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Online Hans

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Unglaublich: Schulmedizin will Heilpraktiker verbieten
« am: 13. Sep. 2017 - 16:56:31 »
Unglaublich: Schulmedizin will Heilpraktiker verbieten

Die Hexenjagd gegen Heilpraktiker wurde jetzt eröffnet: Seit einigen Tagen ist es überall in den Leitmedien zu lesen: Ärzte wollen den Heilpraktikerberuf abschaffen und selbst wieder Kontrolle über das Geschäft übernehmen.

Die Leitmedien haben das Thema bereits aufgegriffen. Eine neu gegründete Expertengruppe, der „Münsteraner Kreis“, in dem mehrere Ärzte und Wissenschaftler zusammenarbeiten, fordert jetzt die Abschaffung oder zumindest eine umfassende Reformierung des Heilpraktikerberufs.

Die Ausbildung des Heilpraktikers sei unangemessen und Heilpraktiker hätten unhaltbare Krankheitskonzepte, so die Aussage der Ärzte.

Heilpraktikern wird pauschal fehlende Qualifizierung unterstellt

Der Vorwurf lautet: Pseudowissenschaft. Wer in Deutschland als Arzt arbeite und zugelassen sei, habe ein jahrelanges und aufwendiges Studium abgeschlossen. Dazu kommen noch die fachärztliche Spezialisierung und die Verpflichtung, sich regelmäßig weiterzubilden.

Wer Heilpraktiker werden möchte, müsse dagegen nur eine Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen und dadurch den Beweis erbringen, „dass er keine Gefahr für die Volksgesundheit und seiner Patienten darstellt“.

Die Medizinethikerin des „Münsteraner Kreises“ Bettina Schöne-Seifert fordert die Abschaffung des Heilpraktikerberufes oder zumindest alternativ die Einführung eines „Fach-Heilpraktikers“. Das Missverhältnis zwischen Qualifizierung und Befugnis von Heilpraktikern müsse korrigiert werden, hieß es im Memorandum des „Münsteraner Kreises“ (Medizinskandale: Neue Wege zur eigenen Gesundheit (Video)).

Ärzte: Kompetenzen von Heilpraktikern müssen eingeschränkt werden

Bereits im beim Deutschen Ärztetag im Mai 2017 in Freiburg forderten Ärzte, den derzeit zulässigen Tätigkeitsumfang von Heilpraktikern einzuschränken. Chirurgische Eingriffe, Injektionen, Infusionen sowie die Behandlung von Krebserkrankungen müssten ausgeschlossen werden.

Der „Münsteraner Kreis“ sprach von zwei Parallelwelten: Der Welt der akademischen Medizin und der Welt der Heilpraktiker. Während sich die akademische Medizin auf Behandlungen mit nachgewiesener Wirksamkeit konzentriere, bestünden die Behandlungen durch Heilpraktiker vorwiegend auf einer unwissenschaftlichen Gedankenwelt und Alternativer Medizin.

Die Experten des „Münsteraner Kreises“ befürchten, dass Patienten nicht unterscheiden könnten, wer seriös arbeite und wer nicht. Das Heilpraktiker Siegel „staatlich anerkannt“ könne Patienten einen falschen Kompetenzeindruck vermitteln und die Arbeit von Medizinern und Heilpraktikern als gleichwertig darstellen.

Inquisition?

Alternative Heilkunde, Homöopathie und Phytotherapie stehen schon lange im Kreuzfeuer der Ärzte-Kritik. Immer wieder gibt es Bestrebungen, Selbstmedikation, homöopathische und pflanzliche Arzneimittel zu verbieten.

Die unverhohlene Forderung der Abschaffung des Heilpraktikerberufes kommt einer mittelalterlichen Hexenjagd durch die Kirche gleich. Damals wurden Naturheilkundige, Schamanen und Hebammen wegen eines „Pakts mit dem Teufel“ verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Die Gründe und Methoden heute liegen etwas anders. Doch das Ergebnis ist gleich. Die Ärztekonkurrenz soll abgeschafft werden. Denn im Grunde geht es Ärzten, Pharma- und Gesundheitsindustrie nicht darum, Schaden vom Patienten abzuwenden, sondern die Kontrolle über das Geschäft zu verlieren.

Denn immer mehr Menschen übernehmen die Verantwortung für ihre Gesundheit lieber selbst und erkennen, dass die Schulmedizin eben nicht immer hilft, in manchen Fällen sogar krank macht. Menschen wollen wieder selbst entscheiden, wie sie geheilt werden wollen. Mit teuren chemischen Medikamenten, die nur Symptome behandeln oder mit ganzheitlichen, natürlichen Methoden, die sanfter sind und Ursachen beheben.

