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Okinawa: Nach tödlichem Unfall erneut Alkoholverbot für US-Soldaten
© AFP 2017/ TOSHIFUMI KITAMURA
Panorama
08:11 20.11.2017(aktualisiert 08:16 20.11.2017)

Nach einem tödlichen Unfall auf Okinawa, das von einem angetrunkenen US-Soldaten verursacht wurde, hat das Kommando der US-Truppen in Japan ein Alkoholverbot für die dort stationierten Militärs verhängt. Das geht aus einer am Montag verbreiteten offiziellen Erklärung des Kommandos hervor.

„Bis auf Weiteres wird der Alkoholkonsum verboten. Auch zu Hause und an öffentlichen Plätzen wie Bars, Clubs und Hotels“, hieß es.

Unter Alkoholeinfluss: US-Militärwagen rammt auf Okinawa zivilen Lkw – ein Todesopfer
Von nun an dürfen US-Militärs auf Okinawa zudem ihre Stützpunkte und Häuser nicht mehr verlassen. Der Erwerb und Konsum von Alkohol sei auch für andere US-Soldaten landesweit verboten.

Diese strikten Maßnahmen sind die Folge eines tödlichen Unfalls am Vortag: Ein Bewohner der Stadt Naha auf Okinawa war gestorben, nachdem sein Auto mit einem Lkw zusammengestoßen war. Am Steuer des Lkw saß Medienberichten zufolge ein alkoholisierter US-Marineinfanterist.

Der Gouverneur von Okinawa, Takeshi Onaga, ein Gegner der Expansion von US-Militärbasen auf der Insel, äußerte sich empört über die Tragödie: „Das Gleiche passiert immer und immer wieder. Ich bin sprachlos.“

„Höchst bedauerlich“: Japans Verteidigungsministerin über US-Übungen auf Okinawa
Allerdings ist das nicht das erste Alkoholverbot auf Okinawa: Im vergangenen Jahr war ein ähnliches Verbot verhängt worden, nachdem ein US-Militär wegen des Verdachts festgenommen worden war, eine japanische Frau vergewaltigt und ermordet zu haben. Kurz nach dem Alkoholverbot hatte die japanische Polizei auf Okinawa eine US-Militärangehörige festgenommen. Die Soldatin hatte im angetrunken Zustand einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Vorfälle dieser Art kommen auf der japanischen Insel nicht selten vor: Laut Angaben, die zuvor von den örtlichen Behörden veröffentlicht worden waren, haben US-Soldaten seit 1972 in Okinawa mehr als 5800 Verbrechen begangen.
https://de.sputniknews.com/panorama/20171120318359652-okinawa-unfall-alkoholverbot-usa-soldaten/
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Deutschland
Zu heikel für die ARD: Wie betrügerische Online-Broker in Deutschland Geschäfte machen
19.11.2017 • 18:19 Uhr
https://de.rt.com/1ayh
RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen spricht mit Claudia Zimmermann über Online-Broker. Die ehemalige WDR-Journalistin und Autorin verrät, warum betrügerische Geschäfte in Deutschland florieren und dass die ARD den bereits gefilmten Beitrag zum Thema nicht sendet.

Für viele sind sie eine Alternative zu Altersvorsorge. Sie versprechen hohe Gewinne und wecken Vertrauen mittels Werbung mit allerlei Prominenz. Die Rede ist von Online-Brokern. Registriert sind die meisten in Ländern wie Zypern, Malta oder Israel.

Sie agieren somit außerhalb der deutschen Rechtssprechung und können daher strafrechtlich nicht verfolgt werden. Nur ein Paar wenige sind seriös. Die meisten sind Betrüger“, sagt Claudia Zimmermann, die ehemalige WDR-Journalistin und Autorin der im Neujahr erschienen Bücher "Terroristen der Finanzmärkte".

In einem Gespräch mit RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen erklärt sie, wie man einen seriösen Broker von einem Betrüger unterscheidet und warum derartige Geschäfte ausgerechnet in Deutschland florieren. Die ehemalige WDR-Journalistin verriet außerdem, dass auch ein ARD-Team mit ihr gesprochen hat. Der Beitrag wurde jedoch bis heute nicht veröffentlicht.
Hier:  https://deutsch.rt.com/inland/60857-zu-heikel-fur-ard-online-broker-claudia-zimmermann/
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Weltgeschehen und Politik / Krieg der Vierten Generation
« Letzter Beitrag von Hans am 20. Nov. 2017 - 20:35:36 »
Manuel Freytas: Krieg der Vierten Generation
von JasminTeam صفاقس‎   

Manuel Freytas: Guerra de Cuarta Generación (Auszüge)

Krieg der Vierten Generation (Fourth Generation Warfare – 4GW) ist ein von Analysten und Militärstrategen benutzter Begriff, um die letzte Phase des Krieges in der Ära der Informatik und der globalisierten Kommunikationsmedien zu beschreiben.

