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Weltgeschehen und Politik / Antw:Zitat
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 18:27:25 »
„Ein Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen:
In der ersten wird es lächerlich gemacht,
In der zweiten bekämpft
In der dritten gilt es als selbstverständlich.“
                Arthur Schopenhauer (1788-1860)
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Zitat
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 18:25:56 »
„Nichts auf der Welt ist so mächtig wie ein
Impuls, dessen zeit gekommen ist.“
     Victor Hugo
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Deutschland im Tiefschlaf
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 16:55:00 »
Kritik am Rauchen geübt
„Männer“ greifen Frauen in Berliner Kino mit Messern an
26. Juni 2017                                                               

In Berlin haben „Männer“ in einem Kino Frauen ins Gesicht geschlagen und sie mit einem Messer bedroht. Grund: Die Frauen hatten sich darüber beschwert, dass die „Männer“ im Kino geraucht hatten.

Der Focus schreibt:

Im Streit ums Rauchen im Kinosaal haben zwei Männer drei Frauen attackiert. Diese saßen am Sonntagabend in einem Berliner Kino in der Reihe hinter den beiden Rauchern und sprachen sie darauf an, wie die Polizei mitteilte.

Es kam zu einem Streit. Die beiden 21-jährigen Männer sollen den Frauen ins Gesicht geschlagen und sie mit einem Messer bedroht haben. Anschließend flüchteten sie aus dem Kino in ein Taxi.

Weil die Frauen sich die Taxinummer notierten, konnten Polizisten dieses kurz darauf stoppen und die Männer festnehmen. Die Frauen wurden ambulant behandelt.
Aller Erfahrung nach sind das eher keine Deutschen, die im Kino rauchen oder die Kritik daran mit Gewalt beantworten würden, die Frauen deshalb ins Gesicht schlagen und mit einem Messer bedrohen.

Es dürfte sich eher um Angehörige einer Köterrasse handeln, die sich dadurch auszeichnen, dass sie:
•sich nur zu zweit oder in größeren Gruppen stark fühlen,
•insbesondere gegenüber deutlich Schwächeren, deshalb eben auch gegenüber Frauen,
•die soundso eine Verachtung für Frauen mit in die Wiege gelegt bekommen haben, die
•in ihrem Machogehabe nur Selbstwertgefühl entwickeln können, wenn sie eine Waffe dabei haben
•und mit dieser Eindruck schinden, weil ihnen sonst jegliche Fähigkeiten und Möglichkeiten dazu abgehen.

Gerne hätten wir es, wenn uns diese unsere „Vorurteile“ widerlegt würden, indem der Focus oder die Ermittlungsbehörden uns sagen, dass es sich hier um zwei Araberinnen handelte, die im Kino wegen ihrer Beschwerde von zwei Deutschen (nicht von deutschen „Staatsangehörigen“, das ist etwas anderes) bedroht wurden. Zum Beispiel. Aus dem ebenfalls politisch korrekten, den Bürger in eine „Männer“-Sackgasse führenden Polizeibericht erfahren wir noch, dass es sich bei einem, der auf keinen Fall näher zu Beschreibenden um einen „Intensivtäter“ handelt.

Wichtig wäre also zu erfahren, wer sich hinter den dreimal genannten „Männern“ verbirgt, damit man Ursachen benennen und entsprechende Lösungen entwickeln kann. Aber der Grund, warum sie nicht genannt werden, ist eben dieselbe politische Korrektheit, die nur kurz nach den Vorfällen von Köln eine Pause einlegte, und jetzt wieder journalistischer Standard geworden ist. Die Kommentare dazu im FOCUS sprechen eine deutliche Sprache.

http://www.pi-news.net/maenner-greifen-frauen-in-berliner-kino-mit-messern-an/
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Allgemeines / Antw:Einige Gedanken von mir
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 13:35:26 »
Medizin – eine kritische Betrachtung

https://somethingtothinkabout-de.blogspot.com.es/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Wacht auf, Ihr Trottel dieser Erde...
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 11:11:47 »
Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung
So werden Hinterbliebene von Terroranschlägen durch Bestechung zum Schweigen gebracht
Von Elias Davidsson

Die folgende Bestechungsgeschichte ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Auch in den USA wurde von ihr nur beiläufig berichtet. Die hier veröffentlichte Beschreibung ist mit Erlaubnis des Autors aus seinem neuen Buch "Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung" entnommen. Sie bezieht sich auf die erfolgreiche Methode der US-Regierung, die Hinterbliebenen der Anschläge vom 11. September 2001 [9/11] durch Bestechung zum Schweigen zu bringen. Während Staaten nach verdeckten Operationen Mitwissende niedrigen Ranges gelegentlich liquidieren [wie möglicherweise in der NSU-Affäre], genügt oft die Bestechung mit Geld oder mittels einer Förderung, um Menschen davon abzuhalten, peinliche Fragen zu stellen. Das hat im Fall von 9/11 gut funktioniert. Nur sehr wenige der Rezipienten der Bestechung – die Familien der Opfer – haben sich für die Aufklärung des Massenmordes eingesetzt, obwohl normalerweise Familien von Mordopfern das größte Interesse an der Aufklärung zeigen. Um die rund 3000 Familien der 9/11-Opfer zu veranlassen, nichts wissen zu wollen, bestach sie die US-Regierung und spielte mit ihren Gefühlen der Ohnmacht und der Eitelkeit. Im Folgenden wird u.a. aus einem Bericht zitiert, der von einem unglaublichen Zynismus seitens der US-amerikanischen Machthaber gegenüber den Familien der Opfer geprägt ist.

10.1 Massive Bestechung

Nur elf Tage nach 9/11 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz zur Entschädigung für die Luftfahrtindustrie, das mit der Einrichtung eines Entschädigungsfonds für die 9/11-Hinterbliebenen verziert wurde. (1) Um eine staatliche Entschädigung zu erhalten, mussten Antragssteller allerdings auf ihr Recht verzichten, wegen der Anschläge jemals eine Schadenersatzklage gegen Dritte zu erheben. (2) Damit sollte verhindert werden, dass durch die Offenlegungspflicht der Gerichte die Umstände des Todes ihrer Geliebten aufgeklärt würden. (3)

Diejenigen, die diese Bedingungen nicht annehmen wollten, konnten nach dem neuen Gesetz nur im US-Bezirksgericht des südlichen Bezirkes von New York eine Schadenersatzklage erheben (4), wo sie es mit Richter Alvin K. Hellerstein zu tun bekamen. Mehr über ihn später.

