Autor Thema: Die Monsanto Diktatur  (Gelesen 5359 mal)

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Antw:Die Monsanto Diktatur
« Antwort #30 am: 13. Apr. 2016 - 17:42:49 »
 „Es sollte Monsanto nicht erlaubt sein, Landwirte auszubeuten“ - Indien will Monopol zerschlagen
13.04.2016 • 07:30 Uhr
Quelle: Reuters

Indien sichert seinen Bauern zu, diese vor der Ausbeutung zu schützen und reguliert weiterhin den Preis für genmanipulierte Baumwollsamen im Land, um das Monopol von Monsanto zu zerschlagen. Der US-amerikanische Agrar- und Chemiemulti Monsanto kontrolliert 90 Prozent des indischen Marktes.

Mehr lesen:Lizenzgebühren-Streit: Monsanto droht mit Rückzug aus Indien

Der Konzern wird durch die Regierung des Premierministers Narendra Modi dazu gedrängt, den vom Staat diktierten Preis zu akzeptieren, da Indien erwartet, Anfang nächsten Jahres eigene genverändete Sorten zu entwickeln.

Um sich von der Abhängigkeit von amerikanischem Technologie-Knowhow in Sachen Gen-Samen zu lösen, hat Indien die Lizenzgebühren, die von lokalen Firmen für Monsanto-Samen gezahlt wurden, um über 70% gesenkt. Die Regierung deckelte auch, beginnend im April 2017, die Preise für genmanipulierte Samen auf 800 Rupien (10,50€) pro 400g Paket.

Monsanto will die Angelegenheit vor Gericht bringen und droht mit dem Rückzug aus dem indischen Markt nach sechs Jahrzehnten und damit, den Zugang zu US Technologie einzustellen. Der Gigant nannte den marktregulierenden Eingriff von Regierungsseite „willkürlich und potentiell destruktiv“.

Landwirtschaftsminister Radha Mohan Singh bestätigte auf einer zweitägigen Konferenz in Delhi zur Monsunaussaat noch einmal die Absicht der Regierung, Monsanto herauszufordern.

„Sie [Monsanto] sind ein gutes Unternehmen. Wir respektieren sie, aber das heißt nicht, das man die Landwirte berauben und beliebige Preise verlangen kann, weil man [das nötige Fach-] Wissen hat“, sagte Singh als er Regierungsbeamte damit beauftragte, ein wachsames Auge auf die Samenpreise zu werfen und monopolistische Aktivitäten zu überwachen. „Ob Saatgut oder Medikamente, wir werden auch weiterhin die Preise regulieren, wann immer es nötig ist“, sagte er.
Selbst von Hobbygärtnern wird Monsantos Roundup eingesetzt
Mehr lesen:Monsantos Kampf gegen die WHO: "Objektive" Konzernstudie soll Unbedenklichkeit von Glyphosat belegen

Mahyco Monsanto Biotech (MMB), ein Joint Venture mit dem indischen Mahyco, vergibt, gegen Gebühren, Lizenzen an eine Reihe von lokalen Saatgutproduzenten. Das Unternehmen vertreibt ihr Saatgut aber auch direkt. Monsanto hat in Indien die Patentrechte für die zweite Generation der Bollgard II Technologie, die entwickelt wurde, um Saatgut vor bestimmten Würmern zu schützen. Sie haben jedoch kein Patent für die Vorgängerversion Bollgard I.

Der Minister forderte: „Monopole dürfen nicht erlaubt werden“ und betonte, dass die technologische Entwicklung zum Vorteil der Landwirte genutzt werden solle.

„Firmen wie Monsanto sollte es nicht erlaubt sein, Landwirte auszubeuten, nur weil sie Technologie besitzen. Seien es Saatgut- oder Pharmaunternehmen, wir sollten zusehen, dass es keine Monopole gibt. Wir werden Preisregulierungen fortsetzen – für Saatgut und Medizin“, sagte der Minister.

Das indische Kartellamt (CCI) führt die Untersuchungen mutmaßlich wettbewerbswidriger Praktiken auf dem Gen-Saatgut-Markt fort. Die Untersuchungen sind auf zwei separate Beschwerden gegen das Unternehmen aus St. Louis hin eingeleitet worden.
https://deutsch.rt.com/wirtschaft/37774-es-sollte-monsanto-nicht-erlaubt/
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Antw:Die Monsanto Diktatur
« Antwort #31 am: 10. Mai. 2016 - 11:14:27 »

Saatgut – Monsanto unter falscher Flagge – unter einem anderen „Decknamen“ hat man ungewollt Monsanto im Garten

Monsanto 6In Enkhuizen und Bergschenhoek‬ in Niederlande befindet sich ein sehr großes Areal von Monsanto. Zusammen mit De Ruiter – bekannt als Gemüse- und Obstsaatgut-Hersteller. Monsanto kaufte De Ruiter Seeds 2008.