Die Theorie des 4GW tauchte 1989 zum ersten Mal auf, als William Lind und vier weitere Offiziere der US-Armee und Marine ein Dokument „The Changing Face of War: Into the 4th Generation“ veröffentlichten, das auch der Oktoberausgabe der Military Review und der Marine Corps Gazette erschien.

Generation: Auftreten von Feuerwaffen, Konfrontation der Armeen mit Taktiken in Reihen und Kolonnen (Napoleon)

Generation: Industrielle Revolution mit der Möglichkeit große Mengen an Mensch und Material zu transportieren und über schwere Artillerie zu verfügen. (1. Weltkrieg)

Generation: Neutralisierung des Feindes durch Ausnutzung seiner Schwächen, ohne ihn physisch zerstören zu müssen (Blitzkrieg der deutschen Armee)

Generation: Entwicklung von Technologie und Informatik, Globalisierung der Botschaften und Möglichkeiten zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung machen Psychologischen Medienkrieg zur beherrschenden strategischen Waffe des 4 GW. Die Operationen der militärischen Einheiten werden durch Operationen der Medien und die psychologische Aktion des Terrors ersetzen die Waffen im Kriegsszenario.

In diesem Krieg ist das Schlachtfeld nicht mehr draußen, sondern innerhalb des Kopfes. Die Operationen laufen nicht mehr über militärische Kolonisierung zur Kontrolle eines Gebiets, sondern über mentale Kolonisierung zur Kontrolle der Gesellschaft.

Die Soldaten des 4GW sind keine Militärs mehr, sondern Experten der Kommunikation und Informatik für Aufstände und Aufstandsbekämpfung, die Militäroperationen durch psychologische Operationen ersetzen.

Die Kugeln der Soldaten werden durch Slogans in den Medien ersetzt, die nicht den Körper zerstören, sondern die Fähigkeit des Gehirns auflösen, eigene Entscheidungen zu treffen.

Das mediale Bombardement mit seinen Slogans zur Zerstörung zielen darauf, das reflektierte Denken (Information, Verarbeitung der Information und Synthese) zu zerstören und es durch eine Aufeinanderfolge von Bildern ohne Auflösung in Raum und Zeit (kontrollierte Entfremdung) zu ersetzen.

Die Bombardements der Medien operieren nicht über deine Intelligenz, sondern über deine Psychologie. Sie manipulieren nicht dein Bewusstsein sondern deine Wünsche und unbewussten Ängste.

Jeden Tag, 24 Stunden lang, ist da eine unsichtbare Armee, die auf deinen Kopf zielt. Sie benutzt keine Panzer, keine Flugzeuge und U-Boote, sondern zielgerichtete und manipulierte Informationen durch Bilder und Schlagzeilen .

Die psychologischen Krieger möchten nicht, dass du über die Informationen nachdenkst, sondern dass du Informationen, die nicht miteinander in Verbindung stehen, konsumierst.

Die Schlagzeilen und Bilder sind Raketen der letzten Generation, die die großen Medienketten mit erschütternder Präzision auf dein in ein Operationsgebiet des Krieges der Vierten Generation verwandeltes Gehirn abfeuern.

Quelle: Nachdenkseiten http://www.nachdenkseiten.de/?p=39989#more-39989
https://jasminrevolution.wordpress.com/2017/11/19/manuel-freytas-krieg-der-vierten-generation/
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Allgemeines / Alles Absicht
« Letzter Beitrag von Hans am 18. Nov. 2017 - 11:41:33 »
 Alles Absicht
http://alles-absicht.de/
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 Hubschrauber-Kollision nahe Rothschild-Anwesen in Grafschaft Buckinghamshire: Mehrere Tote bestätigt
17.11.2017 • 15:50 Uhr
https://de.rt.com/1aw9
Hubschrauber-Kollision nahe Rothschild-Anwesen in Grafschaft Buckinghamshire: Mehrere Tote bestätigt
© Google Maps
In der englischen Grafschaft Buckinghamshire sind bei einer Kollision zwischen einem Flugzeug und Hubschrauber mehrere Menschen zu Tode gekommen. Berichten zufolge landeten Trümmerauf dem Gelände der Rothschild-Familie, dem Waddesdon Manor House.

    Die Abteilung für Flugunfall-Untersuchungen wurde informiert, und die Mitarbeiter sind auf dem Weg zur Unfallstelle. Auch Feuerwehr- und Rettungsdienste sind im Einsatz und die Erhaltung des Lebens ist oberstes Gebot, so der Sprecher der Thames Valley Police

Mindestens sieben Feuerwehrfahrzeuge sind vor Ort. Die Feuerwehr ließ eine Drohne über das Wrack fliegen, um nach Überlebenden zu suchen. Das Gebiet ist abgesperrt. Es ist noch nicht klar, was die Kollision verursacht hat.