US-Justizminister John Ashcroft ernannte Kenneth R. Feinberg als Hauptverwalter (“Special Master”) des 9/11-Entschädigungsfonds. Feinberg hatte im Jahr 1984 der US-Regierung gedient, um eine armselige $180-Millionen-Abfindung an 80.000 Veteranen zu verteilen – im Durchschnitt $2250 pro Person –, die durch das Herbizid Agent Orange im Vietnam-Krieg geschädigt worden sind. (5) Feinberg, dessen Ehefrau im Vorstand der zionistischen Jewish Agency for Israel sitzt (Stand 2012), wurde im Jahre 2005 von der israelischen Regierung beauftragt, Richtlinien zur Entschädigung der jüdischen Siedler, die aus dem Gazastreifen entfernt worden sind, zu entwerfen. Sie bekamen im Durchschnitt $1 (eine) Million als Entschädigung. (6)

Unter Feinbergs Verwaltung erhielten die 9/11-Hinterbliebenen, die auf ihr Klagerecht verzichtet hatten, im Durchschnitt $2,1 Millionen steuerfrei. (7) Dieser Betrag überschritt das Zehnfache der durchschnittlichen staatlichen Entschädigung für Opfer von früheren Terroranschlägen oder für Familien von Polizeibeamten, Feuerwehrleuten oder Soldaten, die im Einsatz gestorben sind. (8) Als die Einrichtung des Fonds angekündigt war, erklärte Kenneth Feinberg, dass der „Entschädigungsfonds ein beispielloser Ausdruck des Mitgefühls seitens des amerikanischen Volkes für die 9/11-Opfer und ihre Familien“ sei. (9) Feinberg wiederholte die gleiche Erklärung in einem CNN-Interview zwei Tage später: „Das ist ein beispielloses, einzigartiges Programm und veranschaulicht, denke ich, das Beste im amerikanischen Volk.“ (10) Zwar war das Programm beispiellos und einzigartig, veranschaulichte aber kaum das „Beste im amerikanischen Volk”, denn es war sehr ungerecht gegenüber Opfern anderer Katastrophen, Terroranschlägen oder Todesfällen während eines Militäreinsatzes. (11)

Feinberg empfand wahrscheinlich, dass seine vorgegebene Großzügigkeit „im Namen des Volkes“ nicht überzeugend wirkte. Er fügte daher folgende Bemerkungen hinzu:

    [Das Entschädigungsprogramm] muss nicht aus der Perspektive des Opfers betrachtet werden, sondern vielmehr aus der der Nation, [nämlich] eine einheitliche Antwort der Gemeinschaft auf eine einzigartige und beispiellose historische Tragödie. Die Terroranschläge des 11. September und deren Auswirkungen auf die kollektive Psyche der Vereinigten Staaten forderten eine nationale Antwort auf die Tragödie. Ein Teil dieser Antwort war die Schaffung eines öffentlichen Entschädigungsfonds, der nicht nur eine finanzielle Entlastung für die Opfer bereitstellt, sondern auch eine gemeinsame nationale Trauer, Grauen, Abscheu gegenüber den terroristischen Gräueltaten ausdrückt. Der Entschädigungsfonds ist nicht vergleichbar, weil die Reaktion auf die Anschläge so allgemein und tiefgreifend gewesen war. Während die Tragödie von Oklahoma City (1995) oder anderer Terroranschläge in keiner Weise verharmlost werden, stellt die Tragödie des 11. September ein einzigartiges historisches Ereignis dar, vergleichbar in seiner Art dem amerikanischen Bürgerkrieg, Pearl Harbor und der Ermordung von Präsident Kennedy. In diesem Zusammenhang betrachtet stellt der Fonds eine legitime Antwort der Nation dar. Kritiker des Fonds irren sich, wenn sie sich auf die restriktive Definition der Opfer und auf die unfaire Natur dieser Lösung konzentrieren. Es sind nicht die Opfer, die den Fonds rechtfertigen, sondern die Reaktion des ganzen Volkes auf die Tragödie. (12)

Die wenigen, die Feinbergs Erklärung im hinteren Teil des Schlussberichts seines Amtes lasen, müssen gestutzt haben. Eine weitaus profanere Erklärung für die Großzügigkeit der US-Regierung ist, dass Empfänger einer großzügigen Entschädigung sehr wahrscheinlich die Motive ihres Wohltäters nicht hinterfragen, geschweige denn mit „Verschwörungstheorien“ kokettieren würden. Eine weitere Besonderheit des Fonds war, dass die Höhe der Entschädigung „nach den Umständen des einzelnen Antragstellers zugeschnitten wurden“. Im Klartext bedeutete dies: reiche Antragsteller bekamen eine höhere Entschädigung als einfache Angestellte. Mit unverhohlener Klassenlogik erklärte Feinberg sein Konzept:

    Der gleiche Betrag, wie hoch er sein mag, hätte eine ganz andere Auswirkung auf die Familie eines Börsenmaklers oder Bankers als auf die Familie eines Kellners, Polizisten oder Mitgliedes des Militärs. (13)

Das Ergebnis dieses Konzepts steht auf Seite 97 des Schlussberichts des Fonds. Während 77 Antragsteller, deren jährliche Einnahmen $1.000.000 überstiegen, im Durchschnitt $5.9 Millionen als Entschädigung erhielten, bekamen jene, deren jährliches Einkommen unter $100.000 lag, eine durchschnittliche Entschädigung von $1.4 Millionen. So entstand in der Tat ein Drei-Klassen-System, wobei sogar die untere Schicht der Entschädigten etwa zehnfach mehr erhielt als die wahren Helden des 9/11, die ihr Leben im Einsatz verloren.

Fonds-Verwalter Kenneth Feinberg erklärte auch, warum die Struktur und der Umfang des Entschädigungsfonds kein Präzedenzfall sein dürfte:

    Einige haben die Einrichtung eines künftigen Ausgleichsfonds vorgeschlagen, der im Fall eines ausländischen Terrorangriffs durch eine Zertifizierung des Außenministers aktiviert werden könnte [um Opfer zu entschädigen]. Obwohl der Kongress und die Regierung die Struktur eines zukünftigen Entschädigungsprogramms prüfen und diskutieren und die Alternativen abwägen können, ist der Erlass eines solches Fonds zum gegenwärtigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Und es wäre auch nicht klug, dies zu tun [...] außer im Fall von tiefgreifenden Bedingungen, die unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September vorhanden waren. Zu erwarten, dass es außerhalb eines solchen Kontextes geschieht, wäre wahrscheinlich unangemessen. [...] Ich hoffe, dass die Ereignisse des 11. September ein einmaliges historisches Ereignis bleiben und sich nie wiederholen werden. Und es gibt keinen Bedarf, den Entschädigungsfonds des 11. September als Präzedenzfall für die Einrichtung eines ähnlichen Programms zu zitieren. (14)

Tim Harper vom Toronto Star war einer der ganz wenigen Journalisten, die Verständnis für die Hinterbliebenen zeigte, die sich weigerten, vom Fonds eine Entschädigung zu beantragen. Er schrieb:

    Für manche gilt es als Blutgeld, eine abstoßende Auszahlung. Sie fühlen, sie hätten keine andere Wahl, als zu akzeptieren [...] Aber 73 Familien (15) sehen den Entschädigungsprozess der US-Regierung in erster Linie als einen Versuch, jene zu schützen, die die Verantwortung für einen Massenmord tragen. (16)

Harper zitierte Monica Gabrielle, die ihren Mann Richard in den Zwillingstürmen verloren hatte:

    Ich tue dies für meinen Mann. [...] Ich will Rechenschaft. Ich brauche Antworten. [...] Um Bundesgeld zu erhalten, müssen die Empfänger auf ihr Recht verzichten, Beteiligte an den schlimmsten Terroranschlägen in der Geschichte der USA zu verklagen. [...] Hier geht es um einen Massenmord. Ich möchte wissen, wer verantwortlich war. Niemand wurde gefeuert. Niemand wurde degradiert. Die gleichen Leute, die uns heute bewachen, waren dabei an jenem Tag. (17)