Wir Netzfrauen begaben uns auf Spurensuche und waren dort. Die Fotos und Videos können Sie unten im Beitrag sehen. Wie immer haben wir auch viele Informationen zusammengestellt.

Gartenarbeit bzw. die Beschäftigung mit Pflanzen gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Geschätzt nutzt jeder zweite Privathaushalt einen Garten. Gartenbau betrifft uns alle, frisches Obst und Gemüse sind unverzichtbare Bestandteile einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung.

Beim Einkauf von Pflanzen für Haus und Garten schätzen wir die große pflanzliche Vielfalt. Jede Pflanze, ob Zier- oder Gemüsepflanze beginnt mit der Saat.

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Saatgut und wissen nicht, woher es kommt. Sie wissen es? Steht doch drauf, denken Sie. Stellen Sie sich vor, Ihr Saatgut würde von Pflanzenschutzmittelherstellern stammen – würden Sie es trotzdem kaufen?

Sie tun es bereits seit Jahren. Drauf stehen tut es allerdings nicht. Haben Sie schon Ihr Saatgut gekauft?

Dann haben Sie ungewollt etwas von Monsanto dabei. Über Monsanto berichteten wir schon ausreichend. Vielleicht sind Sie immer noch der Meinung, Monsanto gebe es nur in den USA. Sie kennen Monsanto von Genmais, von Pflanzenschutzmitteln, aus den Berichten über das Freihandelsabkommen u. v. m.. Ja, Monsanto, das ist die Firma, die das Herbizid Roundup herstellt. Spuren von Glyphosat (Roundup) findet man in Müsliriegeln, in Muttermilch, in Mensch und Tier … Glyphosat gilt als Haupt- oder Mitverursacher von Autismus, Hirnschädigungen, Glutenunverträglichkeit, Brustkrebs … u. v . m..

Monsanto, das ist auch die Firma, die massenweise genetisch veränderte Feldfrüchte zusammenbastelt, in vielen Ländern auch als „Frankensteins Produkte“ bezeichnet. Nicht zuletzt ist Monsanto die Firma, von der man verklagt wird, weil die Pollen keine Grenzen kennen und der Wind mit Genmais-Pollen andere Äcker kontaminiert. Aber doch nicht in Ihrem Garten!?! Doch, das Saatgut ist nur versteckt hinter alten Produktnamen.

Um seinen schlechten Ruf zu verschleiern, vertreibt Monsanto Saatgut für Gurken, Tomaten und Salate unter dem Namen seiner Tochterfirma ‘De Ruiter Seeds’ sowie auch unter den Namen der Firma Semenis.

In diesem Beitrag haben wir uns mit dem Thema Saatgut beschäftigt.
Durch Zukäufe, Kooperationen und unter einem anderen „Decknamen“ hat man ungewollt Monsanto im Garten.

So gehören zu Monsanto die Marken Seminis, De Ruiter Seeds und weitere regionale Marken. De Ruiter Seeds nennt auf seiner Kontakt-Seite Seminis Seeds. Wir gehen noch vereinzelt auf die einzelnen Firmen ein und zeigen Ihnen das Seed Vally. Übrigens, es befindet sich nicht in den USA, sondern mitten in Europa. Wir Netzfrauen haben diesen Ort besucht.

Wie unsere Recherchen zeigen, brauchen wir nicht über unseren Kontinent hinauszugehen, sondern bleiben bei unserem Nachbarland Niederlande. Die niederländische Pflanzenzüchtungs- und Vermehrungsindustrie produziert Samen und Jungpflanzen für die Landwirtschaft und für den Gartenbausektor. Niederländische Pflanzenzuchten, ob Gemüse, Kartoffeln oder Zierpflanzen gehören zu den größten in der Welt und viele der größten weltweiten Produzenten aus dem Bereich Gentechnik sind in den Niederlanden angesiedelt.

Fast 40 % des weltweiten Handels mit Saatgut für den Garten- und Ackerbau stammen aus den Niederlanden. Für Pflanzkartoffeln ist der Anteil sogar noch größer und liegt bei fast 60 %. Viel Geld wird in Forschung und Entwicklung (R & D) investiert. Die Branche investiert 15 % des Umsatzes im Durchschnitt in R & D. Das ist mehr als in vielen anderen wissensintensiven Branchen wie z. B. der Pharmaindustrie.

Diese Broschüre gibt Ihnen einen Einblick in die wirtschaftliche Bedeutung der Pflanzenzüchtung und Vermehrungsindustrie in den Niederlanden. Plant reproduction materials (englisch).