Mitarbeiter des Rothschild-Anwesens sollen dabei geholfen haben, Einsatzfahrzeuge an den Ort der Tragödie zu bringen, während die Polizei das Gebiet weitläufig absperrte.

Bei dem Flugzeug soll es sich um ein Kleinflugzeug handeln, das mit einem Hubschrauber kollidierte. Britischen Berichten zufolge, die sich auf einen Augenzeugen berufen, soll sich die Kollision nicht direkt über dem Schlossgut ereignet haben, sondern über einem angrenzenden Waldstück. Die Trümmer jedoch sollen bis aufs Anwesen geschleudert worden sein.
© Google Maps
Das Rothschild-Anwesen in Waddesdon

Auf dem Twitter-Account des Anwesens wurde soeben bestätigt, dass der Unfall sich nicht über dem Anwesen ereignet hat und somit auch niemand auf dem Anwesen verletzt wurde:

Direkte Anwohner berichten von einem lauten Knall. Ein Ortsansässiger berichtet MailOnline: "Mein Vater hörte einen lauten Knall. Meine Mutter sagte, ein Mann, bei dem es sich wohl um einen Spaziergänger handelte, rannte dann zum Gut hinauf, um zu sagen, dass es einen Unfall gegeben hatte."
https://deutsch.rt.com/europa/60777-hubschrauber-kollision-uber-rothschild-anwesen/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Europa wird ein Polizei-Staat
« Letzter Beitrag von Hans am 18. Nov. 2017 - 11:18:14 »
EU-Parlament: Mit dem Verbraucherschutz kommen Netzsperren

Um europäische Verbraucher besser grenzüberschreitend zu schützen, hat die EU gestern ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet. Doch auf den letzten Metern wurden in die EU-Verordnung Netzsperren hineinverhandelt, die weder effektiv noch verhältnismäßig sind.
am 15.11.2017 Tomas Rudl

Europäische Verbraucherschützer erhalten künftig das Recht, Netzsperren zu verhängen. Sie können damit unliebsame Inhalte aus dem Internet verbannen, ohne eine richterliche Genehmigung einholen zu müssen. Die Regelung ist Teil einer EU-Verordnung, welche die Zusammenarbeit zwischen nationalen Verbraucherschutzorganisationen verbessern soll und die gestern mit breiter Mehrheit im EU-Parlament abgesegnet wurde.
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Bislang fiel es mitunter schwer, innerhalb Europas Verletzungen von Verbraucherrechten zu verfolgen, da die einzelnen Mitgliedstaaten teils unterschiedliche gesetzliche Regelungen haben. Das kann unter anderem dann zum Problem werden, wenn etwa Händler eine europaweite Marketingstrategie fahren, sich aber am niedrigsten Verbraucherschutzniveau orientieren. Zudem widerspricht es dem Ziel der EU-Kommission, einen einheitlichen digitalen Binnermarkt zu schaffen, wenn Konsumenten in bestimmten Ländern anders behandelt werden als in anderen – beziehungsweise es ihnen in der Praxis kaum möglich ist, ihre Rechte grenzüberschreitend durchzusetzen.
Effektive Mechanismen entwickeln

„Die neuen Regeln werden die Zusammenarbeit zwischen allen Verbraucherschutzorganisationen verstärken und verbessern, sodass sie einfacher die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und grenzüberschreitenden Verstöße überprüfen können“, sagte die zuständige Berichterstatterin des EU-Parlaments, Olga Sehnalová von den Sozialdemokraten. „Nationale Behörden, die EU-Kommission und Verbraucherschützer werden nun gemeinsam effektive Mechanismen entwickeln, um betrügerische Händler zu bekämpfen, sowohl online als auch offline, und um Verbraucherrechte im digitalen Binnenmarkt durchzusetzen.“

So können zuständige Behörden künftig von Domain-Registraren oder Banken mehr Informationen über Händler anfordern, wenn sie betrügerische Praktiken vermuten. Die verbesserte Zusammenarbeit zeigt sich beispielsweise daran, dass Verbraucherschützer nun formal ihre europäischen Kollegen benachrichtigen können – etwa das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz, das bereits 2005 eigens für solche Fälle eingerichtet wurde und deshalb einschlägige Erfahrungen bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten gesammelt hat.