10.2 Ausbeutung der Ohnmacht

Sechsundneunzig Familien von 9/11-Opfern weigerten sich, Anträge an den Entschädigungsfonds zu stellen. (18) Sie wollten wissen, wer verantwortlich für 9/11 war und warum niemand wegen Fahrlässigkeit oder Schlimmerem degradiert wurde. Vor Gericht hatten sie es mit Richter Alvin K. Hellerstein zu tun, der alles tat, um ihren Vorstoß zur Aufklärung der 9/11-Umstände zu vereiteln. Seine Strategie war von Anfang an, diese Familien dazu zu bewegen, den Gerichtsweg aufzugeben und sich mit einer Pauschalzahlung abzufinden. Er berief sich auf das Recht der Regierung und der Fluglinien, Informationen zu verheimlichen und legte dieses Recht extensiv zugunsten der Angeklagten aus. (19)

Normalerweise wird in einem Zivilprozess zuerst die Haftung (Verantwortung) einer Partei festgestellt und erst danach Kosten und Entschädigungsbeträge bestimmt. Richter Hellerstein entschied sich dafür, diese tradierte Regel umzukehren in der Hoffnung, dass die Kläger einen außergerichtlichen Vergleich akzeptieren würden, sobald sie ahnen, wie viel Geld sie am Ende nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren erwarten könnten. (20)

Hellerstein erklärte schamlos, dass ein großzügigeres finanzielles Angebot den Kläger überzeugen würde, seinen Wunsch nach der Wahrheit zu vergessen: „Geld ist das universelle Schmiermittel”, sagte er und erkannte allerdings, dass sein Kommentar „krass“ gewesen war. Er fügte jedoch hinzu: „Irgendwie müssen wir den 11. September 2001 hinter uns lassen, als Land und als Einzelne.“ Einige der Familien äußerten zwar ihr Unverständnis über diese Äußerungen des Vorsitzenden Richters, aber änderten damit nicht seinen Vorsatz. (21)

Richter Hellerstein ernannte Rechtsanwältin Sheila L. Birnbaum als „Vermittlerin“. Ihre Rolle war es, die außergerichtliche finanzielle Abwicklung zwischen den Fluggesellschaften und den Familien herbeizuführen. Sie schrieb, dass eines der Hindernisse für eine solche Abwicklung wäre, dass viele der Hinterbliebenen „nicht die Gelegenheit hatten, die Geschichte ihres Verlustes zu erzählen und ihre Gefühle vor einem Vertreter des Gerichts auszudrücken“, und sie hofften „von den Fluggesellschaften persönlich Beileidserklärungen gegenüber den Familien zu erhalten“. Daher organisierte sie „Therapiesitzungen”, in denen die Hinterbliebenen die Gelegenheit bekamen, einen ehrlichen Ausdruck des Beileids „von ihr und von Vertretern der Fluggesellschaften und Sicherheitsunternehmen“ zu hören, „sowohl auf offizieller als auch auf persönlicher Ebene“. (22) Die Familien erhielten damit eine Gelegenheit, „Dampf abzulassen”, Tränen zu vergießen und waren dann bereit, über Geld zu diskutieren. Auf diese Weise hat ein US-Gericht die 9/11-Hinterbliebenen manipuliert, um die Aufklärung des Massenmordes zu verhindern.

Die Regierung drängte den Richter, eine Befragung von fünf FBI-Mitarbeitern durch Anwälte der Fluggesellschaften zu untersagen, denn damit könnten „schwere Schäden für die nationale Sicherheit“ verursacht werden. „Der beschriebene Schaden ist nicht hypothetisch und [kann] nicht leichtfertig abgetan werden”, erläuterte Staatsanwalt Michael Garcia. Die Anwälte der Ankläger haben sich mit dieser Erklärung abgefunden. So soll z.B. Familienanwalt Donald Migliori die Entscheidung der Regierung verteidigt haben, indem er sagte, das Verfahren beschränke sich auf „eine und nur eine Sache – [nämlich] die Sicherheitspannen in drei der größten Flughäfen dieses Landes“ am Morgen des 11. September. (23)

Die 92 Hinterbliebenen, die die angebotene Lösung akzeptierten, traten nun in ein Abkommen mit den Fluggesellschaften und Sicherheitsunternehmen ein und erhielten insgesamt rund $500 Millionen, im Durchschnitt mehr als $5 Millionen. Sie mussten allerdings eine Geheimhaltungsvereinbarung über ihre Abkommen unterschreiben. (24) Soweit mir bekannt ist, hat keine dieser Familien danach die offizielle Darstellung der 9/11-Ereignisse in Frage gestellt. Der Stand im Jahre 2012: Nur eine Person, Ellen Mariani, Witwe von Louis Neil Mariani, versuchte weiter, ihren juristischen Kampf für die Aufklärung fortzusetzen. (25)


Ergänzung: Ob Angehörige der Opfer von Terroranschlägen auch in Europa durch Bestechung zum Schweigen gebracht werden, bleibt zunächst unerforscht. Man kann jedoch beobachten, dass sie – genau wie in den USA – trotz der vielfältigen Ungereimtheiten in der öffentlichen Darstellung der Ereignisse sich nicht für die Aufklärung des Verbrechens interessieren und sich in Schweigen hüllen.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23905
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Wer regiert Deutschland
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 11:06:20 »
Wahlen sind soviel mehr als reines Glücksspiel
26. Juni 2017 WiKa

Wahlen sind soviel mehr als reines GlücksspielBRDigung: Gerade Großbritannien führt uns wieder einmal eindrucksvoll vor Augen, wie eine gut gelenkte und orchestrierte Demokratie funktionieren kann. Gerade nach dem BREXIT musste in irgendeiner Weise noch eine Bestrafungsaktion erfolgen. Durch die nunmehr eingetretene Unregierbarkeit könnte dieser Aspekt realisiert worden sein, was die Briten selbst eher nicht wollten. Darüber hinaus haben die Briten ohnehin ein recht anachronistisches Wahlsystem, welches mehr an Glücksspiel und den legendären Abba Song: “The Winner takes it all“, erinnert. Wobei allein das Thema für sich genommen ein weiterführendes wäre.

Meistens ist es so, dass sich die Wahlergebnisse hart an den zuvor erarbeiteten und propagierten Umfrageergebnissen zu orientieren haben. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so kann man schnell mit wenig unauffälliger Manipulation nachhelfen, sodass es am Ende keinerlei bösartige Überraschungen gibt. Solange also die amtlichen Vorhersagen und die Ergebnisse halbwegs übereinstimmen, wird niemand Verdacht schöpfen und die Wahlen können als ordentlich und geregelt zu den Akten gelegt werden. Wahlmanipulation ist auch in Deutschland eher die Regel als die Ausnahme, das belegt die zuvor verlinkte Studie von zwei Wissenschaftlern die dem Thema nachgegangen sind.

Vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoller gewesen die Wahl in Großbritannien unter der Rubrik Glücksspiel durchzuziehen. Das wäre in diesem Zusammenhang erheblich ehrlicher gewesen. Gerade die Briten sind sehr affin was Glücksspiel anbelangt. Vermutlich hätten sie so an der Wahl auch erheblich mehr Freude gehabt, als sie es heute haben. Über Art und Umfang der Manipulation bei den Wahlen in Großbritannien ist uns aktuell leider noch nichts bekannt. Dazu werden wir vielleicht in einigen Jahren auch entsprechende wissenschaftliche Arbeiten übermittelt bekommen.