Es existiert ein verzweigtes weltweites Netzwerk an Vertriebsgesellschaften und Vertriebspartnern. Transparenz? Fehlanzeige! Eine langwierige Suche! Wann Monsanto wen aufgekauft hat, ok, das wäre noch einfach. Aber da viele Firmenübernahmen wiederum durch die einzelnen Firmen laufen, die nun zum Monsanto-Konzern gehören, schwierig. Verbindungen von den Monsanto-Firmen weisen zur Firma Volmary und von dieser wiederum zur Bruno Nebelung GmbH und den Firmen Sperli und Kiepenkerl, die in beinahe jedem Baumarkt zu erhalten sind. Nicht in jedem Tütchen, auf dem einer dieser Namen steht, muss Monsanto drin sein – aber Monsanto könnte drin sein.
1. Bruno Nebelung GmbH & Co. KG: Wird Volmary GmbH (22. 10. 2010)

    Züchtung und  Handel mit Blumen- und Gemüsesamen
    Produktion und Vertrieb von Blumen- und Gemüse-Jungpflanzen
    Vertrieb von Blumen- und Gemüsezwiebeln
    sowie die Steuerung der bekannten Lizenzmarken-Systeme ‚Kiepenkerl Profi-Line Pflanzen‘ und ‚Pegasus Pflanzen‘.

Das Pflanzen-Marketing-System ist aktiv im Gartenfachhandel und bei den Hobbygärtnern.
2. Fleuronova GmbH: Firmiert jetzt unter Volmary GmbH (August 2013)

Volmary Jungpflanzen werden in Senden, Coesfeld-Lette und Billerbeck-Beerlage in den Bereichen Beet und Balkon, Stauden, Freiland-Schnittblumen, Gemüse und Kräuter kultiviert. Mittlerweile stehen am Standort Senden ca. 31 000 m² Hochglasfläche für die Produktion zur Verfügung. Dabei ist der Betrieb in Senden auf generativ vermehrte Jungpflanzen spezialisiert. Weitere Standorte mit insgesamt 35 000 m² Glasfläche gibt es in Coesfeld und Billerbeck, die auf vegetativ vermehrte Stecklinge sowie Stauden spezialisiert sind. Mutterpflanzenbetriebe sind in der Türkei und in Kenia angesiedelt. Sämlinge und Stecklinge werden im Münsterland kultiviert und innerhalb Europas vertrieben (Quelle: Volmary).
3. Fides ist ab dem 1. Oktober 2012 eine strategische Partnerschaft mit der Volmary GmbH eingegangen.

Volmary hat alle Aktivitäten auf den Gebieten Verkauf, Bewurzelung von Jungpflanzen und Distribution für den deutschen Markt übernommen. Fides konzentriert sich als Züchter auf die Genetik, während Volmary auf die Bewurzelung und die engmaschige Distribution innerhalb Europas spezialisiert ist.

FidesRingo Veenman und Peter van Duin sind seit 1. August 2012 im Management des Züchtungs- und Vermehrungsunternehmens Fides, De Lier/NL, tätig, das zur Agribio-Gruppe gehört. Beide waren bislang beim Züchter Monsanto beschäftigt. Ringo Veenman ist bei Fides zuständig für den Vertrieb, Kundenservice sowie die Marketing- und Kommunikationsabteilungen. Peter van Duin ist verantwortlich für die weltweite Produktion von Fides-Stecklingen.

Fides ist ein Veredelungs- und Vermehrungsbetrieb von Schnittchrysanthemen, Topfchrysantemen, Kalanchoë, Calandiva®, Pelargonium, Osteospermum, Impatiens Neu-Guinea, Topfdahlien, Petunia und Calibrachoa. Die Medaillengewinner z. B. bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi durften sich nicht nur über Edelmetall, sondern auch über ein Blumengebinde freuen. Darin verarbeitet waren unter anderem Schnittchrysanthemen des Züchtungsunternehmens Fides (NL-De Lier). Mehr zu Fides finden Sie HIER

Die folgende Auflistung zeigt die fünf wichtigsten Player (oder auch Konzerne) für jeden Teilbereich in zufälliger Reihenfolge: Syngenta, Nunhems, Rijk Zwaan, Enza Zaden und Monsanto sind die größten Zuchtunternehmen in den Niederlanden. Eine Anzahl dieser Unternehmen verbinden die Zucht und Ausbreitung einer Reihe von verschiedenen Sorten mit der Produktion und dem Handel von Pflanzenschutz- und Düngemitteln.