Doch in den abschließenden Trilog-Verhandlungen zwischen dem Parlament, den Mitgliedstaaten und der Kommission, deren Ergebnis die Abgeordneten gestern mit einer Mehrheit von 591 Stimmen bei 80 Gegenstimmen und 15 Enthaltungen bestätigt haben, ist die relativ starke Position des Parlaments und selbst der Kommission abgeschwächt worden. „Die Schwäche der Verordnung, insbesondere verglichen mit dem ursprünglichen Vorschlag der Kommission, liegt darin, dass Behörden keine neuen Kompetenzen erhalten haben, Händler zu Wiedergutmachungszahlungen zu verpflichten, wenn sie Verbraucher geschädigt haben“, beklagte ein Sprecher des Europäischen Verbraucherverbandes BEUC gegenüber netzpolitik.org.
Einrichtung einer Zensurinfrastruktur

Aus netzpolitischer Sicht hochproblematisch ist die neu geschaffene Möglichkeit, Netzsperren durchzusetzen. Darauf hatten in den Verhandlungen insbesondere die Mitgliedstaaten gedrängt, die sich gegen die parlamentarische Verhandlungsführerin Sehnalová durchsetzen konnten. Wenn es nicht gelingt, beanstandete Inhalte zu löschen oder Domänennamen in Beschlag zu nehmen, dann lässt sich künftig das umstrittene Instrument der Netzsperren heranziehen.

Damit werde aber eine Zensurinfrastruktur errichtet, die sich leicht für andere Zwecke missbrauchen ließe, warnte die Piratin Julia Reda, die der grünen Fraktion im EU-Parlament angehört. Zuletzt habe sich das bei den Auseinandersetzungen zwischen Spanien und katalanischen Separatisten gezeigt. Dort wurde die ursprünglich für Urheberrechtsverstöße eingerichtete Infrastruktur flugs umfunktioniert, um Webseiten zu blockieren, die sich für die Unabhängigkeit der Region eingesetzt hatten.
Auch Freifunk betroffen

„Es muss klar sein, dass wir nicht nur von Netzsperren bei vier bis fünf großen Providern wie der Telekom, O2 oder Orange sprechen“, sagte Reda gegenüber netzpolitik.org. „In Deutschland haben sich auch Freifunk-Gruppen zu Providern zusammengeschlossen, um der unsäglichen Störerhaftung zu entkommen. Somit sind jetzt auch tausende Einzelpersonen von solchen Sperrverfügungen betroffen“, sagte Reda. „Für das freie Internet ist die Verordnung eine Katastrophe.“

Ähnlich kritisch sieht das auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der „bei Netzsperren grundsätzlich sehr zurückhaltend“ ist, wie Roland Stuhr aus dem Team „Recht und Handel“ gegenüber netzpolitik.org betonte. Hierbei bestehe die Gefahr des Overblockings, wenn also im Zweifel zu viel gesperrt wird, die Frage der technischen Durchführung, die Frage, ab wann eine Seite sperrwürdig ist – und die Missbrauchsgefahr.

So ist es beispielsweise denkbar, dass eine Behörde aus dem EU-Ausland deutsche Anbieter dazu verpflichtet, den Zugriff auf bestimmte Inhalte zu blockieren. Allerdings lässt sich eine DNS-Sperre spielend leicht umgehen, und die Sperre einer bestimmten Unterseite beziehungsweise URL kann nur der Betreiber der Plattform selbst umsetzen. Letzteres käme dann in Frage, wenn etwa ein bestimmtes Glückspielangebot in einem EU-Land verboten ist, in einem anderen aber nicht und eine Löschung deshalb nicht in Frage kommt. Auch diese Maßnahme dürfte für einen halbwegs geübten Nutzer eine nicht allzu große Hürde darstellen. Verhältnismäßigkeit sieht anders aus.

Doch nicht alle Verbraucherschützer stehen diesem Ansatz ablehnend gegenüber. So erklärte uns eine Sprecherin des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland (EVZ), dass solche Maßnahmen „absolut“ sinnvoll und gerechtfertigt seien. Derweil bleibt aber noch unklar, wer als „zuständige Behörde“ gilt, um solche Sperren zu beantragen: der vzbv, die Verbraucherschutzbehörden der Länder, das EVZ, das übergeordnete Bundesjustizministerium (BMJV) – oder möglicherweise alle genannten Stellen. Auf Anfrage wollte uns eine BMJV-Sprecherin dieses entscheidende Detail nicht beantworten, sondern erst die offizielle und abschließende Absegnung durch die EU abwarten. Wie, von wem, wie oft und gegen welche Inhalte künftig Netzsperren eingesetzt werden, wird sich also noch zeigen.