Wahlen sind soviel mehr als reines GlücksspielJetzt haben die Briten gerade wieder ihre Mordsgaudi gehabt, aber auch wir Deutschen sind in diesem Jahr einmal mehr mit von der Partie, was das Wahlspektakel anbelangt. Der Michel darf sich im September aus der Riege der Parteien eine aussuchen und dazu noch eine|n Schwachmat|in aus seinem Wahlkreis, die|den er vermutlich nicht einmal kennt. Am Wahltag, dem 24. September 2017 gleicht Deutschland dann einem riesigen Freudenhaus, Hauptsache der Unterhaltungswert stimmt. Das Ergebnis dürfte den meisten Wählern ohnehin schon bekannt sein. Zur Vorbereitung besagten Polit-Spektakels steigen unsere politischen Glücksritter zu Berlin, die Parteien, voll aufs Gaspedal. Sie geben bei dieser Wahl-Show alles für uns. In diesem Jahr besteht das Schauspiel vornehmlich darin, dass sich der Martin Schulz nach Leibeskräften aufreiben darf und die Angela Merkel nirgends in Erscheinung tritt … um ja keine Negativschlagzeilen zu produzieren. Das dürfte für ihren Sieg ausreichend sein.
Die Bank gewinnt immer (mit Merkel)

Wahlen sind soviel mehr als reines GlücksspielDafür kennen wir bereits heute das Ergebnis der Ausspielung vom 24. September 2017 … Verzeihung … der Wahl muss es natürlich heißen. Beim Probebetrieb des Wahlautomaten haben wir ein Foto gemacht, siehe die rechte Abbildung. Seltsamerweise konnte man an dem Gerät drücken und daddeln was man wollte, das amtliche Ergebnis war stets dasselbe. Nur außer der Wertung gab es mal andere Symbole auf der Siegerlinie. Das zeugt von einer guten und soliden Programmierung! Da gibt es gar nichts zu kritisieren. Darin waren sich auch die großen Parteien zuvor schon einig, sie wollten in diesem Jahr nichts dem Zufall überlassen.

Dem Deutschen gegenüber sind und bleiben das logischerweise gut geplante Zufallsergebnisse, völlig frei von Manipulation und somit im engeren Sinne Glücksspiel in Reinkultur. Wäre es anders, müsste ja niemand zur Wahl gehen und das wiederum wäre ziemlich blamabel. Also freuen wir uns alle zusammen auf den Großen Tag im September und begrüßen dann, wie rein zufällig nach der Wahl, Mutti als die große Siegerin der in diesem Jahr ausgefallenen Wrestling-Show. Wie es aussieht lebt die Demokratie tatsächlich davon, dass man die Manipulation und die Lobby nicht erkennt. Da ist ein blecherner Glücksspielautomat schon um einiges ehrlicher, gelle. Oben im Bild, die neue|alte Kanzlerin nebst Vize als Gruppenfoto auf einem Bild.
https://qpress.de/2017/06/26/wahlen-sind-soviel-mehr-als-reines-gluecksspiel/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:USA haben nicht vor Russland, sondern vor Weltfrieden Angst
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 11:00:22 »
Moskau will keine Gegegenmaßnahme gegen westliche Staaten ergreifen

Moskau(ParsToday)- Moskau hat nach Angaben des russischen Vizeministerpräsidenten nicht vor, mit neuen neuen Sanktionen auf die westlichen Strafmaßnahmen zu reagieren.

Russlands Vizepremierminister Dmitri Rogozin sagte gestern gegenüber "Sputniknews", es gebe keinen Grund, dass Russland mit neuen Sanktionen auf die im laufenden Monat beschlossenen Sanktionen der westlichen Ländern reagiere.

Allerdings schloss Rozogin Sanktionen im Landwirtschaftsbereich nicht aus, die seiner Meinung nach genügten.

US-Senat stimmte  am 14. Juni einer Gesetzesvorlage über die Verlängerung von Sanktionen zu.

Auch die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten  sich bei ihrem Gipfel am vergangenen Donnerstag für eine Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen die Russische Föderation ausgesprochen, obwohl das endgültige Dokument dazu noch nicht verabschiedet worden ist.

http://parstoday.com/de/news/world-i28696-moskau_will_keine_gegegenma%C3%9Fnahme_gegen_westliche_staaten_ergreifen
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Israel Das Licht der Nationen
« Letzter Beitrag von Hans am 27. Jun. 2017 - 10:57:42 »
Al-Kaida ruft, der Terrorstaat Israel bombardiert die syrischen Landesverteidiger.#القنيطرة Die Weisshelme morden mit #Quneitra #Golan
https://urs17982.wordpress.com/2017/06/26/al-kaida-ruft-der-terrorstaat-israel-bombardiert-die-syrischen-landesverteidiger-%d8%a7%d9%84%d9%82%d9%86%d9%8a%d8%b7%d8%b1%d8%a9-die-weisshelme-morden-mitquneitra-golan/
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Rekolonialisierung Afrikas kommt gut voran
« Letzter Beitrag von Hans am 26. Jun. 2017 - 17:44:50 »
"Die Frage, die jeder stellen wird, der auch nur mit minimaler Intelligenz ausgestattet ist, ist die folgende: Sind Staaten wie Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika, Italien, Norwegen, Dänemark, Polen, die für sich das Recht beanspruchen, aufgrund ihres selbsterklärten demokratischen Status Libyen zu bombardieren, wirklich demokratisch? Falls ja, sind sie demokratischer als Gaddafis Libyen?"

Professor Jean-Paul Pougala hat den folgenden Artikel vor sechs Jahren verfasst. Wer einen Durchblick bekommen will, was in Afrika läuft oder auch nicht und warum, der sollte sich damit eingehend beschäftigen.

Wer in der Schule nix von Rousseau und den Grundlagen der Demokratie gehört hat, erfährt hier sicher einiges Neues von dem Soziologieprofessor aus Kamerun, was ihm christlich-abendländische Wertewixer wohlweislich vorenthalten ...
   
          
          
     
Die Lügen hinter dem Krieg des Westens gegen Libyen
Sind diejenigen, die die Demokratie exportieren wollen, selbst Demokraten?

Jean-Paul Pougala

 

Die Afrikaner sollten an die wirklichen Gründe denken, aus denen Länder des Westens Krieg gegen Libyen führen, schreibt Jean-Paul Pougala in einer Analyse, die die Rolle dieses Landes bei der Formung der Afrikanischen Union und der Entwicklung des Kontinents aufzeigt.

Es war Gaddafis Libyen, das ganz Afrika seine erste Revolution in modernen Zeiten bescherte – die Vernetzung des gesamten Kontinents durch Telefon, Fernsehen, Rundfunk und verschiedene weitere technische Anwendungen wie etwa Telemedizin und Fernunterricht. Dank der WMAX-Plattform wurde über den ganzen Kontinent hinweg eine kostengünstige Verbindung möglich, die auch die ländlichen Gebiete einschloss.