Zum Beispiel Spinat: Die internationale Arbeitsgruppe Peronospora farinosa (IWGP) überwacht ständig weltweit die Entwicklung neuer Rassen des „Falschen Mehltaus“, indem ungewöhnliche Feld-Isolate an einem festgelegten Sortiment vollresistenter Sorten getestet werden.

Sobald eine Rasse dauerhaft über mehrere Jahre in verschiedenen Gebieten beobachtet wird und ökonomischen Schaden verursacht, wird sie benannt.

Auf diese Weise erreicht die IWGP eine kontinuierliche klare Kommunikation zwischen Saatgutindustrie, Anbauern und allen anderen, die in irgendeiner Weise mit Spinat-Produktion zu tun haben.

Die IWGP in den Niederlanden wird verwaltet von Plantum. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der Züchterfirmen Pop Vriend, Monsanto, Rijk Zwaan, Nunhems, Takii, Sakata, Bejo, Enza Zaden, Syngenta, Vilmorin und Advanseed und der Naktuinbouw, Sie wird des weiteren unterstützt durch Wissenschaftler der Universitäten Arkansas und Kalifornien. – Nur ein Beispiel, dass immer wieder die gleichen Konzerne auftauchen.
Die größten Konzerne pro Teilbereich in der Pflanzenzüchtung und der Herstellungs- und Vermarktungsindustrie

Monsanto-Saat

Die folgenden Recherchen beziehen sich auf die Gruppen Acker-Kulturen und Gemüsesaat, wobei auch immer wieder Fides Group BV aus der Gruppe Zierpflanzen in Erscheinung tritt.
Acker-Kulturen

Verflechtungen zu Monsanto: In unserem Beitrag Pestizide –„Mord auf Raten” ! Die Macht der Agrarlobby! haben wir Ihnen die Verflechtungen zwischen Syngenta, Dupont und Monsanto erläutert.

Die Limagrain Gruppe ist ein französischer Agrarkonzern und spezialisiert auf Feldfrucht und Gemüsesaatgut sowie Getreideerzeugnisse. Vilorin Clause & Cie ist ebenfalls ein französisches Saatgutunternehmen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben viertgrößter Saatgutproduzent der Welt und gehört zur Limagrain-Gruppe. Im Jahr 2000 gründeten KWS und die französische Pflanzenzüchtungsfirma Limagrain das Joint Venture AgReliant, um die Maiszüchtung in den USA zu verwalten. Seit Oktober 2011 gibt es ein Joint Venture zwischen KWS und dem französischen Saatgutunternehmen Vilmorin. Hierbei geht es um die Forschung und Entwicklung von gentechnisch veränderten (gv) Mais-Merkmalen. Vilmorin gehört wieder zu Limagrain. Die KWS kooperiert eng mit den multinationalen Konzernen Monsanto und BASF. Die derzeitige gentechnisch veränderte Zuckerrübe H7-1 ist eine Gemeinschaftsproduktion mit Monsanto. Sie enthält ein verändertes Gen, welches die Pflanze tolerant für das Totalherbizid Roundup macht. Das veränderte Gen sowie das Herbizid stammen von Monsanto.
Gemüsesaatgut

Die Erstgenannten Monsanto und Syngenta kennen wir bereits.

Nunhems gehört zu Bayer! Nunhems ändert ab April 2014 sein Erscheinungsbild und wird künftig als Bayer-CropScience-Marke für Gemüsesaatgut vermarktet. Der entsprechende Geschäftsbereich wird Bayer CropScience Vegetable Seeds heißen. Dieser spezialisierte Bereich wird alle Gemüsesaatgut-Aktivitäten weltweit verantworten – von der Forschung bis zum Kundendienst. Ganz aktuell: „Wir wollen die Ernährungssicherheit in der Welt verbessern“, erklärte Frank Terhorst, Leiter Seeds bei Bayer CropScience. „Mit unseren integrierten Kulturlösungen, die vom Saatgut über chemische und biologische Pflanzenschutzlösungen bis hin zu umfangreichen Service- und Support-Programmen reichen, wollen wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Das Gemüsesaatgut-Geschäft stellt in dieser Hinsicht auf Grund der hochgradigen Spezialisierung und der direkten Interaktion mit den Kunden eine wertvolle Ergänzung unseres Portfolios dar.“ (Quelle Bayer). Mehr über Bayer: Pestizide –„Mord auf Raten”! Die Macht der Agrarlobby!