Update, 16. November: Eine Broschüre des vzbv bringt ein wenig Licht ins Zuständigkeitsdickicht: Wenn etwa deutsche Firmen Verbraucher im EU-Ausland umwerben und dabei schädigen, dann kann der vzbv (im Auftrag des BMJV) tätig werden. In anderen Fällen wiederum kommt die Wettbewerbszentrale zum Zug. Es kommt also immer drauf an™.
https://netzpolitik.org/2017/eu-parlament-mit-dem-verbraucherschutz-kommen-netzsperren/


Überwachungsexporte: EU legt Reform vor, doch Regierungen und Industrie drohen mit Blockade

Mit europäischer Spähsoftware werden auf der ganzen Welt Menschen illegal überwacht, Proteste unterdrückt und Journalisten verfolgt. Die EU-Kommission will den Handel schärfer kontrollieren. Doch Druck von Industrieverbänden und EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland könnte die wegweisende Reform verwässern.
Weiter: https://netzpolitik.org/2017/ueberwachungsexporte-eu-legt-reform-vor-doch-regierungen-und-industrie-drohen-mit-blockade/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Überwachung wird verbessert
« Letzter Beitrag von Hans am 18. Nov. 2017 - 11:14:50 »
Der Informationsraum wird zum digitalen Schlachtfeld

von: Christoph Marischka | Veröffentlicht am: 16. November 2017
Ende 2016 hat das Europäische Parlament ein Dokument verabschiedet, welches die Notwendigkeit betont, von EU-Seite auf die Informationspolitik Russlands und des IS mit „strategischer Kommunikation“ zu reagieren. Dem Kreml und terroristischen Organisationen wird darin vorgeworfen, als Teil einer hybriden Kriegsführung einen Informationskrieg gegen die Europäische Union begonnen zu haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von der Intensivierung der Spionageabwehr über die Zusammenarbeit mit der Nato bei der Überwachung von sozialen Medien bis hin zur Unterstützung proeuropäischer Medien und Thinktanks in Russland und arabischen Ländern. Der Europäische Auswärtige Dienst, der auf EU-Ebene die Funktionen eines Außen- und Verteidigungsministeriums auf sich vereint, bezeichnet seine Öffentlichkeitsarbeit bereits jetzt als„strategische Kommunikation“.

Für alle spürbar wurden in den vergangenen Jahren tatsächliche und vermeintliche „Leaks“ – an die Öffentlichkeit gebrachte Dokumente, die ursprünglich geheim oder privat waren – zu einem Instrument der Geopolitik. Die zunächst von der Zivilgesellschaft als Helden gefeierten „Whistleblower“ werden seitdem zu Bedrohungen der nationalen Sicherheit stilisiert. Auch um ihnen das Handwerk zu legen, wurde im Verlauf dieses Jahres ein neues Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr aufgestellt – das mit gut 13.000 Dienststellen den klassischen Teilstreitkräften Marine, Heer und Luftwaffe gleichgestellt ist. Im Weißbuch der Bundeswehr wurde
festgeschrieben, dass das neue Kommando auch offensive Fähigkeiten bereitstellen soll.

Ganz explizit ist also der Informationsraum zum Schlachtfeld erklärt worden. Dass dies das Vertrauen in die klassischen Medien untergräbt und sich die Menschen in Teilöffentlichkeiten flüchten, ist daher nachvollziehbar. Anstatt die tatsächlichen Ursachen zu ignorieren, sollten linke Bewegungen und auch klassische Medien sich der Frage stellen, warum hiervon bislang meist das rechte Spektrum profitiert.
http://www.imi-online.de/2017/11/16/der-informationsraum-wird-zum-digitalen-schlachtfeld/
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 Washington verweigert Wiederaufnahme von Umweltuntersuchungen auf US-Stützpunkten in Japan
17.11.2017 • 08:03 Uhr
https://de.rt.com/1av4

Seit dem Jahr 2014 hat es keine Umweltuntersuchungen durch Japaner auf amerikanischen Militärstützpunkten gegeben. Besonders Okinawa fordert die Wiederaufnahme der Untersuchungen zum Schutz von Mensch und Natur. Aber bisher fehlt die Zustimmung der Amerikaner.

Berichten zufolge haben Treffen des japanisch-amerikanischen Komitees nicht zugelassen, dass eine Wiederaufnahme von Umweltuntersuchungen amerikanischer Stützpunkte stattfinden kann. Die Öffentlichkeit sollte hiervon nichts erfahren. Aber eine Forderung der Öffentlichmachung durch die Regierung Okinawas brachte den Skandal ans Licht.
Mehr lesen:Okinawa: Das Erbe des amerikanischen Vietnamkriegs nimmt den japanischen Kindern die Zukunft

Das Komitee besteht aus japanischen Bürokraten und Vertretern des US-Militärs. Das japanische Umweltministerium entzieht sich bisher einer Stellungnahme. Die letzten Tests auf US-Stützpunkten fanden im Jahr 2014 statt. Danach wurde lediglich das Umfeld nahe der US-Stützpunkte untersucht. Der Leiter des Ministeriums für Umwelt, Teruyoshi Hayamizu:

    Wir werden sicherstellen, dass unsere Inspektionen mit vorherigen Inspektionen vor Ort vergleichbar sind, indem wir uns einer kreativen Gutachtenerstellung bedienen.