Es begann 1992, als 45 afrikanische Länder RASCOM (Regional African Satellite Communication Organization – Organisation für die regionale afrikanische Satellitenkommunikation) gründeten, damit Afrika seinen eigenen Satelliten bekommen und die Kosten für die Kommunikation auf dem Kontinent gesenkt werden konnten. Das geschah in einer Zeit, in der Telefonate von und nach Afrika die teuersten der Welt waren aufgrund der jährlichen Kosten von US$ 500 Millionen, die Europa für die Benutzung seiner Satelliten wie z.B. Intelsat für Telefongspräche, einschließlich der Telefonate innerhalb des selben Landes, einsteckte.

Ein afrikanischer Satellit hätte eine einmalige Zahlung von US$ 400 Millionen erfordert, und dem Kontinent wären dadurch die US$ 500 Millionen Mietkosten pro Jahr erspart geblieben. Welcher Banker würde nicht ein derartiges Projekt finanzieren? Aber das Problem war weiterhin da – wie können Sklaven, die sich aus der Ausbeutung ihrer Herren befreien wollen, die Hilfe der Herren bei der Erreichung dieser Freiheit bekommen? Es überrascht nicht, dass die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die Vereinigten Staaten von Amerika und Europa 14 Jahre lang nur vage Versprechungen abgaben. Gaddafi bereitete diesen nutzlosen Bitten an die westlichen „Wohltäter“ mit ihren exorbitanten Zinssätzen ein Ende. Der libysche Lenker legte US$ 300 Millionen auf den Tisch, die Afrikanische Entwicklungsbank legte US$ 50 dazu und die Westafrikanische Entwicklungsbank weitere US$ 27 Millionen – und so bekam Afrika am 26. Dezember 2007 seinen ersten Kommunikationssatelliten.

China und Russland zogen nach, brachten ihre Technologie ein und halfen, Satelliten für Südafrika, Nigeria, Angola, Algerien zu starten, ein zweiter afrikanischer Satellit wurde im Juli 2010 ins All gebracht. Der erste zur Gänze eigenständig und auf afrikanischem Boden gebaute Satellit ist für 2020 vorgesehen. Dieser Satellit soll mit den besten der Welt konkurrieren können, aber zu einem Zehntel der Kosten – eine wirkliche Herausforderung.

So hat also eine symbolische Geste von nur US$ 300 Millionen das Leben eines ganzen Kontinentes geändert. Gaddafis Libyen kostete den Westen nicht nur die US$ 500 im Jahr, sondern Milliarden von Dollars an Schulden und Zinsen, die der ursprüngliche Kredit für die kommenden Jahre generiert hätte, mit exponentiellen Steigerungen, und dazu beigetragen hätte, das verborgene System zur Ausplünderung des Kontinentes aufrecht zu erhalten.

 

Afrikanischer Währungsfonds, Afrikanische Zentralbank, Afrikanische Investmentbank

Die von Herrn Obama eingefrorenen US$ 30 Milliarden gehören der libyschen Zentralbank und waren vorgesehen als der libysche Beitrag zu drei Schlüsselprojekten, die die Bildung der afrikanischen Föderation vervollkommnen sollten – die Afrikanische Investmentbank in Syrte in Libyen, die Einrichtung des Afrikanischen Währungsfonds 2011 in Yaounde mit einem Kapital von US$ 42 Milliarden und der Afrikanischen Zentralbank in Abuja in Nigeria, die, wenn sie mit der Herausgabe von afrikanischem Geld beginnt, die Sterbeglocke für den CFA-Franc läuten wird, durch den Paris in der Lage war, seinen Zugriff auf einige afrikanische Länder in den letzten 50 Jahren zu behalten. Es ist leicht, die Wut Frankreichs gegen Gaddafi zu begreifen.

Vom Afrikanischen Währungsfonds wird erwartet, dass er die Aktivitäten des Internationalen Währungsfonds in Afrika zur Gänze ersetzt, der mit nur US$ 25 Milliarden in der Lage war, einen ganzen Kontinent auf die Knie zu bringen und ihn zu zwingen, fragwürdige Privatisierungen zu schlucken und afrikanische Länder zu zwingen, öffentliche Einrichtungen an private Monopole zu übertragen. Kein Wunder, dass am 16./17. Dezember 2010 die Afrikaner einhellig Versuche von Ländern des Westens zurückwiesen, Mitglieder beim Afrikanischen Währungsfonds zu werden und sagten, dieser stehe nur afrikanischen Ländern offen.

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die westliche Koalition nach Libyen gegen Algerien losgehen wird, da dieses Land abgesehen von seinen großen Energieressourcen über Geldreserven von rund € 150 Milliarden verfügt. Das ist es, was die Länder lockt, die Libyen bombardieren, und die allesamt eines gemeinsam haben – sie sind praktisch pleite. Die Vereinigten Staaten von Amerika allein haben Schulden in der atemberaubenden Höhe von US$ 14.000 Milliarden, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Italien haben je rund US$ 2.000 Milliarden Budgetdefizit, im Vergleich zu weniger als US$ 400 Milliarden an öffentlichen Schulden aller 46 afrikanischen Staaten zusammen genommen.

Die Entfachung unberechtigter Kriege in Afrika in der Hoffnung, dadurch ihre Wirtschaften zu revitalisieren, die immer weiter in die Flaute sinken, wird letztlich den Niedergang des Westens beschleunigen, der eigentlich schon 1884 während der berüchtigten Berliner Konferenz begann. Der Wirtschaftswissenschaftler Adam Smith sagte: „die Wirtschaft eines Landes, die auf der Versklavung von Schwarzen beruht, ist zum Absturz in die Hölle an dem Tag bestimmt, an dem alle anderen Länder aufwachen.“

 

Regionale Einheiten als Hindernis für die Schaffung von Vereinigten Staaten von Afrika

Um die Afrikanische Union, die bereits Vereinigten Staaten von Afrika (für den Westen) gefährlich nahe gekommen war unter der lenkenden Hand Gaddafis, zu destabilisieren und zu zerstören, versuchte die Europäische Union zuerst, ohne Erfolg, die Mittelmeer-Union (UPM) zu schaffen. Nordafrika musste irgendwie vom Rest Afrikas abgeschnitten werden, ausgehend von den alten ausgelutschten rassistischen Klischees, welche behaupten, dass die Afrikaner arabischer Abstammung entwickelter und zivilisierter sind als der Rest des Kontinents. Das ging schief, weil Gaddafi sich weigerte mitzumachen. Er verstand bald, was für ein Spiel gespielt wurde, nachdem nur eine Handvoll afrikanische Länder eingeladen wurde, der Mittelmeer-Union beizutreten, ohne dass die Afrikanische Union informiert, aber alle 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union eingeladen wurden.

Ohne die treibende Kraft hinter der Afrikanischen Föderation ging die UPM baden, noch ehe sie beginnen konnte, obwohl bereits ausgestattet mit Sarkozy als Präsident und Mubarak als Vizepräsident. Der französische Außenminister Alain Juppe versucht jetzt, die Idee noch einmal auf die Füße zu bringen, zweifelsohne rechnet er dabei mit dem Sturz Gaddafis. Die afrikanischen Führer können nicht verstehen, dass, solange die Europäische Union weiterhin die Afrikanische Union finanziert, der Status Quo der gleiche bleiben wird, da es so keine wirkliche Unabhängigkeit gibt. Das ist es, warum die Europäische Union die Bildung regionaler Gruppierungen in Afrika ermutigt und finanziert hat.