Rijk Zwaan: Dithmarschen gehört zu den traditionellen Kohlanbaugebieten in Deutschland. Mitten in diesem Anbaugebiet befindet sich die Rijk Zwaan Kopfkohlzüchtungsstation in Marne. Der Schwerpunkt der Versuchsstation in Welver liegt auf den Freilandkulturen: Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Kopfkohl, Einlegegurke, Möhre, Porree, Spinat, Rote Bete, Feldsalat und Sellerie. Die niederländischen Firmen Rijk Zwaan und Enza Zaden versuchen auch mit Patenten auf konventionelle Züchtungen die Natur zu privatisieren. Ein Patent: Salat (Rijk Zwaan)

EP 921720 B2 20040114 WO 97/046080
Titel: Blattlaus Widerstand in Verbundwerkstoffen
Inhaber: Rijk Zwaan Zaadteelt ein Zaadhandel BV (NL)

Die neunziger Jahre waren für Rijk Zwaan durch weitere Internationalisierung und rasante technologische Entwicklungen geprägt. In verschiedenen Forschungsbereichen wie beispielsweise der Molekular- und Zellbiologie, Phytopathologie, Biochemie und Saatguttechnologie wurden größere Investitionen getätigt. Rijk Zwaan wurde Mitglied des Bioseeds-Konsortiums, einer Anzahl von Unternehmen, denen gemeinsam das biotechnische Forschungsinstitut Keygene in Wageningen (NL), gehört.

Enza Zaden gehört in den Niederlanden mit den beiden kurz vorgestellten Unternehmen Rijk Zwaan und De Ruiter Seeds (heute Monsanto) zu der ersten Liga der internationalen Pflanzenzüchter. Enza Zaden ist ein weltweit führendes Unternehmen in Kopfsalat. Z. B. die Tomate „Tasty Tom“ wird in den Supermärkten gut vermarktet.

    De Ruiter Seeds, nun Monsanto, wird durch Fa. Volmary vertrieben
    Enza Zaden Deutschland GmbH & Co. KG – Vertrieb von Takii
    Monsanto Agrar Deutschland GmbH Abteilung Seminis Gemüsesamen Vertrieb: kundenservicede@Monsanto.com www.seminis.de und auch über Hermina Samengroßhandel
    Volmary GmbH (vormals Bruno Nebelung GmbH & Co.) www.volmary.com – Vertrieb von de Ruiter, Gautier, Popvriend
    Hier die vollständige Liste: http://www.links.gemuesebauberater.de/Saatgut%20Vertrieb%202013.pdf

Das ist nur ein kleiner Einblick in unser Saatgut, doch wir können es wenden und drehen wie wir wollen, es bleibt immer das gleiche Ergebnis, welches nun durch die Patente noch bestätigt wird: Stand Juni 2012

Tomaten: 231 Sorten geschützt, dv. Monsanto 84 Sorten (36%), Syngenta 61 Sorten (26%)
Peperoni: 144 Sorten geschützt, dv. Monsanto 46 Sorten (32%), Syngenta 34 Sorten (24%)
Karotten: 63 geschützt, dv. Bejo Zaden 21 Sorten (33%), Vilmorin 16 Sorten (25%)
Blumenkohl: 93 Sorten geschützt, dv. Monsanto 46 Sorten (49%), Syngenta 21 Sorten (22%)

Stand Juni 2012 Quelle
Seed-Valley

GEDSC DIGITAL CAMERA

Was in den USA Silicon Valley, ist in den Niederlande die Stiftung Seed-Valley. Diese Stiftung wurde im September 2008 gegründet. Die Seed-Valley Region befindet sich zwischen Enkhuizen und Warmhäuser. 35 Unternehmen sind angeschlossen. Das gemeinsame Ziel ist die Zucht- und Saatguttechnologie. Die Niederlande sind ein international führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Pflanzenzucht, Vermehrung und Produktion von Pflanzenvermehrungsmaterial. Die niederländische Pflanzenzuchtindustrie ist für 46 % der weltweiten Exporte der „Rohstoffe“ für Gemüse, Zierpflanzen, Kartoffeln und Gräser verantwortlich. Die fünf größten Hersteller von Pflanzensamen in der Welt haben einen Ort für deren Zusammenarbeit gefunden – Seed-Valley in den Niederlanden: Syngenta, Seminis (Teil von Monsanto), Nickerson Zwaan (Teil von Limagrain), Bejo und Enza Seeds.

GEDSC DIGITAL CAMERAWir Netzfrauen fuhren hin, doch fanden wir nur ein leeres Gebäude vor, es befindet sich in Enkhuizen, gleich beim Bahnhof. Stationsplein 3 – 1601 EN Enkhuizen.

Von Monsanto und Co. keine Spur. Also suchten wir weiter und wurden fündig.

Fährt man aus der Ortschaft von Ekhuizen raus, sieht man zuerst Syngenta. Fährt man dann in eine kleine Straße rein, findet man auch Monsanto, gleich als direkter Nachbar von Syngenta.