Wie diese kreative Gutachtenerstellung ohne Zugang zu den US-Stützpunkten aussehen soll, gab Teruyoshi nicht an.

Das Projekt zur Information der Öffentlichkeit auf Okinawa (IPP) kritisiert über die Direktorin Masami Kawamura:

    Japan wurde das Recht abgesprochen, zu Militärstützpunkten Zugang zu erhalten, was zu einer Regression von Umweltschutzgesetzen führt. Auch problematisch ist, dass weder die zentrale japanische Regierung, noch die Regierung der Präfektur Okinawas Informationen veröffentlichten, obwohl das einen großen Teil mit den Leben der Anwohner zu tun hat.

Die Geschichte des amerikanischen Militärs, besonders auf dem Idyll Okinawa, rund zweieinhalb Flugstunden von der japanischen Hauptstadt entfernt, ist gespickt von Umweltschäden durch die erhöhte Militärpräsenz. Untersuchungen zum Schutz der Umwelt auf Okinawa begannen im Jahr 1978. Regelmäßig wurden zu Beginn Wasser und Luftqualität gemessen. Bei einem Umweltverstoß wurde die japanische Regierung informiert und anschließend eine Bitte für Gegenmaßnahmen durch das gemeinsame Komitee einberufen. Im Jahr 1993 trat Benzin auf der Yokota-US-Luftwaffenbasis aus und führte zu Verunreinigungen des Erdreichs in sieben Gemeinden Tokios. 
Mehr lesen:Nach Absturz: Okinawa verlangt Flugverbot für US-Marine-Helikopter

Auf Okinawa wurde die regionale Regierung mit den Tests beauftragt. Im Jahr 2012 entdeckte man im Abwasser einer Wohn- und Erholungsstätte amerikanischer Soldaten und ihrer Angehörigen im Dorf Kunigami Kohlibakterien. Im Folgejahr traten die gleichen Bakterien im Abwassersystem der amerikanischen Luftwaffenbasis Futenma südlich von Okinawa auf.

Ein Sprecher der Präfektur Okinawas kritisiert die Hinderung an Untersuchungen vor Ort:

    Verunreinigtes Wasser wird verdünnt, indem es in die Flüsse auf den Militärstützpunkten gelangt. Tests außerhalb der Basis durchzuführen bringt nichts.

Vor zwei Jahren unterzeichneten die japanische und die amerikanische Regierung ein Abkommen, wonach Japan Zugang zu Gebieten erhält, die innerhalb von sieben Monaten an die japanische Regierung zurückfallen. Aber der Zugang zu den US-Stützpunkten wird nur nach Abwägungen des US-Militärs dann erlaubt, wenn es zu Unfällen kommt, die der Umwelt schaden.
https://deutsch.rt.com/asien/60736-japaner-fordern-wiederaufnahme-umweltuntersuchungen-von-us-stuetzpunkten/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Wacht auf, Ihr Trottel dieser Erde...
« Letzter Beitrag von Hans am 18. Nov. 2017 - 11:08:02 »
 Toleranz als eine Voraussetzung für Zivilisation - eine Analyse

Lawrence Davidson

 

Teil I - Amerikas Stellung als zivilisierte Nation

Zivilisiert zu sein ist mehr als ein Bürger irgendeiner politischen Körperschaft zu sein. Dies trotz der Tatsache, dass sowohl das Verb zivilisieren als auch das Substantiv Bürger vom lateinischen civitas abgeleitet sind. Zivilisiert zu sein erfordert mehr als nur die Sprache und die Manierismen der Griechen des 5. Jahrhunderts v.Chr., oder der Han Chinesen des 2. Jahrhunderts v.Chr., oder Frankreichs im 16. Jahrhundert. Alle diese Gruppen glaubten, dass zivilisiert zu sein bedeutete, wie sie zu leben und sich zu verhalten. Heute sind die Amerikaner dem Chor beigetreten. Sie singen der Welt vor, dass sie die Heimat der Tapferen und das Land der Freien sind und behaupten, dass sie das wirkliche Modell der Zivilisation seien. Sie bringen den eher undefinierten Freiheitsbegriff als modernen Anpassungspunkt ins Spiel.

Keine dieser Behauptungen ist sehr überzeugend. Schließlich haben alle der oben Angeführten blutige Aggressionskriege geführt, Außenstehende und ihre eigenen Minderheiten diskriminiert und im Allgemeinen versucht, sich durch den Diebstahl des Landes anderer Menschen zu vergrößern. Erst vor kurzem, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, hat sich ein Verständnis entwickelt, dass: (1) Sprache, Angewohnheiten und Rasse so vielfältig sind, dass sie nicht als Voraussetzung für den zivilisierten Status genutzt werden können, ohne Massenintoleranz gegenüber Minderheiten und "anderen" zu erzeugen, und (2) aggressiver Krieg und das Streben nach Eroberung entmenschlicht die eigene Nation und zerstört den Zustand der Zivilisation des eigenen Landes. Das internationale Recht der Nachkriegszeit ist dazu bestimmt, Intoleranz in großem Umfang illegal zu machen - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit - und das Gleiche gilt für die Durchführung von Aggressionskriegen. Es ist fraglich, wie wirksam diese Gesetze waren. Dennoch sind sie unbestreitbar ein Schritt in die Richtung von mehr Zivilisation.