Schwarze Schafe gibt es überall

Der Vorwurf des „Münsteraner Kreises“ lautet weiter, ein Heilpraktiker hätte Krebskranke mit einem experimentellen Wirkstoff behandelt. Daraufhin seien drei Patienten gestorben. Gegen den Heilpraktiker, der das Mittel injiziert hatte, wird jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Die Reform sei also dringend notwendig – Patienten müssten zwischen Scharlatanen und fachkundigen Heilpraktikern unterscheiden können, so die Begründung der ärztlichen Vereinigung.

Tausende Menschen sterben durch Behandlungsfehler in Kliniken

Doch wie viele Patienten sterben in deutschen Kliniken an Krebs und Chemotherapie? Wird Ärzten hier auch fahrlässige Tötung vorgeworfen? Wie viele Patienten sterben überhaupt durch Ärztefehler und Medikamenteneinnahme? Der AOK Krankenhausreport berichtet, dass fünfmal mehr Menschen durch Behandlungsfehler als durch Verkehrsunfälle sterben.

Bis zu 20.000 Menschen sterben jährlich in deutschen Kliniken durch Behandlungsfehler. Jährlich sollen insgesamt sogar bis zu 190.000 Patienten falsch behandelt werden. In den meisten Fällen könnten die Fehler vermieden werden, so die AOK. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich wesentlich höher.

Finanziell motivierte Kampagne gegen Heilpraktiker

Die Gründe für die Abschaffung des Heilpraktikerberufes sind sicherlich unhaltbar. Denn hier werden Einzelfälle hochstilisiert. Vielmehr sieht die Forderung des „Münsteraner Kreises“ nach einer ideologisch und finanziell motivierten Kampagne aus. Heilpraktiker werden pauschal diskreditiert.

Denn Pharma- und Gesundheitsindustrie verdienen nicht an Gesunden, sondern an Kranken (Bis zu 88 Prozent der ärztlich gestellten Diagnosen sind falsch – wenn Patienten zur Einnahmequelle werden).

https://dieunbestechlichen.com/2017/09/unglaublich-schuldmedizin-will-heilpraktiker-verbieten/
"Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und mißtrauen Sie
denen, die sie gefunden haben."
(André Gide)

Online Hans

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Antw:Unglaublich: Schulmedizin will Heilpraktiker verbieten
« Antwort #1 am: 29. Sep. 2017 - 17:09:55 »
 EASAC hat der Homöopathie den Krieg erklärt
Die European Academies Science Advisory Council (EASAC) oder der Zusammenschluss der Nationalen Wissenschafts-Akademien der Länder der Europäischen Union, hat in seinem am 20. September veröffentlichten Bericht die Homöopathie frontal angegriffen. Sie behauptet, die alternativmedizinische Behandlungsmethode sei völliger Unsinn und "die Werbung für und die Anwendung von homöopathischen Produkten verursacht signifikanten Schaden."

Ziel dieses Berichtes ist es, die Gesundheitspolitik in der ganzen Europäischen Union und die Gesetzgebung gegen die Homöopathie zu beeinflussen, um das wachsenden Interesse an der alternativen Heilmethode in der Bevölkerung zu bekämpfen.

So wurden im Jahr 2015 zum Beispiel in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, was ein Wachstum von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Offensichtlich handelt es sich bei der EASAC um eine Lobby-Organisation für die Pharmaindustrie, denn sie behauptet, es gebe keine alternative Medizin, sondern nur eine einzige Medizin, dessen Wirksamkeit bewiesen wurde.

Es ist interessant wie sich diese Organisation von angeblichen Wissenschaftlern im selben Bericht völlig widerspricht, denn einerseits wird darin behauptet, Homöopathie wäre schädlich, andererseits "haben die Produkte nicht mehr als einen Plazeboeffekt an den Patienten."

Der totale Widerspruch liegt darin, wenn Homöopathie nichts bewirkt oder nur eine Scheinheilung ist, wie kann sie schädlich sein?

Dafür bringt die EASAC die Erklärung, Homöopathie würde Patienten davon abbringen sich von der "echten Medizin" behandeln zu lassen, was dann aber bedeutet, eine teure, möglicherweise gefährliche und oft nie endende Behandlung durch das medizinischen Establishment.

Ein Patient muss ein Dauerkunde sein und bleiben, denn nur so gibt es ständig Umsatz. Ein geheilter Patient bringt nichts, deshalb soll nur behandelt werden. Jede Woche einen Arztbesuch und Pillen verschreiben. Die Anreize für die Mediziner sind völlig falschrum.

Dazu kommt noch, man ist als Patient ein Versuchskaninchen, denn wenn eine Arznei nichts bringt, dann wird eine andere ausprobiert. Die Medizin hat sehr wenig mit exakter Wissenschaft zu tun sondern eher mit einem Ratespiel. Ausserdem werden ständig neue Krankheiten erfunden, die einer Behandlung bedürfen.