Weiter: https://netzfrauen.org/2016/05/05/saatgut-monsanto-unter-falscher-flagge-unter-einem-anderen-decknamen-hat-man-ungewollt-monsanto-im-garten/
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« Antwort #32 am: 10. Mai. 2016 - 11:26:17 »
 Böhmermann auf US-amerikanisch: Cartoonist verliert seinen Job nach kritischer Monsanto-Karrikatur
9.05.2016 • 16:38 Uhr
Der Zeichner Rick Friday hat aufgrund eines Cartoons über Monsanto und andere Agrarmultis veröffentlichte. Bildquelle: @wideopencountry
Der Zeichner Rick Friday hat aufgrund eines Cartoons über Monsanto und andere Agrarmultis veröffentlichte. Bildquelle: @wideopencountry
Weil er in einer kleinen landwirtschaftlichen Zeitung, die im US-Bundesstaat Iowa erscheint, einen Comic zeichnete, der Monsanto und andere Agrarmultis kritisiert, wurde der Zeichner Rick Friday gefeuert. Zuvor hatte er 20 Jahre für die „Farm News“ gearbeitet.

Der Cartoon der dem Zeichner Rick Friday aus dem US-Bundesstaat Iowa den Job kostete, erschien am 29. April und zeigt einen Farmer der sagt: „Ich wünschte die Landwirtschaft würde mehr Profit abwerfen.“ Daraufhin erwidert sein Gesprächspartner:

    „Das tut sie doch. Im Jahr 2015 haben die Vorstandsvorsitzenden von Monsanto, Dupont, Pioneer und John Deere zusammen mehr verdient als 2129 Landwirte in Iowa.“

Am nächsten Tag erfuhr Friday, dass er gefeuert wurde. Die Bürgerrechtsorganisation US Uncut deckte nun den Email-Verkehr auf, in dem der vormalige Chef des Cartoonisten, offenbar selbst eher am Ende der Entscheidungskette, verlauten ließ:

    „Nun, glaub' es oder nicht. Die mehr als 20-jährige Beziehung zwischen Farm News und dir ist vorbei. Heute wurde ich angewiesen, keine Cartoons mehr von dir zu nehmen. Der letzte hat für einen S***storm gesorgt, den ich nicht verstehe. Einige Agrarmultis sind der Meinung, dass man sie nicht kritisieren oder Späße über sie machen darf. Der Cartoon führte auch dazu, dass ein Saatguthändler seine Werbeanzeigen bei Farm News storniert hat.“

Mehr lesen:Monsanto verklagt Kalifornien, weil der US-Bundesstaat Glyphosat auf Verbotsliste gesetzt hat

Rick Friday machte seinem Unmut über die Entscheidung in den sozialen Medien Luft. Dort postete er den umstrittenen Cartoon und kommentierte:

    „Im Interesse der großen Konzerne rollt nun mein Kopf. Ich bin nicht länger Cartoonist für Farm News, aufgrund dieser Karikatur, die gestern veröffentlicht wurde.“

Der Facebook-Post, indem Friday auch aufrechnete, dass er in 21 Jahren über 1.090 Cartoons gezeichnet und 24.000 Haushalte pro Woche erreichte, wurde über 3.000 mal geteilt. Auch verteidigte sich der Zeichner:

„Ich habe recherchiert und lediglich Fakten in meinen Cartoon einfließen lassen. Ich habe das jährliche Gehalt von drei zufällig ausgewählten Vorstandsvorsitzenden gegoogled, um es als Beispiel für meine Zeichnung zu verwenden. Ich habe das durchschnittliche Einkommen eines Landwirtes im Jahr 2015 dem Agribusiness Report entnommen und es durch die aufsummierten Gehälter der drei Manager geteilt. Einfache Fakten, die jeder finden kann“, so Friday in den Kommentaren seines Posts.

Und in der Tat lässt sich die Ungleichverteilung kaum leugnen: Das durchschnittliche Jahres-Einkommen eines Farmers in Iowa liegt, dem US-Landwirtschaftsministerium zufolge bei 94.000 Dollar. Monsantos Chef Hugh Grant hat im vergangenen Jahr 11,9 Millionen Dollar erhalten. 1,6 Millionen als Grundgehalt, der Rest in Form von Aktienoptionen und Aufwandsentschädigungen, so das St. Louis Business Journal.

Samuel Allen, der Vorstandsvorsitzende des Landmaschinenherstellers John Deere erhielt im vergangenen Jahr 15 Millionen Dollar, davon 1,5 Millionen Dollar Basisgehalt. Duponts vormaliger Chef Ellen Kullman, der Ende 2015 seine Rente antrat, verabschiedete sich mit Jahreseinkünften von 12 Millionen Dollar von seinem Posten.