Es liegt auf der Hand, dass die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), die eine Botschaft in Brüssel unterhält und hinsichtlich des größten Teils ihrer Finanzierung von der Europäischen Union abhängig ist, ein lautstarker Gegner der Afrikanischen Föderation ist. Lincoln führte den Sezessionskrieg in den Vereinigten Staaten von Amerika, weil es die Hauptgruppe schwächt, wenn eine Gruppe von Ländern sich zu einer regionalen politischen Organisation zusammentut. Das ist es, was die Europäer haben wollen, wobei die Afrikaner nie den Plan des Spiels verstanden haben, einen Schwall von regionalen Gruppierungen zu schaffen, COMESA, UDEAC, SADC, und den Großmaghreb, der nie das Tageslicht erblickte, dank Gaddafi, der verstand, was da betrieben wurde.

 

Gaddafi, der Afrikaner, der den Kontinent von der Demütigung der Apartheid säuberte

Für die meisten Afrikaner ist Gaddafi ein großzügiger Mann, ein Humanist, bekannt für seine selbstlose Unterstützung des Kampfes gegen das rassistische Regime in Südafrika. Wäre er ein Egoist gewesen, hätte er nicht den Zorn des Westens riskiert, als er dem ANC sowohl militärisch als auch finanziell im Kampf gegen die Apartheid half. Das ist auch der Grund, warum sich Mandela kurz nach seiner Entlassung nach 27 Jahren im Gefängnis entschloss, das UNO-Embargo zu brechen und am 23. Oktober 1997 nach Libyen zu reisen. Fünf lange Jahre lang durfte wegen des Embargos kein Flugzeug in Libyen landen. Man musste den Flug in die tunesische Stadt Jerba nehmen und benötigte fünf Stunden, um Ben Gardane zu erreichen, wo man die Grenze überschritt und auf einer Wüstenstraße weitere drei Stunden unterwegs war, bis man Tripoli erreichte. Die andere Möglichkeit war, über Malta zu reisen und eine Nachtfähre auf schlecht gewarteten Schiffen zur libyschen Küste zu nehmen. Eine höllische Reise für ein ganzes Volk, einfach nur um einen Mann zu bestrafen.   

Mandela legte seine Worte nicht auf die Goldwaage, als der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Bill Clinton sagte, der Besuch sei „nicht willkommen” – „Kein Land kann beanspruchen, der Polizist der Welt zu sein, und kein Staat kann einem anderen befehlen, was er tun soll.” Und weiter – „Diejenigen, die gestern die Freunde unserer Feinde waren, und die Frechheit haben, mir heute zu sagen, ich solle meinen Bruder Gaddafi nicht besuchen, diejenigen raten uns, undankbar zu sein und unsere alten Freunde zu vergessen.“

In der Tat betrachtete der Westen noch immer die südafrikanischen Rassisten als seine Brüder, die beschützt werden müssen. Aus diesem Grund wurden die Mitglieder des ANC, darunter Nelson Mandela, als gefährliche Terroristen angesehen. Erst am 2. Juli 2008 verabschiedete der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika ein Gesetz, um den Namen Nelson Mandelas und seiner ANC-Genossen von seiner Schwarzen Liste zu tilgen, aber nicht, weil er draufkam, wie dumm diese Liste war, sondern zum 90. Geburtstag Mandelas. Wenn der Westen wirklich seine ehemalige Unterstützung der Feinde Mandelas bereut und es ehrlich meint, wenn Straßen und Plätze nach ihm benannt werden, wie kann er dann weiter Krieg führen gegen einen, der Mandela und seinem Volk dazu verhalf, den Sieg zu erringen, nämlich Muammar Gaddafi?

 

Sind diejenigen, die Demokratie exportieren wollen, selbst Demokraten?

Und was, wenn Gaddafis Libyen demokratischer wäre als die VereinigtenStaaten von Amerika, Frankreich, das Vereinigte Königreich und andere Staaten, die Krieg führen, um Demokratie nach Libyen zu exportieren? Am 19. März 2011 begann Präsident George Bush mit der Bombardierung des Irak unter dem Vorwand, Demokratie zu bringen. Am 19. März 2011, genau acht Jahre danach, war der französische Präsident an der Reihe, Bomben auf Libyen zu werfen, einmal mehr behauptend, das geschähe, um Demokratie zu bringen. Der Friedensnobelpreisträger und Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Obama sagt, der Abschuss von Cruise Missiles von Unterseebooten diene dem Sturz des Diktators und der Einführung von Demokratie.

Die Frage, die jeder stellen wird, der auch nur mit minimaler Intelligenz ausgestattet ist, ist die folgende: Sind Staaten wie Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika, Italien, Norwegen, Dänemark, Polen, die für sich das Recht beanspruchen, aufgrund ihres selbsterklärten demokratischen Status Libyen zu bombardieren, wirklich demokratisch? Falls ja, sind sie demokratischer als Gaddafis Libyen? Die Antwort ist ein deutliches NEIN, schon aus dem klaren und einfachen Grund, dass es keine Demokratie gibt. Das ist keine private Meinung, sondern stammt von einem, dessen Geburtsstadt Genf den Großteil der UNO-Einrichtungen beherbergt. Das Zitat stammt von Jean Jaques Rousseau, 1712 in Genf geboren, der in Kapitel vier des dritten Teils des berühmten „Vom Gesellschaftsvertrag” schreibt, dass „es nie eine wirkliche Demokratie gegeben hat und es nie eine geben wird.”

Rousseau legt die folgenden vier Bedingungen fest, die ein Land erfüllen muss, um als Demokratie bezeichnet zu werden, und nach denen Gaddafis Libyen viel demokratischer ist als die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und die anderen, die behaupten, dass sie Demokratie exportieren:

1. Der Staat: je größer ein Land ist, desto weniger demokratisch kann es sein. Nach Rousseau muss der Staat so extrem klein sein, dass die Menschen zusammenkommen können und sich gegenseitig kennenlernen. Bevor die Menschen die Stimmen abgeben, muss sicher gestellt sein, dass jeder jeden kennt, andernfalls wird Wählen zu einem Akt ohne jegliche demokratische Grundlage, ein Scheinbild der Demokratie, um einen Diktator zu wählen.   

Der libysche Staat beruht auf einem System von verbündeten Stämmen, die per definitionem Menschen in kleinen Einheiten zusammenfassen. Der demokratische Geist lebt viel eher in einem Stamm, in einem Dorf, als in einem großen Land, einfach schon deshalb, weil die Menschen sich gegenseitig kennen und einen gemeinsamen Lebensrhytmus teilen, der eine Art Selbstregulierung oder sogar Selbstzensur insofern mit sich bringt, als die Reaktionen und Gegenreaktionen der Gruppenmitglieder sich auf die gesamte Gruppe auswirken.