Die EASAC macht sich keine wirklichen Sorgen um die Gesundheit der EU-Bürger, sondern sorgt sich um den Umsatz der Pharmaindustrie. Deshalb müssen die Regierungen der EU-Mitgliedsländer dazu gebracht werden, die "Konkurrenz" der alternativen Heilmethoden einzuschränken oder sogar ganz zu eliminieren.

Wie macht man das? In dem die homöopathischen Behandlungen nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden oder in dem man sehr teure und aufwendige Tests der Wirksamkeit den Herstellern der homöopathischen Mittel auferlegt.

In den Augen der EASAC dürfen die Menschen nicht selber entscheiden, was für Heilmethode für sie am besten ist. Nein, es muss ihnen durch Besserwisser mit Titeln diktiert werden. Nur die sogenannte "Schulmedizin" ist der richtige Weg. Dabei, wie oft hat die sich schon geirrt?

Wie zum Beispiel, "Cholesterin muss immer gesenkt werden!"

In den 80er Jahren war Cholesterin der liebste Feind der Hausärzte. Millionenfach verschrieben sie Cholesterinsenker - die so genannten Statine, verboten Eier und Butter. Heute weiss man: Die Ernährung beeinflusst den Cholesterinspiegel nur geringfügig und hohe Werte müssen nicht um jeden Preis gesenkt werden.

Oder "Entzündete Mandeln müssen raus!"

Bis in die Siebziger Jahre hinein wurden Mandeln bei Kindern fast routinemässig entfernt. Doch bei den Operationen traten immer wieder schwere Blutungen auf, einige Patienten starben sogar. Schliesslich setzte in den späten siebziger Jahren ein Umdenken ein. Heute werden Mandelentzündungen zunächst mit Antibiotika behandelt. Nur bei schweren, wiederkehrenden Entzündungen wird noch operiert.

Oder "Hormonersatztherapie hilft Frauen in den Wechseljahren!"

Bis Anfang des Jahrtausends verordneten Ärzte fast jeder Frau in den Wechseljahren Hormontabletten, um Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zu bekämpfen. Doch im Jahr 2002 leitete die "Women's Health Initiative"-Studie eine Kehrtwende ein. Die Studie zeigte, dass längst nicht alle Frauen von den Hormonen profitieren. Zudem steigern die Medikamente die Gefahr, eine Thrombose, einen Schlaganfall oder sogar Brustkrebs zu bekommen. Heute wägen Ärzte sehr genau ab, bevor sie einer Frau tatsächlich Hormontabletten verschreiben.

Oder "Ernährung und Lebensstil spielen eine Rolle bei der Entstehung eines Magenkarzinoms!"

Dabei hat der australische Arzt Barry Marshall entdekt, die meisten Magenkrankheiten werden durch Helicobacter-pylori-Bakterien verursacht. Seine Theorie wurde zunächst von vielen Wissenschaftlern abgelehnt, die der Meinung waren, dass Bakterien im sauren Milieu der Magensäure nicht überleben könnten. Er bewies aber durch einen Selbstversuch das Gegenteil und bekämpfte die Bakterien durch simple Antibiotika. Im Dezember 2005 erhielt er zusammen mit John Robin Warren den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entdeckung des Helicobacter pylori, denn seit seiner Entdeckung und danach der Bekämpfung der Bakterien im Magen sind die Magenerkrankungen, wie Magengeschwüre und Magenkrebs, um 90 Prozent weltweit zurückgegangen.

Wir sehen, es gibt "feste Überzeugungen" und "eingefahrene Therapien" in der Medizin, die immer wieder revidiert werden müssen.

Ich persönlich kann berichten, die Homöopathie hat bei der Gesundheit meiner drei Kinder sehr geholfen und auch bei mir. Selbstverständlich muss alles mit Vernunft betrachtet werden. Jedes Extrem in die eine oder andere Richtung ist falsch. Ganz falsch ist aber ein Gesundheitssystem, das nur auf Umsatzsteigerung und Profitmaximierung ausgelegt ist.

Das Problem mit vielen Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Organisationen ist, sie Vertreten nur noch Dogmen und sind völlig intolerant gegenüber Andersdenkenden. Alles was ausserhalb ihrer engen Sich der Welt liegt sehen sie als Bedrohung an, die bekämpft werden muss. Dabei gibt es nicht nur eine Antwort auf Probleme und nicht nur eine These als Erklärung, sondern immer mehrere Alternativen.

In Abwandlung des 1. Gebot lautet das der EASAC:
"Du sollst keine andere Medizin haben neben mir!"

Ja, die "Götter in Weiss" dulden oft keine Konkurrenz und man muss an sie bedingungslos glauben.

Quelle: AllesSchallundRauch

https://zeit-zum-aufwachen.blogspot.com.es/2017/09/easac-hat-der-homoopathie-den-krieg.html
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denen, die sie gefunden haben."
(André Gide)