Doch Friday gibt sich nicht geschlagen und kann seinem Rauswurf sogar noch Gutes abgewinnen:
Mehr lesen:„Es sollte Monsanto nicht erlaubt sein, Landwirte auszubeuten“ - Indien will Monopol zerschlagen

    „Es ist OK, hoffentlich werden meine Kinder und Enkelkinder sehen, dass dieser letzte in Farm News veröffentlichte Cartoon von mir ein Licht darauf wirft, wie zerbrechlich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit in diesem Land ist.“

Monsanto leugnet unterdessen eine Rolle in dem Fall gespielt und Druck auf den Zeichner ausgeübt zu haben. Auf seiner Internetseite veröffentlichte der Konzern ein Schreiben an Friday in dem es heißt:

    „Wie Sie vielleicht wissen, hatten wir bis zum 2. Mai keine Kenntnisse von dem Cartoon und wir haben keine Rolle bei Ihrer Entlassung gespielt. Es ist nicht das erste mal, dass über uns Witze oder politische Karikaturen gemacht werden und vermutlich war es auch nicht das letzte mal. Es ist viel leichter über sich selbst zu lachen, als Humor zu unterdrücken.“

Ganz so freigeistig wie es die PR-Abteilung glauben machen will, ist man bei Monsanto jedoch keinesfalls. Der Konzern ist bekannt dafür, mediale Kritik am eigenen Geschäftsgebaren zu unterdrücken. Der bekannteste Fall betrifft WTVT, ein Partnerunternehmen von Fox News, in dem die Berichterstattung über einen Monsanto-Verantwortlichen zensiert wurde, der über genetisch modifizierte Wachstumshormone, die in der Rinderzucht eingesetzt werden, gelogen hatte.
https://deutsch.rt.com/nordamerika/38207-nach-cartoon-uber-monsanto-und/
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« Antwort #33 am: 19. Mai. 2017 - 17:52:46 »
Dokumentarfilm: Tödliche Agri Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet

https://neue-debatte.com/2017/05/16/dokumentarfilm-toedliche-agri-kultur-wie-monsanto-die-welt-vergiftet/
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« Antwort #34 am: 4. Jun. 2017 - 21:40:37 »
Die Stadt Dachau verbietet Glyphosat
Das umstrittene Pflanzengift Glyphosat darf nicht mehr auf Ackerflächen der Stadt Dachau ausgebracht werden.

Weiter:   https://utopia.de/dachau-verbietet-glyphosat-51445/




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« Antwort #35 am: 11. Aug. 2017 - 16:58:51 »
 Monsanto soll "unabhängige Studien" über Glyphosat zum Teil selbst geschrieben haben
11.08.2017 • 11:07 Uhr
https://de.rt.com/16u2
Quelle: Reuters © Yves Herman
Glyphosat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate. Es wird seit der zweiten Hälfte der 1970er Jahre zur Unkrautbekämpfung in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten eingesetzt. Die Verwendung ist jedoch hoch umstritten.

Monsanto löste mit seinen „Roundup Ready“ Samen und dem Herbizid namens „Roundup“ eine landwirtschaftliche Revolution aus. Als erste Kritik an dem Produkt aufkam, verwies der Konzern gerne auf unabhängige Studien. Doch interne Mails erhärten nun den Verdacht, dass Monsanto an einigen Studien fleißig mitgeschrieben hat.

Die Fähigkeit, Unkraut zu töten, während die wünschenswerten Kulturen intakt bleiben, machte das Produkt Roundup, mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat, zu einer der weltweit am häufigsten verwendeten Pflanzenchemikalie. Als erste Kritiker anmerkten, dass es eventuell gesundheitsschädlich sei, verwies der Chemiekonzern darauf, dass der Wirkstoff von unabhängigen Stellen überprüft worden sei. Doch nun gibt es offenbar neue Beleg dafür, dass diese Überprüfungen nicht so unabhängig waren, wie angegeben.

Wie Bloomberg Buinessweek berichtet, zeigen Dutzende von internen Monsanto-E-Mails, wie das Unternehmen zusammen mit einer externen Beratungsfirma versuchte, die wissenschaftliche Zeitschrift „Critical Reviews in Toxicology“, zu Deutsch „Kritische Rezensionen in Toxikologie“ zur Veröffentlichung, einer angeblich „unabhängigen“ Gesundheits-Studie von „Roundup“ zu bewegen. Die E-Mails wurden am 1. August von Anwälten, die gegen Monsanto prozessieren, veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=HTJEfGmf8Eo



Die im Jahr 2016 erschienene Studie sollte die Bewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) entkräften, wonach Glyphosat vermutlich krebserzeugend ist. Die Bewertung der IARC führte dazu, dass Glyphosat als Karzinogen gelistet wurde. Monsanto gab unterdessen zu, dass es die Beratungsabteilung von Intertek Group Plc, ein Unternehmen, dass sich auf Qualitätssicherung spezialisiert hat, dafür bezahlt habe, die Studie mit dem Titel „Eine unabhängige Überprüfung des karzinogenen Potentials von Glyphosat“ zu entwickeln. Den Vorwurf der Manipulation lehnt Monsanto jedoch ab.