Aus dieser Perspektive sieht es so aus, dass Libyen Rousseaus Bedingungen besser entspricht als die Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und das Vereinigte Königreich, alles hoch urbanisierte Gesellschaften, wo die meisten Nachbarn sich nicht einmal grüßen und auch nichts von einander wissen, auch wenn sie zwanzig Jahre lang Seite an Seite gelebt haben. Diese Länder sprangen in einem Bocksprung in die nächste Stufe - „die Stimme“ – die klugerweise geheiligt wurde, um die Tatsache zu verschleiern, dass für die Zukunft des Landes zu stimmen nutzlos ist, wenn der Wähler die anderen Bürger nicht kennt. Das wurde bis in so lächerliche Bereiche ausgedehnt wie das Wahlrecht für Leute, die im Ausland leben. Kommunikation miteinander und untereinander ist eine Voraussetzung für jede demokratische Diskussion vor einer Wahl.

2. Einfachheit von Sitten und Verhaltensmustern ist ebenfalls wesentlich, wenn man nicht den Großteil der Zeit für die Diskussion gesetzlicher und gerichtlicher Vorgangsweisen verwenden will, um mit der Vielfalt von Interessenskonflikten umzugehen, die in einer großen und komplexen Gesellschaft unvermeidlich sind. Die Länder des Westens definieren sich als zivilisierte Nationen mit einer komplexeren sozialen Struktur, während Libyen beschrieben wird als primitives Land mit einem einfachen Regelsystem. Dieser Aspekt weist ebenfalls darauf hin, dass Libyen besser Rousseaus Kriterien für Demokratie entspricht als all diejenigen, die versuchen, sich als Schulmeister in Sachen Demokratie aufzuspielen. Konflikte in komplexen Gesellschaften werden meistens von den Mächtigeren gewonnen, die Reichen schaffen es, das Gefängnis zu vermeiden, weil sie Spitzenanwälte beschäftigen und die staatliche Repression so gestalten, dass diese sich gegen den richtet, der Bananen in einem Supermarkt gestohlen hat, und nicht gegen einen Finanzverbrecher, der eine Bank ruiniert hat. In der Stadt New York zum Beispiel, wo 75% der Einwohner Weiße sind, werden 80% der Managementposten von Weißen bekleidet, der Anteil von Weißen an den Insassen der Gefängnisse beträgt hingegen nur 20%. 

3. Gleichheit in Status und Reichtum: Ein Blick in die Forbesliste 2010 zeigt, wer die reichsten Leute in den Ländern sind, die zur Zeit Libyen bombardieren, weiters den Unterschied zwischen diesen und denjenigen, die die niedrigsten Einkommen in diesen Ländern haben; eine gleiche Untersuchung über Libyen wird enthüllen, dass in Bezug auf die Verteilung des Reichtums von Libyen viel mehr gelernt werden kann als von denen, die es jetzt bekämpfen, und nicht umgekehrt. Auch hier ist nach den Kriterien Rousseaus Libyen demokratischer als die Länder, die großkotzig vorgeben, Demokratie zu bringen. In den Vereinigten Staaten von Amerika besitzen fünf Prozent der Bevölkerung 60 % des nationalen Reichtums, was diese zur ungleichsten und am wenigsten ausgeglichenen Gesellschaft auf der Erde macht.

4. Keine Luxusgüter: nach Rousseau kann es keinen Luxus geben, wenn es Demokratie geben soll. Luxus, so sagt er, macht Reichtum zu einer Notwendigkeit, die dann selbst zu einer Tugend wird, indem dieser, und nicht das Wohlergehen des Volkes, zum Ziel wird, das um jeden Preis erreicht werden muss. „Luxus korrumpiert beide, die Reichen wie die Armen, die einen durch Besitz und die anderen durch Neid, er weicht die Nation auf und gibt sie der Eitelkeit preis, er bringt die Menschen in eine Distanz zum Staat und versklavt sie, indem er sie zum Sklaven der Meinung macht.“

Gibt es in Frankreich mehr Luxus als in Libyen? Die Berichte über Angestellte, die Selbstmord begehen aufgrund aufreibender Arbeitsbedingungen sogar in öffentlichen oder halböffentlichen Firmen, alles im Namen der Profitmaximierung für eine Minderheit, um diese im Luxus zu halten, gibt es im Westen, nicht in Libyen.

Der amerikanische Soziologe C. Wright Mills schrieb 1956, die amerikanische Demokratie sei eine „Diktatur der Elite.” Laut Mills sind die Vereinigten Staaten von Amerika keine Demokratie, weil es das Geld ist, das während den Wahlen spricht, und nicht die Menschen. Nach Bush senior und Bush junior reden sie schon von einem jüngeren Bush für die republikanischen Vorwahlen 2012. Darüber hinaus, wie Max Weber ausführte, ist die politische Macht auf die Bürokratie angewiesen, und verfügen die Vereinigten Staaten von Amerika über 43 Millionen Bürokraten und Militärpersonal, die effektiv das Land beherrschen, aber ohne gewählt zu sein, und ohne den Leuten gegenüber für ihre Handlungen verantwortlich zu sein. Eine Person (eine reiche) wird gewählt, aber die wirkliche Macht liegt bei der Kaste der Reichen, die dann zu Botschaftern, Generälen etc. gemacht werden.

Wieviele Leute in diesen selbsternannten Demokratien wissen, dass die Verfassung Perus verbietet, dass der Präsident nach der Amtszeit neuerlich zur Wahl antritt? Wieviele wissen, dass in Guatemala der Präsident nach seiner Amtszeit nicht nur nicht wieder gewählt werden darf, sondern auch niemand aus dessen Familie? Oder dass Ruanda das einzige Land der Welt ist, in dem Frauen 56 % der Parlamentsabgeordneten stellen? Wieviele Menschen wissen, dass im CIA-Weltindex 2007 vier der am besten regierten Länder in Afrika liegen? Dass der Spitzenpreis an Äquatorialguinea geht, dessen Staatsschulden nur 1,14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmachen? 

Rousseau bleibt dabei, dass Bürgerkriege, Aufstände und Rebellionen zum Beginn der Demokratie dazugehören. Weil nämlich Demokratie kein Endstadium ist, sondern ein ständiger Prozess der neuerlichen Bekräftigung der natürlichen Rechte der Menschen, auf denen in allen Staaten der Erde (ohne Ausnahme) von einer Handvoll von Männern und Frauen herumgetrampelt wird, die die Macht den Menschen entrissen haben, um ihre eigene Vorherrschaft zu perpetuieren. Hier und dort gibt es Gruppen von Leuten, die den Begriff „Demokratie“ für sich vereinnahmt haben – anstatt ein Ideal zu sein, das man anstrebt, wurde er zu einem Aufkleber oder zu einem Slogan, der von Leuten benutzt wird, die lauter schreien können als andere. Wenn ein Land ruhig ist, wie Frankreich oder die Vereinigten Staaten von Amerika, wenn es dort keine Rebellionen gibt, dann bedeutet das nur, vom Standpunkt Rousseaus aus gesehen, dass das diktatorische System repressiv genug ist, um jede Rebellion zu verhindern.

Es wäre nicht schlimm, wenn die Libyer revoltieren. Schlecht ist es, daran festzuhalten, dass Menschen stur ein System akzeptieren, das sie auf der ganzen Welt unterdrückt, ohne darauf zu reagieren. Und Rousseau schließt: „Malo periculosam libertatem quam quietum servitium – wenn Götter Menschen wären, würden sie sich selbst demokratisch regieren. Eine derart vollkommene Regierung ist nicht anwendbar auf Menschen.“ Die Behauptung, dass es ein Vorteil für die Libyer ist, wenn man sie umbringt, schlägt alles. 