Wenn Sie unter der Oberfläche von ethnischen oder nationalen Ansprüchen betreffend die eigene zivilisierte Position graben, finden Sie oft heraus, dass sie auf solchen Dingen wie militärischem Können, technologischem Fortschritt und/oder einem zweifelhaften Anspruch beruhen, ein göttlicher Favorit zu sein. Kollektive kulturelle Äußerungen von Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Islamfeindlichkeit und anderen Formen der Intoleranz sowie die Ausübung einer "muskulösen" Außenpolitik scheinen für viele Durchschnittsbürger den Anspruch auf einen zivilisierten Status nicht zu beeinträchtigen. Aber natürlich sollten sie das. In Wirklichkeit sollten Nichtbestehen oder Nichtbetreiben dieser Dinge eine notwendige Voraussetzung sein für den Anspruch einer Gruppe auf einen zivilisierten Status.

Geht man von einer solchen Anforderung aus, dann scheint der Anspruch der Vereinigten Staaten von Amerika, eine zivilisierte Gesellschaft zu sein, in ernsten Schwierigkeiten zu stecken. Zum Beispiel wird niemand Donald Trump unterstellen, ein Vorbild für Toleranz zu sein. Tatsächlich sieht es so aus, als ob seine Wahl zum Präsidenten eine Zeit der Intoleranz eröffnet hat, in der gerade jene Vorurteile, die das zivilisierte Ansehen einer Nation untergraben, von sich reden machen.

 

Teil II - Hillary's größter Fauxpas

Es ist wahr, dass Hillary Clinton während ihres Laufs um die Präsidentschaft viele Fehler gemacht hat. Sie war mit einer traditionellen und sehr korrupten Version der US-Politik verbunden - eine Version, die sie in die Taschen einer Reihe von Spezialinteressen brachte, die selbst nicht sehr zivilisiert waren (z. B. die Zionisten). Und als Außenministerin unter Präsident Obama hat sie ihren Teil dazu beigetragen, einen aggressiven Krieg zu führen. Dennoch war sie, zumindest in ihrer Rhetorik, bereit, sich für Toleranz einzusetzen, wenn es um die soziale und kulturelle Vielfalt innerhalb der Vereinigten Staaten geht. Ironischerweise hat diese Bereitschaft, in dieser Hinsicht öffentlich zivilisiert zu sein - und diejenigen, die es nicht waren, zu ihrem größten politischen Ausrutscher des Wahlkampfs geführt.

Der Fauxpas des Wahlkampfs kam am 9. September 2016, während einer Rede vor einer Gruppe von LGBT (lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen) Unterstützern. Hier ist, was sie sagte:

„Wir leben in einem unbeständigen politischen Umfeld. Man könnte, wenn man grob generalisiert, die Hälfte von Trump's Anhängern in den Korb der bedauernswerten Menschen stecken, wie ich sie nenne. Stimmt' s? Rassistisch, sexistisch, homophob, fremdenfeindlich, sexistisch, islamfeindlich - was auch immer. Und leider gibt es solche Leute. Und er [Trump] hat sie hochgehoben. Er hat ihren Websites, die früher nur 11.000 Besucher - jetzt 11 Millionen - hatten, eine Stimme gegeben. Er twittert und retwittert ihre beleidigende, hasserfüllte und gemeine Rhetorik. Nun, einige von diesen Leuten - sie sind hoffnungslos, aber zum Glück sind sie nicht Amerika."

Die Leute der Trump-Kampagne sprangen auf diese Aussage auf und erklärten, dass diese ein Zeichen "ihrer wahren Verachtung für die gewöhnlichen Amerikaner" sei, mit anderen Worten, aus der Trump-Perspektive waren "diese Leute" das wirkliche Amerika. Trumps Unterstützer machten sich daran, den Begriff "bedauernswert" in eine Art Schlachtruf zu verwandeln. Ich erinnere mich daran, wie ich kurz nach Clintons Rede durch die kleine Stadt Red Lion in Pennsylvania fuhr. Es gab ein großes Schild, auf dem stand: "Willkommen im Haus der stolzen Bedauernswerten".

