Nixon der VS-Regierung ´den ökonomischen Aufschrei´ befohlen.[1]

    In Südostasien sind von 1965 bis 1975 über drei Millionen Zivilisten abgeschlachtet worden, und das pakistanische Massaker in Bangladesch* hat im Jahr 1971 mindestens 1,5 Millionen Menschen das Leben gekostet. Bei all dem war Kissinger Komplize.[2] Er hat die CIA praktisch dazu benutzt eine gewaltsame Revolution in Chile entstehen zu lassen, welche am 11. September 1973 "Chiles demokratisch gewählte sozialistische Regierung gestürzt hat – der erste Anschlag von 9/11, wenn Sie so wollen."[3]

Auch betrachtete Kissinger "Militärpersonal" – und amerikanische Soldaten im Besonderen – als "bescheuerte, dumme Tiere, die in der Außenpolitik als Spielfiguren benutzt werden"[4]

Sobald jene "bescheuerten, dummen Tiere" Leuten wie Kissinger oder dem israelischen Regime nicht mehr dienlich sind, werfen sie diese weg wie moderndes Fleisch oder verwesende Körper. Sie haben bisher bereits mindestens 360.000 entsorgt, die "Hirnverletzungen haben könnten".[5]

Bei allen Geschehnissen scheint Kissinger zu denken unbesiegbar zu sein, weil er in der Lage war interessante Erklärungen abzugeben und mit ihnen davon gekommen ist. Als Reaktion auf Michael Wolfs Fire and Fury hat Kissinger kürzlich erklärt, daß der ideologische Krieg sehr tiefgreifend ist. "Es ist ein Krieg zwischen Juden und Nichtjuden", sagte er.[6]

Die Daily Mail kommentierte: "Es scheint als sei die Äußerung ein Versuch gewesen den Streit zwischen Trumps ehemaligen Chefsicherheitsberater, Steve Banon, auf der einen Seite und Trumps jüdischen Familienmitgliedern, Jared Kushner und Ivanka Trump, auf der anderen Seite zu charakterisieren.[7]

Die einfache Frage lautet:  Warum ist Kissinger nicht als boshafter Antisemit bezeichnet worden? Warum ist er fähig gewesen den politischen Krieg in ideologische Begriffe zu fassen, während Menschen wie wir das nicht können?

Die Daily Mail zitiert aus Wolfs Buch, wo steht: "Für Trump war die Abgabe von Israel an Kushner ein Test, es war ein jüdischer Test: Der Präsident hat ihn ausgesucht und belohnt weil er Jude ist, ihn deswegen vor eine unüberwindbare Hürde gesetzt – und vor den nicht erfüllbaren stereotypen Glauben in die Verhandlungskräfte von Juden.[8]



Noch einmal, Wolf wurde für eine solch provokative Stellungnahme nicht als Antisemit bezeichnet. Tatsächlich verdient er Tausende und wahrscheinlich Millionen von Dollar mit pauschalen Erklärungen.

In diesem Fall garantiert das heiße, visionäre Spannungen und Konflikte im Weißen Haus. Jedoch geht es hier in Wahrheit nicht um "Juden und Nichtjuden". Wie wir in einem früheren Artikel bereits erklärt haben, ist Bannon ein flammender Zionist. Tatsächlich hat Joe Pollak, ein orthodoxer Jude und leitender Redakteur bei Breitbart News (Bannons Flaggschiff), im Jahr 2016 erklärt:

    "Ich kann ohne Bedenken sagen, daß Steve ein ebensolcher Freund des jüdischen Volkes und Verfechter Israels ist, wie ein passionierter amerikanischer Patriot und herausragender Führer."[9]

Bannon muß, ebenso wie Trumß, gewußt haben, daß "ein Verfechter Israels zu sein" das genaue Gegenteil davon ist "Amerika First" zu proklamieren. Sie können nirgendwo in diesem Universum nicht Israel, als ausländische Körperschaft, verteidigen und dann "America First" verfolgen. Das ist eine logische Unmöglichkeit. Bannon  hat versucht das Beste aus beiden Welten zu bekommen, und was er am Ende erhielt war moralischen und politisches Chaos.

Auch hat Bannon versucht seine zionistische Magie für die Arbeit an "America First" zu benutzen. Das eine ist die Antithese des anderen. Wenn das eine aufsteht, muß das andere fallen. So einfach ist das.

Bannon hat alles getan, was er konnte, um Benjamin Netanyahu und das israelische Regime wieder groß zu machen, und in diesem Sinn hat er unerbittlich dabei geholfen "Amerika First" aus dem Weißen Haus verdunsten zu lassen. Man darf nicht vergessen, daß Bannon für Goldman Sachs gearbeitet hat, das Unternehmen das sehr beim Wirtschaftszusammenbruch des Jahres 2008 geholfen hat

Die Lösung? Die Entfernung sämtlicher israelischer Eindringlinge aus dem Weißen Haus. Amerika muß beginnen nach einem ernsthaften Kandidaten zu suchen, der seine Verbundenheit mit israelischen Manipulationen und Geheimoperationen unverhohlen und öffentlich kündigt.
https://wunderhaft.blogspot.com.es/2018/01/henry-kissinger-es-herrscht-krieg.html
"Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und mißtrauen Sie
denen, die sie gefunden haben."
(André Gide)