 

Welche Lehren für Afrika?

Nach 500 Jahren einer durch und durch ungleichen Beziehung zum Westen ist klar, dass wir nicht die gleichen Kriterien haben, was gut ist und was schlecht. Wir haben zutiefst auseinandergehende Interessen. Wie kann jemand die „Ja“-Stimmen von drei südlich der Sahara gelegenen Länder (Nigeria, Südafrika und Gabun) für die Resolution 1973 nicht verurteilen, die der neuesten Form des Kolonialismus unter dem Titel “der Schutz der Zivilbevölkerung” den Weg bereiteten, die die rassistischen Theorien bestätigen, die den Europäern seit dem 18. Jahrhundert aufs Auge gedrückt wurden und denen zufolge Nordafrika nichts zu tun hat mit dem Afrika südlich der Sahara und Nordafrika entwickelter und zivilisierter ist als der Rest Afrikas?

Es ist, als gehörten Tunesien, Ägypten, Libyen und Algerien nicht zu Afrika. Sogar die Vereinten Nationen scheinen die Rolle der Afrikanischen Union in den Angelegenheiten von Mitgliedsstaaten zu ignorieren. Das zielt darauf ab, die afrikanischen Länder südlich der Sahara besser zu isolieren und zu kontrollieren. Tatsächlich tragen Algerien (US$ 16 Milliarden) und Libyen (US$ 10 Milliarden) gemeinsam 62 Prozent zu den US$ 42 Milliarden bei, die das Kapital des Afrikanischen Währungsfonds (AMF) bilden. Das größte und bevölkerungsreichste Land im südlich der Sahara gelegenen Afrika, Nigeria, gefolgt von Südafrika, liegen mit je nur US$ 3 Milliarden weit dahinter.

Es ist bestürzend, um es milde auszudrücken, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen Krieg gegen ein Volk erklärt worden ist, ohne dass auch nur im leisesten die Möglichkeit einer friedlichen Lösung der Krise erkundet worden ist. Gehört Afrika wirklich noch zu dieser Organisation? Nigeria und Südafrika sind bereit, für alles zu stimmen, was der Westen verlangt, weil sie so naiv sind und den vagen Versprechungen glauben, dass sie einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat mit ähnlichen Vetorechten bekommen werden. Beide vergessen, dass Frankreich nicht über die Macht verfügt, auch nur irgend etwas anzubieten. Hätte es diese, hätte Mitterand diesen Wunsch schon lange für Helmut Kohls Deutschlands erfüllt.

Eine Reform der Vereinten Nationen steht nicht auf der Tagesordnung. Der einzige Weg, etwas zu erreichen, besteht darin, die chinesische Methode einzusetzen – alle 50 afrikanischen Länder sollten aus den Vereinten Nationen austreten und nur zurückkehren, wenn ihre seit langem bestehende Forderung erfüllt wird, nämlich ein Sitz für die gesamte Afrikanische Föderation. Diese gewaltfreie Methode ist die einzige Waffe, die rechtmäßig den Armen und Schwachen zusteht, die wir sind. Wir sollten einfach aus den Vereinten Nationen austreten, weil diese Organisation schon aufgrund ihrer Struktur und Hierarchie den Mächtigsten zur Verfügung steht.

Wir sollten aus den Vereinten Nationen austreten, um unsere Zurückweisung einer Weltanschauung zu dokumentieren, die auf der Vernichtung der Schwächeren beruht. Sie können weitermachen wie zuvor, aber wir werden uns nicht daran beteiligen und sagen, dass wir dafür sind, ohne nach unserer Meinung gefragt worden zu sein. Und sogar als wir unseren Standpunkt bekannt gaben, wie am Samstag 19. März in Nouakchott, als wir gegen die militärische Vorgangsweise waren, wurde unsere Meinung einfach ignoriert und die Bomben begannen auf die afrikanischen Menschen zu fallen.

Die heutigen Ereignisse erinnern daran, was mit China in der Vergangenheit geschah. Heute anerkennt man die Regierung Outtara, die Rebellenregierung in Libyen, wie man es zu Ende des Zweiten Weltkrieges mit China machte. Die so genannte internationale Gemeinschaft bestimmte Taiwan zur alleinigen Vertretung des chinesischen Volkes anstatt Mao Tsetungs China. Es dauerte 26 Jahre, bis am 25. Oktober 1971 die UNO die Resolution 2758 beschloss, welche alle Afrikaner lesen sollten, um dieser Narretei ein Ende zu bereiten. China wurde aufgenommen, und zwar zu seinen Bedingungen – es weigerte sich, Mitglied zu werden, wenn es kein Vetorecht hatte. Nachdem die Forderung erfüllt war und die Resolution eingebracht, dauerte es noch ein Jahr, bis der chinesische Außenminister in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär am 29. September 1972 darauf reagierte, in einem Brief, der weder Zustimmung noch Dank enthielt, sondern die Garantien einforderte, die China für die Respektierung seiner Würde verlangte.

Was hofft Afrika von den Vereinten Nationen zu erreichen, ohne mit harten Bandagen zu kämpfen? Wir sahen, wie in Elfenbeinküste ein UNO-Bürokrat sich selbst als über der Verfassung des Landes stehend betrachtet. Wir traten dieser Organisation bei, indem wir zustimmten, Sklaven zu sein, und zu glauben, dass wir zum Mahl am gleichen Tisch und zum Essen von den Tellern eingeladen werden, die wir selbst gewaschen haben, ist nicht nur leichtgläubig, sondern dumm.

Nachdem die Afrikanische Union Outtaras Sieg bestätigte und widersprechende Berichte ihrer eigenen Wahlbeobachter niederbügelte, einfach um unseren früheren Herren zu gefallen, wie können wir da erwarten, respektiert zu werden? Wenn der südafrikanische Präsident Zuma erklärt, dass Outtara die Wahlen nicht gewonnen hat und dann bei einem Aufenthalt in Paris das genaue Gegenteil sagt, ist die Frage nach der Glaubwürdigkeit dieser Anführer berechtigt, die behaupten, eine Milliarde Afrikaner zu vertreten und für diese zu sprechen.

Afrikas Stärke und wahre Freiheit wird sich nur entfalten, wenn es gut durchdachte Handlungen setzt und die Konsequenzen im Auge behält. Würde und Respekt kommen mit einem Preisschild. Sind wir bereit, den Preis zu bezahlen? Sonst ist unser Platz in der Küche und in den Toiletten, um anderen das Leben angenehm zu machen.

http://antikrieg.com/aktuell/2017_06_25_dieluegen.htm
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Weltgeschehen und Politik / Antw:Wacht auf, Ihr Trottel dieser Erde...
« Letzter Beitrag von Hans am 26. Jun. 2017 - 17:36:20 »
Mc Carthy-ismus auf „links“ ?
Veröffentlicht am 26. Juni 2017 von Hartmut Barth-Engelbart   

während die US-Kriegsverbrechereliten um Barack Bombana und Killary Clinton schon die Absicht zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland als Hochverrat deklarieren, ist das in Europa noch nicht ganz so der Fall.

Dafür geht in der EU und besonders in Deutschland ein „links“ getarntes Gespenst um, dessen sauerfauliger Odem nach McCarthy riecht:

http://www.barth-engelbart.de/?p=198475
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