Mehr lesen:  Glyphosat: EU-Kommission will umstrittenen Unkrautvernichter für zehn Jahre zulassen

Monsanto bestreitet unter anderem, dass die Experten, die für die Studie verantwortlich waren, von Monsanto direkt kontaktiert wurden. In einer Erklärung des Unternehmen heißt es:

    Das Experten-Panel wurde von Intertek rekrutiert, es wirkte beratend für Intertek und wurde nicht direkt von der Firma Monsanto kontaktiert, so die Erklärung des Unternehmens. Zudem hätten Weder irgendwelche Monsanto-Firmenmitarbeiter noch irgendwelche Anwälte eines der Manuskripte des Experte-Panels vor der Einreichung an die Zeitschrift geprüft.

Monsantos interne E-Mails erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die Korrespondenz belegt, dass der Leiter der Abteilung Wissenschaftsregularien, William Heydens, und andere Monsanto-Wissenschaftler stark an der Organisation, Überprüfung und Bearbeitung von Entwürfen beteiligt waren, die von den externen Experten eingereicht wurden. Heydens soll sogar bei einigen Punkten sein Veto eingelegt haben.

So soll zum Beispiel einer der Experten, John Acquavella, ein Epidemiologe an der Aarhus Universität in Dänemark, geschrieben haben, dass „eine umfangreiche Revision des zusammenfassenden Artikels notwendig“ sei. Er habe auch Änderungsvorschläge in seiner Mail mitgeschickt. Ashley Roberts, der Koordinator der Glyphosat-Papiere für Intertek, soll die Mail von Acquavella zusammen mit den Änderungsvorschlägen an Heydens weitergeleitet haben. Mit der hinzugefügten Warnung: 

    Bitte werfen Sie einen Blick auf das Neueste aus der Epidemiologe Gruppe !!!!

Heydens soll die Änderungswünsche von Acquavella überarbeitet haben. Monsanto verteidigt dennoch die Unabhängigkeit der Studie. Man habe nur „kosmetische Bearbeitung“ betrieben und nichts „substantielles“ verändert, so Scott Partridge, Monsantos Vizepräsident für globale Strategie bei Monsanto.

Doch in der Wissenschaftsgemeinde mehrt sich der Unmut über das Vorgehen von Monsanto. Die redaktionelle Beteiligung des Unternehmens erscheine „in direkter Opposition zu der Vereinbarung“, sagte Genna Reed, eine Wissenschaftlerin und Politikanalytikerin bei der Union des Zentrums für Wissenschaft und Demokratie. „Es scheint ziemlich verdächtig zu sein“, so Reed.

Auch der Chefredakteur der „Critical Reviews in Toxicology“, Roger McClellan, zeigt sich in einem Brief an die Herausgeber des Magazins besorgt:

    Das sind ernsthafte Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem wissenschaftlichen Publikationskanon und sie verdienen eine sehr sorgfältige Untersuchung,

schrieb McClellan. Und weiter:

    Ich kann Ihnen versichern, dass Taylor und Francis, als Verleger und ich als wissenschaftlicher Redakteur der Kritischen Rezensionen in Toxikologie, die Angelegenheit sorgfältig untersuchen und entsprechende Maßnahmen ergreifen werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=GMhM6hJg7A0



Eine Sprecherin von Taylor & Francis bestätigte, dass eine Untersuchung begonnen habe. Weitere E-Mails zeigen zudem, dass der Name von Monsantos führender Toxikologin, Donna Farmer, als Co-Autorin einer Studie aus dem Jahr 2011 über die Fortpflanzungseffekte von Glyphosat entfernt wurde, aber nicht bevor sie wesentliche Änderungen und Ergänzungen an ihrem Dokument vornahm. Die in Taylor & Francis „Journal of Toxicology und Environmental Health“ veröffentlichte Studie, diente dazu, den Befunden zu begegnen, dass Glyphosat die menschliche Reproduktion und Entwicklung beeinträchtige.

Mehr lesen:  "Glyphosat-Minister" - Landwirtschaftsminister Schmidt für Genehmigung des Herbizids

https://deutsch.rt.com/international/55514-monsanto-soll-unabhaengige-studien-ueber-glyphosat-zum-teil-selbst-geschrieben-haben/


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