 

Teil III – Trump, der Entzivilisierer

Natürlich hatte Clinton Recht mit ihrer Kritik an Trump und einigen seiner Anhänger. Sie waren mehr als nur bedauernswert. Sie waren regelrecht unzivilisiert. Und Hillary hatte Recht damit, dass Trump sie und ihre Vorurteile während des Feldzuges aufgehetzt und manipuliert hat. Und er hat dies als Präsident auch weiterhin getan. Ich denke, das wurde am 12. August 2017 in Charlottesville, Virginia, bei dem Protest "Vereinigt die Rechte" deutlich. Dieses Ereignis signalisierte die Tatsache, dass Trump, ein wohlhabender, selbstgerechter, impulsiver, eindimensionaler Mann, der in seiner simplen Unkenntnis den Unterschied zwischen seiner eigenen Meinung und den Tatsachen nicht erkennen kann, eine beträchtliche Gruppe rassistischer und reaktionärer Bürger losgelassen hatte. Diese Menschen sehen sich nicht als die Unzivilisierten Amerikas, sondern als Retter einer anachronistischen Pseudozivilisation, die auf weißer Überlegenheit und massenhafter Intoleranz beruht. Unabhängig davon, wie sie sich selbst sehen, das Verhalten beider - dieser "durchschnittlichen Amerikaner" und ihres zustimmenden Präsidenten - steuert in der Tat Amerika in Richtung eines zweifellos "bedauernswerten" und unzivilisierten Ortes.

Es muss bedacht werden, dass Präsident Trump all diesen Horror von Vorurteilen verursacht hat. In den USA war er immer schon da. Seit den 1960er Jahren wurde er jedoch größtenteils aus dem öffentlichen Bereich herausgehalten. Das ist es, was die Bürgerrechtsbewegung und die Programme der Great Society von Präsident Lyndon Johnson erreicht haben - nämlich es gesellschaftlich unannehmbar und in einigen Fällen illegal zu machen, diese Vorurteile öffentlich zu praktizieren. Das war wirklich ein großer Schritt vorwärts im Prozess der Zivilisierung der Vereinigten Staaten von Amerika, und wenn er z.B. für weitere fünf Generationen beibehalten worden wäre, wäre die Zahl der "bedauernswerten" Wähler vielleicht so weit geschrumpft, dass die Wahl eines Entzivilisierers wie Trump viel unwahrscheinlicher gewesen wäre.

Doch wie es war, kamen jene, welche Vorurteile, rastlose anachronistische Traditionen und die Angst vor dem Verlust von Privilegien in einer immer vielfältigeren Gesellschaft in sich trugen, fast augenblicklich zusammen, um Donald Trump zu unterstützen, als er auf der politischen Bühne auftrat. Und der Rest von uns wurde unvorbereitet erwischt.

 

Teil IV - Schlussfolgerung

Tatsache ist, dass die meisten Menschen nicht darüber nachdenken, was es bedeutet, zivilisiert zu sein, oft unter der Annahme, dass dieser Status gleichbedeutend ist mit einem i-phone und einem Twitter-Account. Unter denjenigen, die darüber nachdenken, können einige den Begriff auf diejenigen anwenden, die snobistisch sind und denken, sie seien besser als andere. Oder vielleicht sehen sie die Zivilisation als eine Klassenangelegenheit, die mit Reichtum identifiziert werden kann. Diejenigen, die in diesem Sinne denken, können Ressentiments gegenüber dem Begriff der Zivilisation entwickeln. Sie werden diese vielleicht als Bedrohung ihrer lokalen Kultur und Lebensweise empfinden.

Schließlich - wer weiß, wieviele Macho-Männer es da draußen gibt, die ein Zuviel an Zivilisation als einen subversiven Faktor sehen - etwas, das die Nation verweichlichen würde. Zu viel Aufklärung könnte diese "muskulöse" Außenpolitik untergraben (vielleicht das gefürchtete Vietnam-Syndrom in den Vereinigten Staaten von Amerika wiederbeleben), die immer ein Zeichen nationalstaatlicher Größe war.

Das ist natürlich nicht nur ein amerikanisches Problem. Die Bedauernswerten sind in allen Bevölkerungen zu finden - in einigen mehr und in anderen weniger - aber nie abwesend. In den USA ist Donald Trump ihr Anführer. Zweifellos ist er auch weltweit ein Führungssymbol für bedauernswerte Menschen. Als solches untergraben Präsident Trump und seine Anhänger unsere Zukunft - indem sie uns in Richtung Barbarei locken. Denken Sie an die Beobachtung von Arnold Toynbee: "Zivilisationen sterben durch Selbstmord, und nicht durch Mord."
http://antikrieg.com/aktuell/2017_11_17_toleranz.htm
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Zitat
« Letzter Beitrag von Hans am 18. Nov. 2017 - 11:06:26 »
"Zivilisationen sterben durch Selbstmord, und nicht durch Mord."

                         Arnold Toynbee
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